"Fast wieder der Alte"Herz-Operation bei Heinz Hoenig abgesagt

Die Krankenakte von Heinz Hoenig ist sehr lang. Doch aktuell geht es dem Schauspieler deutlich besser, wie seine Ehefrau erklärt. Sogar ein eigentlich vorgesehener operativer Eingriff fällt aus.
Heinz Hoenig kann wieder lachen - es geht ihm derzeit deutlich besser. Sein Gesundheitszustand hat sich so weit stabilisiert, dass eine ursprünglich geplante Herzoperation vorerst abgesagt wurde. "Im Moment ist Heinz stabil, er hat sich gut erholt. Auch seine Blutwerte sind gut. Deswegen ist eine Operation im Moment kein Thema, Gott sei Dank", sagte seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig der "Bild"-Zeitung:
Gegenüber der "Bild" hatte Hoenig selbst schon vor einigen Tagen erklärt: "Ich bin schon fast wieder der Alte." Für den Schauspieler gab es dabei einen besonderen Anlass zum Feiern. "Heute, vor genau zwei Jahren, wurde ich ins künstliche Koma versetzt. Die Situation war nur wenig hoffnungsvoll. Aber eine hat immer an mich geglaubt - meine Frau. Und genau deshalb stehen wir heute gemeinsam hier und genießen diesen wundervollen Tag zusammen."
Vor zwei Jahren fingen die gesundheitlichen Beschwerden beim 74-Jährigen an. Im Frühjahr 2024 wurde der Schauspieler wegen Atemnot und einer Magen-Darm-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert. Dort diagnostizierten die Ärzte eine bakterielle Infektion, die sowohl die Aorta als auch einen bereits 2012 eingesetzten Herzstent angegriffen hatte. Zudem stellten sie ein lebensbedrohliches Loch in der Speiseröhre fest. Hoenig musste daraufhin für mehrere Wochen in ein künstliches Koma versetzt werden. Mehrere riskante Eingriffe retteten Hoenig das Leben. Insgesamt verbrachte der Schauspieler 143 Tage auf der Intensivstation.
Erst Ende letzten Monats hatte Hoenigs Ehefrau auch bekannt gegeben, dass der Schauspieler wieder krankenversichert ist. Zu Beginn seiner schweren Erkrankung hatte er ohne Versicherungsschutz dagestanden. Seit dem 1. April 2026 gilt jetzt jedoch wieder der Versicherungsschutz, verriet Annika Kärsten-Hoenig am 24. April der "Bild"-Zeitung.