Unterhaltung

"Leute sollten sich schämen" Hillary Clinton nimmt Meghan in Schutz

125104221.jpg

Hat in US-Politikerin Hillary Clinton und deren Tochter Chelsea zwei Fans gefunden: Herzogin Meghan.

(Foto: picture alliance/dpa)

Von der britischen Boulevardpresse und ihrer Familie wird Herzogin Meghan immer wieder attackiert. Freuen kann sie sich jedoch über so manche prominente Unterstützung: Als "großer Fan" der Herzogin prangert US-Politikerin Hillary Clinton die Anfeindungen gegen die 38-Jährige an.

Herzogin Meghan hat es seit ihrer Hochzeit mit dem britischen Prinzen Harry nicht leicht. Im Wochentakt muss die Afroamerikanerin rassistische und sexistische Kommentare der Boulevardmedien über sich ergehen lassen und zusehen, wie ihre familiären Zerwürfnisse öffentlich ausgeschlachtet werden. Freuen kann sich die ehemalige US-Schauspielerin jedoch über zwei prominente Fans: Hillary Clinton und deren Tochter Chelsea.

85277677.jpg

Den Clinton-Frauen ist es "unerklärlich", wie Herzogin Meghan behandelt wird.

(Foto: picture alliance / dpa)

In einem Interview mit der "Sunday Times" erklärte die frühere US-Außenministerin und Präsidentschaftskandidatin, dass sie Meghan für eine "mutige Frau" halte: "Ich bin ein großer Fan von Meghan Markle", so die 71-Jährige. Das beruht offenbar auf Gegenseitigkeit: Die ehemalige US-Schauspielerin hat sich vor Bekanntwerden ihrer Beziehung mit Prinz Harry im Präsidentschaftswahlkampf 2016 für Donald Trumps Kontrahentin ausgesprochen.

"Dankbar, dass sie sich nicht beugt"

Auch dass sich Prinz Harry und seine Frau nun gegen die britische Presse juristisch wehren wollen, kann Hillary Clinton verstehen. Wie Herzogin Meghan behandelt worden sei, "ist unerklärlich". Clinton selbst glaubt, dass die afroamerikanischen Wurzeln der 38-Jährigen eine Rolle spielen. "Wenn es tatsächlich mit der Tatsache zu tun hat, dass sie multiethnisch ist, dann sollten die Leute sich schämen", sagte sie.

Chelsea Clinton fügte in dem Interview hinzu: "Ich denke auch, dass es daran liegt, dass sie erst eine stolze Karriere hatte und eine Stimme, die sie dankenswerterweise weiterhin nutzt." Jeder, der die Kühnheit besitze, so Chelsea Clinton weiter, etwas anderes zu machen, als das, was etabliert sei und oft erwartet werde, werde kritisiert: "Ich kenne sie nicht, aber als jemand, der sie respektiert, bin ich so dankbar, dass sie ausharrt, sich nicht beugt und die Arbeit leistet, zu der sie sich berufen fühlt. Und nicht bereit ist, sich schikanieren zu lassen."

Die Clintons sind nicht die ersten Prominenten, die für die 38-jährige Herzogin Partei ergreifen. So nahmen bereits viele Freunde die US-Amerikanerin in Schutz. Auch Schauspieler George Clooney und Sänger Elton John sprachen sich gegen die hetzerische Berichterstattung aus.

Quelle: ntv.de, lri/spot