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"Mit blutverschmierten Händen" Höppner schildert gruseligen Einbruch

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Bei Mareile Höppner wurde eingebrochen.

(Foto: picture alliance / Hendrik Schmi)

Auch wenn nicht viel geklaut wird - ein Wohnungseinbruch kann die Opfer über Jahre verfolgen. Fernsehmoderatorin Mareile Höppner ist mit dem Schrecken davongekommen. Sie berichtet von Blutspuren und einer Axt.

Großer Schock für die Moderatorin Mareile Höppner: Es wurde in ihr Haus in Sachsen eingebrochen. "Wir haben nichts von all dem mitbekommen", sagte Höppner gegenüber der Zeitung "Bild". Demnach kamen die Verbrecher, als sie, ihr Mann und das gemeinsame Kind schliefen.

Erst am nächsten Morgen hätten sie eine Axt und Blut gefunden, berichtete Höppner dem Blatt. Die Einbrecher hätten sich wohl beim Aufstemmen eines Fensters verletzt. "Mit den blutverschmierten Händen sind sie dann noch zu den Nachbarn und wollten auch da einbrechen", schildert die 41-Jährige den Vorfall.

Ein großer materieller Schaden ist offenbar nicht eingetreten. "Es wurden Bargeld und Kreditkarten gestohlen." Die Computer seien allerdings nicht entwendet worden, weswegen Höppner davon ausgeht, dass die Diebe gestört worden seien. "Ich kann nur allen empfehlen, nachts die Fenster zu schließen", berichtet die Moderatorin. Sie selbst sei eigentlich ein großer Fan geöffneter Fenster, aber im eigenen Haus überfallen zu werden sei ein Riesenschreck für alle gewesen.

Psychische Probleme nach Einbruch

Tatsächlich zählen Wohnungseinbruchsdiebstähle zu den Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung massiv beeinträchtigen. Dabei fällt laut Bundeskriminalamt nicht nur der materielle Verlust ins Gewicht. Die Opfer würden nicht selten unter teilweise langfristigen psychischen Problemen leiden, "die durch die Verletzung der Privatsphäre und die Furcht vor einem erneuten Einbruch mit einer möglichen Täterbegegnung verursacht werden".

Bis 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland jährlich an. 2017 sanken die Zahlen zum zweiten Mal infolge drastisch. Die offizielle Kriminalstatistik listet 116.450 Fälle aus dem vergangenen Jahr. Das bedeutet einen Rückgang von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Quelle: ntv.de, ame/spot

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