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Ehemann mit 57 Hugh Grant hat Ja gesagt

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Grant und Eberstein im Februar bei den BAFTAs.

(Foto: REUTERS)

Es ist nie zu spät, um noch in den Hafen der Ehe einzulaufen. Das denkt sich offenbar auch Hugh Grant, der früher eher als Frauenheld unterwegs war. Mit 57 Jahren scheint nun eine andere Zeit angebrochen zu sein.

Die Liste der ewigen Junggesellen ist wieder ein bisschen kürzer geworden. Schauspieler Hugh Grant hat seine Langzeitfreundin Anna Eberstein geheiratet. Das berichtet die britische "Sun". Demnach ehelichte der 57-Jährige die schwedische Fernsehproduzentin bereits am Donnerstag in London. Mit der 39-jährigen Eberstein hat der Schauspieler drei gemeinsame Kinder.

Das Paar habe sich in einer schlichten Zeremonie im Standesamt Chelsea das Ja-Wort gegeben. Grant trug Anzug und Krawatte, seine Frau kam in Bluse und Minirock. Mit dabei waren außerdem die Kinder und einige wenige Verwandte und Freunde. Nach der Trauung trug Eberstein einen goldenen Ehering.

An Grants Hand war ebenfalls ein neuer Ring zu sehen. Das ungewöhnliche Schmuckstück mit drei roten Edelsteinen weist nach Ansicht von Fans große Ähnlichkeit mit dem Ring aus dem Film "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" auf, den Grant 1994 gedreht hatte. Als das Paar aus dem Standesamt kam, sahen beide "erfreut aus, lächelten Passanten an und lachten mit den Kindern", berichteten Augenzeugen.

Als frischgebackener Ehemann kann Grant auf ein bewegtes Liebesleben zurückblicken. Er war lange mit der britischen Schauspielerin Liz Hurley liiert. Die Beziehung zerbrach, nachdem Grant in einem Auto beim Liebesspiel mit einer Prostituierten von der Polizei erwischt worden war. Eine Zeitlang war er dann mit der chinesischen Schauspielerin Tinglan Hong zusammen, mit der er auch zwei Kinder hat.

Die Ehe sei ein "Rezept für gemeinsames Elend", sagt Grant einmal und mutmaßte in Interviews immer wieder, er werde als "trauriger, einsamer alter Mann" enden. Das ist natürlich nie ganz ausgeschlossen, vielleicht wird er aber nun im reifen Alter doch noch zum Familienmensch. George Clooney hat ja vorgemacht, wie das geht.

Quelle: n-tv.de, sba

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