Unterhaltung

Kurz vor seinem Tod JFKs letztes Autogramm wird versteigert

91075077.jpg

Eines der letzten gemeinsamen Fotos der Kennedys.

(Foto: picture alliance / Cecil Stought)

Am 22. November 1963 verteilt US-Präsident John F. Kennedy vormittags noch ein Autogramm an einen Fan. Eine Stunde später wird er ermordet. Nun soll der signierte Notizblock einen neuen Besitzer finden.

Das letzte bekannte Autogramm des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy soll versteigert werden. Das berichtet das US-Promiportal "TMZ" und beruft sich dabei auf die zuständige Auktionshaus Goldin. Demnach beginnt die Auktion am heutigen Freitag und endet am 11. Mai. Das Eröffnungsgebot für das historische Andenken, das der Eigentümer über all die Jahre aufgehoben hat, liegt bei 25.000 US-Dollar - Goldin erwartet jedoch, dass das Höchstgebot bei mindestens 100.000 Dollar liegen wird.

22. November 1963, 11.15 Uhr, Texas. Präsident Kennedy und seine Ehefrau Jackie steigen an der Carswell Air Force Base aus ihrer weißen Limousine. Sie trägt ihr berühmtes rosa Chanel-Kostüm, er wie üblich einen dunklen Anzug und Krawatte. Von einer Militärkapelle begleitet, schütteln sie die Hände einiger Soldaten, die den Weg zum Jet säumen.

Dann, kurz bevor Kennedy die Stufen zur Air Force One erreicht, wird ihm ein kleiner Notizblock zugeschoben. Trotz des engen Zeitplans nimmt der Präsident einen Stift in die Hand und unterschreibt hastig auf einer leeren Seite des Blocks. Er schüttelt noch ein paar Hände und winkt von der Treppe des Flugzeugs, bevor er einsteigt. Mittlerweile ist es 11.25 Uhr, knapp eine Stunde später wird JFK in Dallas auf dem Rücksitz eines Cabrios erschossen.

Da das Attentat um 12.30 Uhr stattfand, wird angenommen, dass besagter Notizblock die letzte Signatur des Präsidenten enthält. Ein Videoausschnitt des Films "JFK - The Final Hours", in dem er auf der Air Base zu sehen ist, könnte die Vermutung bestätigen.

Quelle: ntv.de, lri