Unterhaltung

"Habe Rechnungen beglichen"Jimi Blue Ochsenknecht wehrt sich nach Strafbefehl gegen Berichte

03.03.2026, 20:52 Uhr
00:00 / 03:33
Jimi-Blue-Ochsenknecht-waehrend-eines-Interviews-mit-der-Deutschen-Presse-Agentur-dpa-im-Rahmen-der-Doku-Soap-Diese-Ochsenknechts-beim-Fernsehsender-SKY-Schauspieler-Jimi-Blue-Ochsenknecht-ist-nach-seiner-Trennung-von-Yeliz-Koc-eigenen-Angaben-zufolge-im-Berliner-Partyleben-versunken
Will ein besserer Mensch werden: Jimi Blue Ochsenknecht. (Foto: picture alliance/dpa)

Kurz vor der Verhandlung zieht Jimi Blue Ochsenknecht einen Einspruch gegen einen Strafbefehl zurück. Nun muss er 80 Tagessätze einer mittleren zweistelligen Summe zahlen. Er hatte vor ein paar Jahren Rechnungen nicht gezahlt. Das soll aber nachgeholt worden sein, bekräftigt er.

Jimi Blue Ochsenknecht hat sich zu den jüngsten Medienberichten zu Wort gemeldet. Am Dienstag war bekannt geworden, dass das Amtsgericht München einen Strafbefehl wegen Betrugs gegen ihn erlassen hat. Hintergrund waren der "tz" zufolge zunächst nicht bezahlte Restaurantrechnungen aus dem Jahr 2022. Wie Ochsenknechts Anwalt der Zeitung bestätigte, seien diese Rechnungen bereits beglichen worden.

Das bekräftigte Ochsenknecht nun selbst in seiner Instagram-Story. Er sehe sich gezwungen, Stellung zu den Berichten zu nehmen. "Momentan kursieren wieder mehrere Artikel von irgendwelchen Rechnungen, die ich anscheinend nicht beglichen habe", sagte er. Das sei aber falsch. "Wenn ihr schon Artikel schreibt über Sachen aus meiner Vergangenheit, dann schreibt bitte dazu, dass ich die Rechnungen beglichen habe." Dass das nicht klargestellt werde, empfinde er als "uncool".

Zudem verstehe er nicht, wer sich für Berichte über eine längst bezahlte "1.900-Euro-Rechnung" interessiere. Statt Falschmeldungen zu schreiben, sollte besser über das wichtige Weltgeschehen berichtet werden, meint Ochsenknecht. "Und hört auf, Sachen aus der Vergangenheit rauszukramen, die ich schon längst erledigt habe."

Eigentlich hätte es am vergangenen Montag zu einer Verhandlung kommen sollen. Das bestätigte Amtsgerichtssprecher Martin Swoboda der "tz". Ochsenknecht hatte Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, diesen jedoch vor Prozessbeginn zurückgezogen. Er muss 80 Tagessätze in mittlerer zweistelliger Höhe zahlen.

"Ich bin schuld"

Zu seiner Entscheidung, den Einspruch zurückzuziehen, erklärte Ochsenknecht: "Ich habe früher nicht alles richtig gemacht. Deswegen habe ich den Einspruch zurückgenommen, habe gesagt: Ich bin schuld, habe mich entschuldigt, ich nehm' die Schuld auf mich, aber versuche seit letztem Jahr, alles richtig zu machen, besser zu machen."

Er arbeite charakterlich, beruflich und finanziell an sich. "Ich hab' alles abbezahlt in kürzester Zeit. Das wäre doch mal einen Artikel wert", ergänzte Ochsenknecht. Er betonte jedoch auch, dass seine Kritik "nicht böse gemeint" sei, ihn das Ganze aber trotzdem nerve.

Erst im vergangenen Jahr stand Jimi Blue Ochsenknecht wegen einer juristischen Angelegenheit in den Schlagzeilen. Im Juni 2025 wurde er bei der Einreise am Hamburger Flughafen festgenommen. Grund war eine unbezahlte Hotelrechnung von fast 14.000 Euro. Ochsenknecht wurde schließlich nach Österreich ausgeliefert, wo er gegen eine Kaution freikam. Das Landgericht Innsbruck verurteilte ihn schließlich zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro.

Quelle: ntv.de, rog/spot

KriminalitätProzesse