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Von "Aschenputtel" zum "Biest" Johnny Depp weist Gewaltvorwürfe zurück

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Johnny Depp bei einer Vorführung des Films "The Libertine" während des Glastonbury Festivals 2017.

(Foto: Yui Mok)

Der Rosenkrieg zwischen den Schauspielern Johnny Depp und Amber Heard war einer der härtesten in Hollywood. Zu den Gewaltvorwürfen seiner Ex-Frau schwieg Depp bislang. Nun äußert er sich erstmals öffentlich - auch zu seinem angeknacksten Image.

Mit deutlichen Worten dementiert Hollywood-Star Johnny Depp erstmals öffentlich die Behauptungen seiner Ex-Frau Amber Heard, sie während der Ehe geschlagen zu haben. Im Zuge des Rosenkrieges hatte sie unter anderem gesagt, er habe ihr ein Handy ins Gesicht geworfen - und sich mit einem blauen Fleck im Gesicht der Öffentlichkeit präsentiert.

"Es hat mich verletzt, dass ich als jemand dargestellt wurde, von dem ich nicht weiter entfernt sein könnte", sagte Depp dem britischen Magazin "GQ". "Jemanden verletzen, den du liebst? Wie ein Tyrann? Nein, das kann sich nicht nach mir anhören", sagte Depp weiter.

In dem Interview für die November-Ausgabe des "GQ"-Magazins beklagt der US-Star zudem, dass ihn ihre Vorwürfe der häuslichen Gewalt im Ansehen Hollywoods von "Aschenputtel" zu einem "Biest" hätten mutieren lassen. Nachdem die Vorwürfe im Raum standen, habe er gespürt, dass die Leute ihn anders angesehen hätten. Doch die Wahrheit werde ans Licht kommen und sein Ruf als guter Hollywood-Typ wiederhergestellt, gab er sich nun hoffnungsvoll.

Johnny Depp und Amber Heard lernten sich 2011 bei den Dreharbeiten zu "The Rum Diary" kennen. Die beiden verlobten sich im Jahr 2014. Ihre Traumhochzeit feierten sie Anfang Februar 2015. Ende Mai 2016 wurde bekannt, dass sie die Scheidung eingereicht hatte. Offiziell geschieden wurden sie im Januar 2017.

Quelle: n-tv.de, lle/spot/dpa