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"Weder Lapdance noch Sex" Jordyn packt über Khloé Kardashians Ex aus

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War bis vor kurzem mitten drin im Kardashian-Jenner-Clan: Kylies beste Freundin Jordyn Woods.

(Foto: zz/John Nacion/STAR MAX/IPx)

Jordyn Woods schildert vor laufender Kamera ihre Version des Fremdgeh-Skandals mit Tristan Thompson. Doch dessen Ex Khloé Kardashian scheint an den Aussagen so ihre Zweifel zu haben. Der Skandal zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich Männer und Frauen zur Rechenschaft gezogen werden.

Khloé Kardashian und der Vater ihrer Tochter True, Basketballspieler Tristan Thompson, sind kein Paar mehr. Einen gewissen Anteil an der Trennung soll Jordyn Woods haben - die beste Freundin von Khloés Halbschwester Kylie Jenner. Woods und Thompson wird ein Techtelmechtel nachgesagt. Nun hat sich die 21-Jährige in der Web-Talkshow "Red Table Talk" von Schauspielerin Jada Pinkett Smith erstmals öffentlich zu den Anschuldigungen geäußert - was Khloé Kardashian prompt auf Twitter kommentierte.

Jordyn Woods kennt Jada und ihren Ehemann, Hollywood-Star Will Smith, seit Kindheitstagen. Ihr Vater hat mit Will Smith bei der Sitcom "Der Prinz von Bel-Air" zusammengearbeitet. Woods bat die Smith-Familie um Hilfe, um ihre Seite der Geschichte erklären zu können und stellte klar: "Ich habe niemals mit Tristan Thompson geschlafen." Sie habe ihm weder einen Lapdance spendiert noch habe sie auf seinem Schoß gesessen. In der Schlagzeilen war ihr beides unterstellt worden. Allerdings räumt sie ein, die Situation habe den Eindruck vermitteln können, da sie auf Thompsons Stuhllehne gesessen habe und ihre Beine über seinen lagen.

Weiter führt sie aus, dass sie auch nicht mit ihm herumgeknutscht habe. Es habe jedoch einen Kuss gegeben, auf die Lippen, ohne Zunge. Der Kuss sei in den frühen Morgenstunden passiert, als sie die Hausparty bei Thompson verlassen habe. Er sei von ihm ausgegangen, beim Abschied. Woods erklärt, sie sei betrunken gewesen, aber nicht so sehr, um Gedächtnislücken aufzuweisen. Sie habe am nächsten Tag Kylie Jenner und Khloé von der Party erzählt. Allerdings habe sie dabei pikante Details ausgelassen, um  Khloés Herz zu schützen.

Unverhältnismäßiger Umgang

Woods sagt zudem, dass sie sich im Klaren darüber ist, einen Fehler begangen zu haben, indem sie überhaupt bei der After Hour war. Sie wolle nicht das Opfer spielen, sondern nur die Wahrheit sagen. Sie sei gewillt, einen Lügendetektortest zu machen. Außerdem stellt die 21-Jährige klar, dass sie niemals eine Partnerschaft zerstören würde und wollte. "Ich weiß, dass ich nicht der Grund dafür bin, dass Tristan und Khloé nicht mehr zusammen sind", so Woods. Doch das sieht eine Person offenbar anders.

*Datenschutz

Die Folge des "Red Table Talks" war noch nicht lange auf dem offiziellen Facebook-Kanal der Show zu sehen, da reagierte Khloé Kardashian bereits. Auf Twitter schreibt sie: "Warum lügst du, Jordyn Woods? Wenn du schon versuchst, dich selbst zu retten, indem du an die Öffentlichkeit gehst, anstatt mich persönlich anzurufen und dich zuerst zu entschuldigen, sei zumindest ehrlich, was deine Geschichte betrifft." Sie endet mit dem Satz: "Übrigens, du bist der Grund, warum meine Familie auseinandergebrochen ist."

In einem zweiten Tweet erklärte die 34-jährige Betrogene, dass Tristan zwar gleichermaßen schuld an der Situation sei. Doch er sei der Vater ihres Kindes und deswegen würde sie in der Öffentlichkeit nicht über ihn herziehen. Die beiden hätten jedoch in einem privaten Raum darüber gesprochen. Sollte Tristan öffentlich über das Geschehene lügen, dann würde sie auch dazu öffentlich Stellung beziehen.

Nicht der erste Fremdgeh-Skandal für Khloé

Khloé wurde nicht zum ersten Mal vom Vater ihrer zehn Monate alten Tochter betrogen. Zwei Tage vor Trues Geburt wurden Videos veröffentlicht, die Thompson beim Fremdgehen zeigten. Zunächst ist er in einer Bar mit zwei Frauen zu sehen. Später wurde er dabei gefilmt, wie er mit einer Frau sein Hotel betritt, das beide erst am darauffolgenden Tag verließen. Khloé verzieh ihrem Freund damals den Seitensprung, um ihre junge Familie zu retten.

*Datenschutz

Dass ein weiterer Fremdgeh-Skandal für Khloé äußerst schmerzhaft sein muss, ist verständlich. Bedenkt man aber, wie sie den sieben Jahre jüngeren Basketball-Profi 2016 kennenlernte, kann man schon mal ins Staunen kommen: Thompson war damals in einer Beziehung mit seiner Ex-Freundin Jordan Craig - die von ihm schwanger war. Dies wurde schnell unter den Teppich gekehrt und auch bei seinem zweiten Fremdgeh-Skandal nahm ihn der Khloé öffentlich in Schutz.

Jordyn Woods sagte zu den Vorwürfen: "Ich bin keine Ehebrecherin." Sie hatte sich zunächst geweigert, ein öffentliches Statement abzugeben. Ihre Familie leide jedoch sehr unter der Geschichte, die nicht zum Skandal hätte werden müssen. Deshalb müsse sie sich nun dazu äußern, sagte sie während der Sendung. Unter anderem habe sie Morddrohungen erhalten. Neben den Paparazzi, die derzeit ihr Haus belagern, bekommt die Familie der 21-Jährigen auch den geballten Hass der Kardashian/Jenner-Fans zu spüren: Ihr Bruder könne nicht mehr zur Arbeit, ihre zwölfjährige Schwester nicht mehr in die Schule und die Mutter werde selbst beim Einkaufen gehen belästigt, berichtete Woods.

Wer trägt die "Schuld"?

Die Schuld liegt in den Augen der Fans und der Kardashians ganz klar bei Jordyn, der "anderen Frau", unabhängig davon, ob das fair ist und den Tatsachen entspricht. Es ist jedoch auffällig, wie unterschiedlich über die beiden berichtet wird. Wie ernst nimmt Tristan Thompson seine Beziehung, wenn er seine Freundin mehrmals öffentlich betrügt? Auf wen treffen die Titel "Ehebrecher" oder "Familienzerstörer" dann eher zu?

Auch Khloés Kritik, dass sich Jordyn öffentlich zu dem Drama geäußert hat, ist nur schwer nachvollziehbar - schließlich erschien erst kürzlich die 16. Staffel der Reality-Serie "Keeping Up with the Kardashians", in der das Leben des Kardashian-Jenner-Clans tagtäglich gefilmt wird. Die Familie sind die Royals des Reality-TVs, auch dieser Vorfall wird sicherlich in der 17. Staffel zu sehen sein.

Quelle: n-tv.de, lri/spot

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