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Von christlichem Rapper geklaut Katy Perry für Plagiat verurteilt

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Die US-Sängerin gab an, den Song des Rappers zuvor nie gehört zu haben.

(Foto: picture alliance/dpa)

Trotz Unschuldsbeteuerungen hat ein US-Gericht die Sängerin Katy Perry verurteilt. Die Jury ist überzeugt: Sie hat den Beat eines christlichen Rappers für ihren Song "Dark Horse" verwendet. Wie viel Schadenersatz sie nun zahlen muss, steht aber noch nicht fest.

Juristische Schlappe für Katy Perry: Die US-Sängerin soll Teile ihres Hits "Dark Horse" aus dem Jahr 2013 vom Song eines christlichen Rappers kopiert haben. Zu dem Schluss kam eine Jury in Los Angeles, wie US-Medien berichteten.

Demnach benutzte die 34-Jährige Elemente des Songs "Joyful Noise" des Musikers Marcus Gray aus dem Jahr 2008 für ihren eigenen Hit. Als Nächstes soll das Gericht nun entscheiden, wieviel Schadenersatz die Sängerin, ihre Songwriter und Produzenten dem Urheber zahlen müssen. Gray, der unter dem Künstlernamen Flame bekannt ist, hatte erstmals 2014 wegen Urheberrechtsverletzung gegen Perry geklagt. Der Song lag in diesem Jahr vier Wochen lang an der Spitze der "Billboard Hot 100"-Charts und brachte Perry eine Grammy-Nominierung ein.

Die US-Sängerin gab während des Prozesses an, bei "Dark Horse" handle es sich um ein komplett originäres Werk. Sie habe den Song des Rappers überhaupt nicht gekannt. Ihre Anwältin argumentierte, der elektronische Beat von "Joyful Noise" sei so gewöhnlich, dass er gar nicht unter Urheberrecht stehen könne. Die Anklage und die Jury sahen das anders. Sie argumentierten, das kopierte Segment des älteren Songs sei ein originelles Werk.

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Quelle: n-tv.de, joh/dpa

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