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Bestechung von Elite-Uni Lori Loughlin geht ins Gefängnis

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Geständig und einsichtig: Mossimo Giannulli und Lori Loughlin.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Wie weit Menschen gehen, um ihren Sprösslingen eine gute Ausbildung zukommen zu lassen, zeigt sich auf pervertierte Weise in den USA, als herauskommt, dass Eltern - darunter Promis wie Lori Loughlin - Schmiergeld an Unis zahlten. Jetzt muss die Schauspielerin hinter Gitter.

US-Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Ehemann, Modedesigner Mossimo Giannulli, haben sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereit erklärt, sich im Zusammenhang mit dem College-Bestechungsskandal schuldig zu bekennen.

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Loughlin und ihre Töchter bei einer Preisverleihung in Beverly Hills.

(Foto: imago images/MediaPunch)

Die nun erzielte Einigung mit der Staatsanwaltschaft sieht vor, dass Loughlin eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten verbüßt, eine Geldstrafe von 150.000 US-Dollar zahlt und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistet. Giannulli soll für fünf Monate ins Gefängnis gehen, eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar zahlen und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit leisten.

Loughlin, bekannt aus der Sitcom "Full House", und Giannulli sollten im Oktober vor Gericht gestellt werden, weil sie 500.000 Dollar gezahlt haben sollen, um ihre Töchter an die University of Southern California zu bringen. Das Ehepaar hatte zunächst bestritten, Bestechungsgeld gezahlt zu haben, das Geld soll eine Spende gewesen sein.

Felicity Huffman war bereits im Gefängnis

Loughlin und Giannulli gehören zu 50 Personen, die im vergangenen Jahr in dem Bestechungsskandal angeklagt wurden. Die Strafverfolgungsbehörden erklärten, wohlhabende Eltern hätten große Summen gezahlt, um ihre Kinder an Elite-Unis unterzubringen.

Viele Beschuldigte haben sich in dem Fall bereits schuldig bekannt, darunter "Desperate Housewives"-Star Felicity Huffman. Sie hat 15.000 US-Dollar gezahlt, um ihrer ältesten Tochter einen Studienplatz zu sichern.

Huffman wurde zu zwei Wochen Gefängnis sowie einem Jahr auf Bewährung, einer Geldstrafe von 30.000 Dollar und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die kurze Haftstrafe trat sie im Oktober 2019 an. Die 57-Jährige wurde nach zehn Tagen entlassen.

Quelle: ntv.de, soe/ spot