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Die nächste royale Hochzeit Luxemburgischer Prinz hat sich verlobt

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Geht zum zweiten Mal den Bund der Ehe ein: Prinz Louis von Luxemburg.

(Foto: picture alliance / abaca)

In Luxemburg läuten bald die Hochzeitsglocken. Knapp zwei Jahre nach seiner Scheidung will Prinz Louis wieder heiraten. Seine Kinder sollen begeistert sein von der Verlobung. Bei der Bevölkerung könnte sich die Freude dagegen in Grenzen halten - der Königshof steht massiv in der Kritik.

Die nächste royale Hochzeit steht an: Prinz Louis von Luxemburg hat sich mit seiner Freundin Scarlett-Lauren Sirgue verlobt. Die frohe Botschaft wurde über den Instagram-Account seiner Eltern, Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg, bekannt gegeben.

Der Beitrag zeigt gleich drei Bilder des glücklichen Paares: Auf einem strahlen die beiden glücklich und eng umschlungen in die Kamera. Zwei weitere zeigen sie bei einem offiziellen Fototermin, unter anderem mit Louis' Eltern. Vater und Sohn tragen einen klassischen schwarzen Anzug, Großherzogin Maria Teresa ein schwarzes Kostüm und Scarlett-Lauren einen schlichten Einteiler in Hellblau.

"Wir freuen uns sehr, die Verlobung unseres Sohnes, Prinz Louis, mit Fräulein Scarlett-Lauren Sirgue bekanntzugeben", heißt es. Louis ist der dritte Sohn der Großherzogen. Auch die Kinder des 34-Jährigen', Prinz Gabriel (15) und Prinz Noah (13), würden sich demnach für ihren Vater freuen. Die Mutter der beiden ist Tessy Antony, mit der Louis von 2006 bis 2019 verheiratet war.

Monarchie in der Kritik

Louis hat als Teilzeitstudent an der Londoner Birbeck-Universität Sozialpsychologie studiert. Als Student bekannte er sich zu seiner Schreib- und Leseschwäche. "Ich habe meine Dyslexie nicht überwunden, ich habe sie akzeptiert. Das Problem besteht weiter", sagte Louis der Zeitung "Luxemburger Wort" 2016. Seine Verlobte, die 29-jährige Scarlett-Lauren Sirgue, kommt aus Frankreich und stammt aus einer Anwaltsfamilie. Sie ist ebenfalls Rechtsanwältin und arbeitet bislang mit ihren Eltern in der Familienkanzlei.

Die luxemburgische Monarchie steht seit Anfang 2020 in der Kritik. Ein Prüfbericht dokumentierte enorme Missstände am Hof, für die vor allem die in Kuba geborene Großherzogin Maria Teresa verantwortlich sein soll. Demnach würden weder private und institutionelle Aktivitäten noch die Finanzierung privater und offizieller Güter getrennt, heißt es etwa in dem Bericht. Am Hofe existiere zudem ein Klima der Angst, sogar zu physischer Gewalt soll es gekommen sein.

Quelle: ntv.de, lri/spot