Unterhaltung

Schlappe für "Glücksrad"-Fee Maren Gilzer wird keine Bürgermeisterin

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Der Promi-Status hat sich für Maren Gilzer nicht ausgezahlt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das wäre doch mal eine Karriere gewesen: von der Buchstaben-Umdreherin über den Dschungel in die Politik. Doch daraus wird nichts. Maren Gilzer scheitert bei ihrem Versuch, in einer brandenburgischen Ortschaft zur Bürgermeisterin gewählt zu werden.

Die "Glücksrad"-Fee und Ex-Dschungelkönigin Maren Gilzer kommt nicht in die Stichwahl zur Wahl des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin im brandenburgischen Oberkrämer. Die 61-Jährige erhielt nach dem vorläufigen Ergebnis 6,1 Prozent der Stimmen, wie die amtsfreie Gemeinde im Kreis Oberhavel mitteilte.

Der 54-jährige Polizeibeamte Wolfgang Geppert (BVB/Freie Wähler) erhielt 32,7 Prozent der Stimmen, die 32-jährige Juristin und stellvertretende Bürgermeisterin Carolin Schmiel (Bürger für Oberkrämer/BfO) kam auf 25,5 Prozent. Sie kommen damit in die Stichwahl am 13. Februar.

Noch-Bürgermeister Peter Leys (BfürO) verabschiedet sich nach rund 14 Jahren Amtszeit am 1. März in den Ruhestand. Die Gemeinde Oberkrämer ist ein Zusammenschluss von sieben Dörfern mit rund 12.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 Prozent.

Von Christian Lindner überzeugt

Gilzer hatte sich für die FDP um den Posten beworben. Im November verriet sie der "Bild"-Zeitung, vor allem Parteichef Christian Lindner habe sie zum Eintritt bei den Liberalen bewogen. "Er hat mich einfach überzeugt", sagte Gilzer.

An ihrer Qualifikation für den Job hatte sie dabei keine Zweifel: "Als Moderatorin bin ich seit Jahren gewohnt, unterschiedliche Meinungen und Prozesse zu moderieren. Und ich höre genau hin, was Menschen bewegt", so ihre Argumentation.

Die 61-Jährige war in den 1990er-Jahren als "Buchstabenfee" in der Sat.1-Sendung "Glücksrad" bekannt geworden. 2015 wurde sie in der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" von den Zuschauern und Zuschauerinnen zur Dschungelkönigin gewählt.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa

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