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Bei Filmprojekten sexualisiert Megan Fox spricht über Psycho-Kollaps

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Hat bereits vor #MeToo in der Öffentlichkeit die Sexualisierung in der Filmbranche angesprochen: Megan Fox.

(Foto: imago images / AFLO)

US-Schauspielerin Megan Fox wird in der Vermarktung ihrer Rollen häufig nur auf ihr Äußeres reduziert. Selbstzweifel waren die Folge. Unter der Befürchtung, dass Leute sie in der Öffentlichkeit verspotten litt die Dreifachmutter jahrelang, wie sie nun offenbart.

Megan Fox ist ein gefeierter Star in Hollywood. Die Schauspielerin musste aber schon die Schattenseiten der Glamour-Welt kennenlernen. Vor zehn Jahren litt sie an einem psychischen Zusammenbruch, wie sie im Interview mit "Entertainment Tonight" erzählt. Ein Film-Engagement brachte das Fass damals zum Überlaufen.

Damals spielte Fox eine sexy High-School-Schülerin im Horror-Film "Jennifer's Body". Bei der Titelheldin handelte es sich um ein von Dämonen besessenes Mädchen, das ihre männlichen Klassenkameraden verführt und dann tötet. Der Film wurde mit gemischter Kritik bedacht und konnte nur schwache Einspielergebnisse einfahren. Um junge Männer anzusprechen hätten Marketing-Verantwortliche den Film auf seine angeblichen sexuellen Inhalte reduziert, erklärt Fox im Interview. Zu der Zeit habe sie bereits Probleme mit ihrem Verhältnis zur Öffentlichkeit, den Medien und Journalisten gehabt und fühlte sich in Filmprojekten immer wieder sexualisiert - "Jennifer's Body" war nur ein weiteres.

"Ich hatte einen psychischen Zusammenbruch und wollte nichts mehr tun", sagt sie im Interview. Sie habe zu der Zeit eine sehr dunkle Phase durchgemacht. "Ich wollte nicht gesehen oder fotografiert werden, wollte nicht in Magazinen oder auf dem roten Teppich erscheinen." Sie habe eine Angst verspürt und sei sich absolut sicher gewesen, dass Leute sie in der Öffentlichkeit verspotten, anspucken oder anschreien würden.

In der Öffentlichkeit habe sie die Sexualisierung in der Branche zwar angesprochen, sei jedoch auf kein Verständnis getroffen. "Das Ganze war schließlich noch vor der #MeToo-Bewegung", so Fox. In den vergangenen Jahren habe sie aber an Selbstbewusstsein und Stärke gewonnen, vor allem durch die Geburt ihrer drei Kinder Noah, Bodhi und Journey. "Mit jedem Kind fühlte ich, dass es der Schlüssel ist zu einem besseren Ich." Vater der Kinder ist "Beverly Hills, 90210"-Star Brian Austin Green. Das Ehepaar lernte sich am Set der Serie "Hope & Faith" im Jahr 2004 kennen, als Green 30 und Fox 18 Jahre alt war. Im Juni 2010 folgte die Hochzeit.

Quelle: n-tv.de, mba/spot

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