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"Wenige fragen, wie es mir geht" Meghan den Tränen nah

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Herzogin Meghan während ihrer Südafrika-Reise - hier entstand auch das Interview mit ihr.

(Foto: imago images/i Images)

Prinz Harry und Herzogin Meghan präsentieren sich aktuell so emotional wie selten zuvor. Erst zeigt er sich in einer Rede tief bewegt, nun kämpft auch sie in einem Interview mit den Tränen. Die Kritik, die sie seit ihrer Hochzeit und Schwangerschaft über sich ergehen lassen muss, perlt nicht spurlos an ihr ab.

Die Prinzen William und Harry und ihre Frauen Kate und Meghan stehen für einen neuen Stil im britischen Königshaus. Und der zeigt sich nicht nur am legeren Auftreten, bei dem William während seiner Reise durch Pakistan schon mal die Brusthaare unter dem Hemd hervorquellen. Die beiden Söhne von Prinz Charles und Lady Diana geben sich mit ihren Gattinnen auch so nahbar wie niemand vor ihnen in der royalen Familie.

Zuletzt stellte das erst Prinz Harry wieder während einer Wohltätigkeitsveranstaltung unter Beweis. Bei der jährlichen Preisverleihung der "WellChild Awards" musste er auf der Bühne die Tränen unterdrücken. Der Grund: In ihm kamen Erinnerungen an die gleiche Veranstaltung ein Jahr zuvor hoch, als er und Meghan bereits wussten, dass sie ein gemeinsames Kind erwarteten.

Doch auch in einer Dokumentation des Senders ITV, die während der Südafrika-Reise Harrys und Meghans entstand, zeigt sich der 35-Jährige von seiner emotionalen Seite. Hier geht es um das Gedenken an seine verstorbene Mutter. Dies sei noch immer eine "eiternde Wunde", lässt er tief blicken.

"Jede Frau ist verletzlich"

In eben jener Dokumentation kommt auch Herzogin Meghan zu Wort. Und auch sie liefert ein bewegtes Statement ab, als es um ihre Schwangerschaft und die vergangenen Monate als Ehefrau des britischen Prinzen geht.

"Sie hat einen neuen Mann, ein neues Land, einen neuen Job, eine neue Familie, ein neues Leben, ein neues Baby", bringt es die Dokumentation mit Blick auf Meghan auf den Punkt. Als der ITV-Reporter die 38-Jährige fragt, ob es ihr gut gehe, bricht es aus ihr heraus. "Jede Frau ist verletzlich, besonders wenn sie schwanger ist. Das hat es wirklich herausfordernd gemacht. Erst recht, wenn man ein Neugeborenes hat, wissen Sie?", erklärt die gebürtige US-Amerikanerin dem Journalisten.

Dank an den Reporter

Bei ihm sei diese Situation zwar schon lange her, aber er könne sich in sie hinein versetzen, sagt der Reporter, ehe Meghan fortfährt: "Vor allem als Frau bringt das viel mit sich. Das kommt noch dazu, während man damit zurechtkommen muss, eine neue Mutter oder frisch vermählt zu sein. Deshalb Danke, dass Sie mich fragen. Mich haben nicht viele Menschen gefragt, ob es mir gut geht."

Der Reporter hakt nach: "Könnte man sagen, dass es Ihnen nicht wirklich gut ging, weil es ein ziemlicher Kampf war?" Mit feuchten Augen antwortet Meghan darauf ebenso kurz wie vielsagend: "Ja." Ob sie in dem Gespräch einen noch tieferen Einblick in ihr Seelenleben gewährt hat, wird sich am Sonntag zeigen, wenn die komplette Dokumentation im britischen Fernsehen ausgestrahlt wird.

Quelle: ntv.de, vpr