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"Ich werde hier nur beobachtet" Naddel im Visier der Paparazzi

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Ist und bleibt eine Person von öffentlichem Interesse: Nadja Abd el Farrag.

(Foto: imago stock&people)

Für Nadja Abd el Farrag steht fest: Viele lauern geradezu nur auf ihren nächsten Fehltritt. In ihrer Hamburger Bleibe fühlt sie sich von Fotografen belagert: "Die gucken: Trinkt sie jetzt was, trinkt sie jetzt nichts?"

Einst moderierte - oder sagen wir lieber: präsentierte - Nadja Abd el Farrag immerhin noch die RTL-2-Erotikshow "Peep!". Dann war sie im "Dschungelcamp", bei "Big Brother" und dem "Sat.1-Promiboxen". Sie arbeitete als DJane, warb für den Orion-Versandhandel und für die Erotikmesse Venus. Doch ansonsten ist ihre "Karriere" in den vergangenen Jahren ziemlich ins Stocken geraten.

Trotzdem ist die Ex von Dieter Bohlen auch weiterhin eine öffentliche Person - und eine von enormem öffentlichen Interesse. Und sei es nur, um die 52-Jährige bei ihrem nächsten Tritt ins Fettnäpfchen zu beobachten. 2016 konnte man ihr in der Sendung "Raus aus den Schulden" dabei zusehen, wie sie eher schlecht als recht versuchte, gegen ihre finanziellen Probleme anzukämpfen. Und auch ihre Alkoholprobleme waren zuletzt immer wieder Thema.

"Ich leb' ganz normal"

So hatte Abd el Farrag im vergangenen Jahr offenbart, mit der Diagnose einer Leberzirrhose zu leben. Trotzdem habe sie anfangs weiter regelmäßig getrunken, gibt sie in ihrer vor wenigen Tagen erschienenen Autobiografie "Achterbahn" zu. "Ich nahm den Rat des Arztes nur halbherzig an, reduzierte meinen Konsum auf ein bis zwei Gläschen Wein pro Woche und war überzeugt, dass bei diesen geringen Mengen keine Schädigung zu erwarten war", räumt "Naddel" ein.

Doch auch das sei für ihre gestresste Leber zu viel gewesen, so Abd el Farrag. Deshalb trinke sie inzwischen wirklich gar keinen Alkohol mehr, erklärt sie nun in einem RTL-Interview. "Ich leb' ganz normal, nur dass ich eben halt nichts trinke", versichert Abd el Farrag in dem Gespräch. Und: "Ich vermisse es nicht." Wenn sie ausgehe, wundere sie sich inzwischen nur, dass "die Leute immer lustiger" würden und sie "schneller müde".

Noch vor wenigen Wochen hörte sich das allerdings ganz anders an. Da sagte sie in einem Interview mit der "Abendzeitung": "Ich trinke immer noch meinen Prosecco!" Zugleich relativierte sie die Aussage, an einer unumkehrbaren Zirrhose zu leiden. Ihre Leber sei jedoch geschädigt.

Regelmäßiger Paparazzi-Besuch

Doch so oder so - die Lust, sie scheitern zu sehen, scheint bei manchen ungebrochen. So fühlt sich Abd el Farrag in dem Hamburger Hotel, in dem ihr ein Freund kostenlos Unterkunft gewährt, regelrecht verfolgt. "Es gibt immer einmal in der Woche ein oder zwei Paparazzi", so das frühere Model. "Die wissen genau, dass ich da hinten wohne. Und dann sitzen sie da und gucken 'Trinkt sie jetzt was oder trinkt sie jetzt nichts?'", fährt Abd el Farrag fort und resümiert: "Ich werde hier nur beobachtet."

Bleibt ihr eigentlich nur zu wünschen, dass sie allen beweist, dass sie auch stark sein kann - und die Finger weiterhin wirklich vom Alkohol lässt.

Quelle: n-tv.de, vpr

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