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"Verdammte Lügner" Paris Jackson dementiert Suizidversuch-Bericht

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Paris Jackson ist die Tochter von Michael Jackson und Debbie Rowe. Nach den neuen Gerüchten über ihren Vater bekommt sie reichlich unfreiwillige Aufmerksamkeit.

(Foto: imago images / MediaPunch)

Es ist vermutlich kein ganz leichtes Los, die Tochter des "King of Pop" zu sein. Paris Jackson hat seit ihrer Kindheit mit Depressionen zu kämpfen - und immer wieder auch mit Medienberichten über ihren Gesundheitszustand.

Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Popstars Michael Jackson, hat Berichte über einen Suizidversuch zurückgewiesen. Das 20-jährige Model beschimpfte das Promi-Portal "TMZ" auf Twitter als "verdammte Lügner".

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"TMZ" hatte zuvor berichtet, Jackson sei nach einem Suizidversuch in ihrem Haus in Los Angeles ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein Polizeisprecher sagte auf Anfrage dazu lediglich, es habe einen Polizeieinsatz wegen eines Suizidversuchs in Hollywood gegeben. Das Opfer sei mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden.

Jackson hat in der Vergangenheit offen über ihre psychischen Probleme gesprochen. 2013 hatte sie versucht, sich das Leben zu nehmen. Dem Musikmagazin "Rolling Stone" sagte sie, schon vorher habe sie "mehrfach" versucht, ihr Leben zu beenden.

Als vor einem Jahr die Sängerin Demi Lovato wegen einer Überdosis ins Krankenhaus eingeliefert wurde, kamen auch wieder Gerüchte über Jacksons Gesundheitszustand auf, die sie aber vehement zurückwies. Solche Meldungen seien "Clickbait" und für sie nervtötend.

Im Schatten des "King of Pop"

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Zurzeit schlägt die Dokumentation "Leaving Neverland" über Paris Jacksons berühmten Vater hohe Wellen. Sie schildert die Geschichte zweier Männer, die nach eigenen Angaben im Alter von sieben und zehn Jahren von Michael Jackson sexuell missbraucht worden waren.

Der "King of Pop" hatte sich bereits zu Lebzeiten immer wieder dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs ausgesetzt gesehen. 2005 wurde er in einem spektakulären Gerichtsverfahren freigesprochen, seine Karriere litt dennoch unter den Vorwürfen.

Paris Jackson hatte kürzlich bei Twitter geschrieben, es sei nicht ihre Rolle, das Erbe ihres Vaters zu verteidigen. Darum kümmerten sich andere Familienmitglieder und sie unterstütze sie dabei. Später schrieb sie: "Mein Vater ist mit seinen Problemen und Sorgen mit Anmut, Frieden und Liebe umgegangen. (...) Ich schlage vor, dass wir uns das alle zum Vorbild nehmen."

Quelle: n-tv.de, ino/AFP

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