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Mehr Frauen als Männer gedatet Paris Jackson will nicht bisexuell sein

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Paris Jackson ist das Geschlecht ihres Partners egal.

(Foto: imago images / APress)

Paris Jackson spricht in einer neuen Facebook-Serie über ihre Sexualität. Die Tochter von Michael Jackson erklärt, warum sie sich nicht als bisexuell bezeichnet und selbst überrascht von ihrer aktuellen Beziehung zu einem Mann ist.

Soeben ist mit "Unfiltered" eine neue "Facebook Watch"-Reihe an den Start gegangen. Gäste der ersten Episode waren Paris Jackson und ihr Freund, der Musiker Gabriel Glenn. Darin gibt es alte Aufnahmen von Jackson mit ihrem verstorbenen Vater Michael zu sehen, auch kommt unter anderem ihr älterer Bruder Prince zu Wort. Dann spricht Paris Jackson selbst ungefiltert über ihr Leben, die Musik, die Liebe und ihre Sexualität.

Sie verrät: "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal mit einem Mann zusammen sein würde." Paris Jackson und Gabriel Glenn sind seit gut zwei Jahren ein Paar und machen als The Soundflowers gemeinsam Musik. Vorher habe sie gedacht, irgendwann mal eine Frau zu heiraten. "Ich hatte mehr Beziehungen mit Frauen als mit Männern", so die 22-Jährige weiter. "Die Öffentlichkeit weiß von drei meiner längeren Beziehungen, und die waren alle mit Männern. Von den meisten meiner anderen Liebschaften aber hat sie keine Ahnung."

"Es ist egal, was in deiner Hose ist"

Eigentlich sei sie lesbisch, so Jackson weiter. Als bisexuell wolle sie sich nicht bezeichnen, denn sie habe mehr als nur Männer und Frauen geliebt. "Ich habe sogar mal einen Mann gedatet, der eine Vagina hatte", fährt sie fort. "Es ist egal, was in deiner Hose ist. Es ist egal, welche Chromosomen du hast. Es geht darum, wer du als Person bist."

Schon 2018 hatte Jackson bei Instagram erklärt, sie habe ihr Coming-out bereits mit 14 Jahren gehabt. Das erste Mal in ein Mädchen verknallt war sie sogar schon mit acht. Ihr Vater habe das sehr früh gemerkt, berichtet Jackson jetzt. "Ich glaube, er spürte die Energie und zog mich auf, wie meine Brüder. Ich hatte sehr großes Glück, nicht viele Kinder können das so erleben."

Als sie nach seinem Tod zu ihrer Großmutter, einer Zeugin Jehovas, zog, änderte sich vieles. "Homosexualität ist in der schwarzen Community ein Tabuthema", so Jackson. "Das und der religiöse Aspekt sorgten dafür, dass ich es eine Weile zurückhalten musste. Als ich mich das erste Mal vor einem Familienmitglied outete, glaubte die Person mir nicht."

Die größte Unterstützung erfuhr sie danach von ihrem Bruder Prince, der sich sogar der Gay-Straight-Alliance anschloss, einem Netzwerk für junge Homosexuelle, Transgender, aber auch Heterosexuelle an US-amerikanischen Schulen. Er wollte so mehr über das Thema erfahren, um seine Schwester besser unterstützen zu können. "Ich habe wirklich Glück gehabt", so Jackson lächelnd.

Quelle: ntv.de, nan