Unterhaltung

Bei Felix Sturms Boxkampf Pocher kassiert Ohrfeige aus totem Winkel

Felix Sturm war nicht der Einzige, der gestern in der Dortmunder Westfalenhalle ordentlich einstecken musste. Doch zumindest konnte er sich vorbereiten. Nicht so Oliver Pocher, den eine Backpfeife von seinem Stuhl in eine Horizontallage fegt. Indizien deuten auf einen Vergeltungsakt hin.

Oliver Pocher hat beim Ausscheidungskampf von Felix Sturm gegen den Ungarn Istvan Szili beste Plätze in der ersten Reihe. Beste Aussicht auf dem Boxring, in dem Sturm dominiert wird, verliert und seine sechste Chance auf eine Box-Weltmeisterschaft unerwartet verpasst.

Was Pocher nicht sieht: von der Seite schleicht sich ein junger Mann an. Pochers Blick ist nach links gerichtet, an dem im geschniegelten Anzug neben ihm sitzenden Christoph Daum vorbei. Der Mann nutzt diese Ablenkung, holt mit seiner Rechten weit aus und verpasst Pocher eine Ohrfeige, die diesen glatt von seinem Stuhl fegt.

Wenige Sekunden, nachdem er sich aufrappeln kann, verlässt Pocher seinen Platz. Die Personen, die den Angreifer schon beim Heranschleichen filmen, lachen hämisch. Die Menschen, die um Pocher saßen wie Christoph Daum blicken schockiert.

Mehrere Medien berichteten von der Geschichte, Videos kursieren im Internet. Eine offizielle Stellungnahme von Pocher gibt es noch nicht. Ein Comedian, der sich selbst Fat Comedy nennt, outete sich mehreren Berichten zufolge auf Instagram als Täter. Sein Instagram-Account ist mittlerweile aber nicht mehr aufrufbar.

Laut "Bild"-Zeitung schrieb er an Pocher gerichtet: "Weil du so einen unschönen Charakter hast, Menschen gerne erniedrigst, Menschen unterstützt, die behaupten, vergewaltigt worden zu sein, obwohl es nicht stimmt – die Anzeige nehme ich sehr gerne in Kauf, liebe Grüße Omar."

Omar ist offenbar der bürgerliche Name von Fat Comedy. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist er ein Freund des Rappers Samra, gegen den im vergangenen Jahr Vergewaltigungsvorwürfen erhoben wurden, welche wiederum auch von Pocher thematisiert worden seien.

Quelle: ntv.de, mpe

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