Geschenk aus Kanada Polizeipferd geht bei König Charles III. in Rente
13.03.2023, 20:13 Uhr
Liebt Pferde und den Reitsport: König Charles III.
(Foto: Chris Jackson/PA Wire/dpa)
König Charles III. ist bekennender Pferdefreund und kann nun Zuwachs für sei Gestüt verzeichnen. Aus Kanada stammt die Stute, die dort zuvor für die berittene Polizei gearbeitet hat. Bei dem britischen Monarchen geht sie mit sieben Jahren nun quasi in den Ruhestand.
König Charles III. hat ein neues Pferd in seinem royalen Stall. Wie der Palast mitteilte, bekam der britische Monarch von der berittenen und königlichen Polizei aus Kanada eine siebenjährige, schwarze Stute geschenkt. Das Tier hört auf den Namen Noble und ist ein ehemaliges Turnierpferd.
Noble lebe sich derzeit nach dem Umzug auf die Insel in den royalen Gestüten in Windsor ein, heißt es weiter. Die Stute ist ein echtes Rampenpferd, das bereits an 90 öffentlichen Auftritten an 50 unterschiedlichen Orten Kanadas teilnahm. Charles teilte ein Foto mit seiner neuen Gefährtin auf dem offiziellen Instagram-Account der Royal Family.
König "erfreut" über sein Geschenk
Laut eines Berichts der "Daily Mail" sei das britische Staatsoberhaupt "erfreut" über sein Geschenk gewesen, als er es Anfang der Woche in den königlichen Ställen zum ersten Mal besucht habe. Seit 1904 ist es Tradition im Commonwealth, dass die berittene Polizei Kanadas regelmäßig Pferde an die königliche Familie verschenkt. Damals verlieh König Edward VII. der Einheit den königlichen Status und begründete damit den Brauch, dass die dortige Polizei sich bis heute mit Pferden für die Maßnahme revanchiert.
Die verstorbene Königin Elizabeth II. erhielt während ihrer Amtszeit insgesamt acht Pferde aus Kanada. Sie galt zeit ihres Lebens als große Pferdeliebhaberin. Ihre Tiere erbte nach ihrem Tod selbstredend ihr ältester Sohn und Thronfolger Charles, der allerdings bereits 14 Pferde verkaufen ließ.
Nachdem Gerüchte aufgekeimt waren, die royale Familie wolle ihre Aktivitäten im Pferderennsport beenden, ordneten Insider die bislang offiziell unkommentierte Betriebsamkeit auf den royalen Gestüten ein. Der Tenor: Die Verbindung zwischen der königlichen Familie und dem Pferdesport werde auch in Zukunft weiter bestehen, allerdings in abgespeckter Intensität.
Quelle: ntv.de, nan/spot