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Freundschaft mit Mette-MaritPrinz Haakon weicht Frage zu Jeffrey Epstein aus

14.04.2026, 13:23 Uhr
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Kronprinz Haakon spricht über "schwere Zeiten". (Foto: IMAGO/ABACAPRESS)

Während die Diskussionen um Mette-Marit nicht abreißen, gibt ihr Ehemann Haakon ein seltenes Update. Der norwegische Kronprinz spricht über Krankheit, Alltag und belastende Schlagzeilen. Kritischen Fragen weicht er dagegen aus.

Haakon von Norwegen steht derzeit bei öffentlichen Terminen immer wieder im Fokus - allerdings nicht nur wegen seiner royalen Aufgaben, sondern vor allem wegen der anhaltenden Diskussionen um seine Ehefrau Mette-Marit. Wie die norwegische Zeitung "Verdens Gang" berichtet, musste sich der Kronprinz bei einem Besuch mehrerer Fischereibetriebe erneut kritischen Fragen stellen.

Dabei ging es unter anderem um die bekannt gewordenen Kontakte der Kronprinzessin zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Auf die Nachfrage, ob er bereits vor der Veröffentlichung davon gewusst habe, reagierte Haakon ausweichend. "Ich habe nicht vor, hier und jetzt tief in dieses Thema einzusteigen. Ich lese nicht alle E-Mails meiner Ehefrau, und ich hoffe eigentlich, dass das niemand tut", stellte er klar.

Deutlich offener äußerte sich der 52-Jährige hingegen zur gesundheitlichen Situation seiner Frau. Erst kürzlich war sie bei einem öffentlichen Auftritt mit einem Sauerstoffgerät zu sehen gewesen. Laut "Verdens Gang" erklärte Haakon dazu: "Es war eine Zeit, in der einiges passiert ist, aber ich finde, es geht ihr jetzt besser." Weiter betonte er: "Sie ist krank, aber das gehört mittlerweile zu unserem Alltag dazu." Trotz der Belastung versucht das Paar, den Alltag so normal wie möglich zu gestalten. Allerdings sei es für ihn nicht immer leicht, seine Frau allein zu lassen, obwohl sie für einen oder anderthalb Tage gut zurechtkomme, so Haakon.

Frauenrechtsorganisation beendet Zusammenarbeit mit Mette-Marit

Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Lungenfibrose, deren Symptome sich zuletzt verschärft haben. Dabei bilden sich Narben im Lungengewebe, was unter anderem Atemnot verursachen kann. Im Dezember hatte der Hof bekannt gegeben, dass die Kronprinzessin früher oder später eine neue Lunge brauche und auf ein Spenderorgan warte.

Mette-Marit steht für ihre frühere Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in der Kritik. Die Verbindung hat auch für Konsequenzen gesorgt: So beendete die Dachorganisation für Frauenrechte "Fokus" die langjährige Zusammenarbeit mit der Norwegerin. 20 Jahre lang war sie die Schirmherrin gewesen.

Die Kronprinzessin selbst hatte sich zu ihrer Freundschaft mit Epstein bereits selbst geäußert und erklärt, sie sei von diesem "manipuliert und getäuscht" worden. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch zuvor veröffentlichte E-Mails des US-Justizministeriums, die den zeitlichen Ablauf dieser Freundschaft ins Wanken brachten. Der norwegische Palast hatte lange Zeit angegeben, der Kontakt zwischen der Kronprinzessin und dem Sexualstraftäter sei 2013 abgebrochen. Die E-Mails belegen allerdings Treffen und Shoppingtouren in New York bis weit in den Sommer 2014 hinein.

Quelle: ntv.de, lpe

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