Nur Sophia Thomalla fehltePromi-Auflauf bei Zverevs Wimbledon-Finale

Als Alexander Zverev gegen Jannik Sinner - vergeblich - um den Wimbledon-Sieg spielt, erleben das zahlreiche Promis live mit. Auch die britischen Royals sind gut vertreten. Nur eine glänzt mal wieder durch Abwesenheit: Zverevs Freundin Sophia Thomalla
Sophia Thomalla hat erneut einen wichtigen Auftritt ihres Partners Alexander Zverev in einem Grand-Slam-Finale verpasst. Wie schon beim Endspiel der French Open, das der Tennis-Profi Anfang Juni gegen Flavio Cobolli gewonnen hatte, glänzte die 36-Jährige auch beim Showdown-Match zwischen Zverev und Jannik Sinner am Sonntag in Wimbledon durch Abwesenheit. Das allerdings mit Ansage.
So stand schon im Vorfeld fest, dass die Moderatorin das Finale nicht live verfolgen würde. Ein Grund dafür sollen zum einen berufliche Verpflichtungen Thomallas gewesen sein. Zum anderen schwört Zverev darauf, sich, wenn es sportlich darauf ankommt, von nichts und niemandem ablenken zu lassen - eben auch nicht von seiner Freundin. Laut "Bild"-Zeitung soll er während eines Grand-Slam-Turniers sogar sein Handy ausschalten. Selbst Thomalla komme in dieser Zeit nicht zu ihm durch.
Nach dem Sieg ihres Partners bei den French Open war Thomalla allerdings mit dem Zug nach Paris gefahren, um den Triumph wenigstens nachträglich zusammen mit ihm zu feiern. Es hieß, nach dem Wimbledon-Finale sei auch eine Reise nach London geplant. Ob Thomalla trotz der Niederlage diesen Plan wahrmacht, war zunächst nicht bekannt.
Royal Box gut gefüllt
Wenngleich seine Freundin am Center Court fehlte, so durfte sich Zverev doch über reichlich prominenten Besuch bei seinem Match gegen Sinner freuen. Die sogenannte Royal Box, die der britischen Königsfamilie und Stars aus dem In- und Ausland vorbehalten ist, füllte sich mit Größen aus Hollywood und der britischen Unterhaltungsbranche.
Ein Blickfang war etwa Nicole Kidman. Die Schauspielerin erschien in einem weißen Anzug und nahm neben Anna Wintour Platz. Die ehemalige "Vogue"-Chefin, sonst eher für ihre unnahbare Miene bekannt, ließ sich im Gespräch mit dem australischen Star sogar zu einem seltenen Lachen hinreißen.
Schon am frühen Nachmittag waren weitere Gäste eingetroffen. Schauspielerin Daisy Edgar-Jones, Model-Legende Twiggy und Nicki Hilton zeigten sich in eleganten Kleidern.
"Industry"-Darstellerin Marisa Abela setzte auf klassisches Wimbledon-Weiß und posierte an der Seite ihres Ehemanns Jamie Bogyo. Sängerin Raye entschied sich bei ihrem Auftritt für eine braune Weste samt passender Hose.
Besondere Rolle für Kate
Sichtlich erfreut über das Wiedersehen begrüßten sich Ben Stiller und Rami Malek. Die beiden Schauspieler umarmten sich und nahmen früh ihre Plätze in der Royal Box ein. Für weitere Eleganz sorgten ihre Kollegen Tom Hiddleston im marineblauen Anzug und Andrew Garfield in einem weißen Ralph-Lauren-Anzug. "Adolescence"-Star Stephen Graham brachte seine Ehefrau Hannah Walters mit, die in einem schlichten weißen Kleid erschien.
Auch die Royals waren bei der britischen Prestige-Veranstaltung natürlich bestens vertreten. So brachten Prinz William und Prinzessin Kate auch ihre beiden ältesten Kinder, Prinz George (12) und Prinzessin Charlotte (11), mit nach Wimbledon. Für den festlichen Anlass hatte sich die Familie in Schale geworfen. Kate trug ein grünes Cape-Kleid der Designerin Emilia Wickstead. Charlotte entschied sich für ein königsblaues Sommerkleid, William und George erschienen beide in dunkelblauen Anzügen mit Krawatte.
Bei dem Turnier kommt Kate eine besondere Rolle zu. Als Schirmherrin des Clubs überreicht sie traditionell die Trophäen an die Finalistinnen und Finalisten. Auch Zverev und Sinner nahmen am Ende ihre Auszeichnungen von der Prinzessin von Wales in Empfang.