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Nach Harry und furzender Leiche Radcliffe wäre gern 007-Bösewicht

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Ein blasser Radcliffe in seinem neuesten Film "Swiss Army Man". Sieht so ein James-Bond-Gegner aus?

(Foto: picture alliance / dpa)

In "Swiss Army Man" überzeugt Daniel Radcliffe als Filmleiche. Gegen die Rolle eines gerissenen James-Bond-Charakters hätte er allerdings auch nichts einzuwenden. Außerdem verrät er , wie er zu einem Harry-Potter-Revival steht.

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Daniel Radcliffe könnte sich vorstellen, in einem James-Bond-Film mitzuspielen - als 007-Gegner. "Ich glaube, ich wäre als Bond eher ungeeignet. Ein James-Bond-Bösewicht, das wäre klasse! Aber als Held in diesen Filmen sehe ich mich eher nicht", sagte er. Er sei "nie ein riesiger Bond-Fan" gewesen, aber er finde es großartig, wie Daniel Craig ihn spiele. Seine Chancen darauf, dass eines Tages die James-Bond-Produzenten mit einem Angebot um die Ecken kommen, schätzt er jedoch eher schlecht ein. "Das wird garantiert niemals passieren", ist sich der 27-Jährige sicher.

Für sich selbst hat er eher ungewöhnliche Rollen im Sinn. Eine entspringt einem Roman des russischen Schriftstellers Michail Bulgakow: "In meinem Lieblingsbuch 'Der Meister und Margarita' gibt es eine große, schwarze Katze, die Wodka trinkt und mit einer Pistole schießt. Die würde ich liebend gern spielen oder ihr wenigstens meine Stimme leihen."

Auch in seinem neuen Film "Swiss Army Man" hat Radcliffe, der als Harry-Potter-Darsteller im Alter von zwölf Jahren weltberühmt wurde, eine ausgefallene Rolle: Er spielt eine sprechende Leiche mit starken Blähungen.

Eine Rückkehr zu seiner Usprungsrolle als Harry hält Radcliffe für unwahrscheinlich: "Ich will die Tür nicht für immer zuschlagen. Es wäre auch dumm, das ein für alle Mal auszuschließen. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, was passieren müsste, damit ich die Rolle noch mal spiele. Ich werde die Filme nie vergessen und möchte auch nicht undankbar wirken. Doch es würde sich einfach komisch anfühlen, die Figur nach so langer Zeit noch mal zu spielen."

Quelle: n-tv.de, apo/dpa

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