Unterhaltung

CDs massenhaft selbst gekauft? Rapper wirft Grande und Bieber Betrug vor

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Der Nummer-eins-Hit "Stuck With U" von Justin Bieber und Ariana Grande erzählt, wie es ist, in Corona-Zeiten ununterbrochen Zeit mit Familie, WG oder Haustieren zu verbringen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Justin Bieber und Ariana Grande sollen laut Rapper 6ix9ine ihren neuen Song "Stuck With U" nicht mit legalen Mitteln auf Platz eins der US-Charts gebracht haben. In einem Video macht er auch dem "Billboard"-Magazin schwere Vorwürfe.

Pop-Star Ariana Grande und Sänger Justin Bieber wehren sich gegen Vorwürfe, sie hätten ihren gemeinsamen Song "Stuck With U" auf Platz 1 der US-Charts gemogelt. "Jeder, der mich kennt oder mir eine Zeit lang gefolgt ist, weiß, dass Zahlen nicht die treibende Kraft bei all dem sind, was ich tue", schrieb Grande in einem längeren Statement auf Instagram.

US-Rapper 6ix9ine hatte den beiden in einem Video ebenfalls auf Instagram vorgeworfen, rund 60.000 Verkäufe ihrer neuen CD selbst mit sechs Kreditkarten getätigt zu haben. So sei das Lied, dessen Erlöse an Coronavirus-Helfer gespendet werden sollen, auf Platz eins vorgestoßen, behauptete der Rapper.

"Stuck With U" vertreibt "Gooba"

Dem Magazin "Billboard", das die US-Charts veröffentlicht, warf er Betrug vor und behauptet, man könne sich dort Nummer-eins-Titel erkaufen. Wegen des Sprungs von "Stuck With U" war sein eigenes neues Lied "Gooba" auf den dritten Platz abgerutscht. Bei den jährlichen Billboard Music Awards werden ähnlich wie beim Echo bedeutende Musikpreise verliehen. Die Gewinner werden anhand ihrer Verkaufszahlen ermittelt.

Sowohl Bieber als auch Grande unterstrichen in ihren Stellungnahmen, dass pro Kreditkartenkauf nicht mehr als vier Tonträger der gleichen Art gekauft werden könnten. Grande schrieb: "Meine Fans haben den Song gekauft. Justins Fans haben den Song gekauft. Unsere Fans kauften ihn (und nie mehr als vier Stück, wie es die Regeln vorsehen)."

6ix9ine wurde im Dezember 2019 nach 13 Monaten in Untersuchungshaft wegen illegalen Waffenbesitzes und der Beteiligung an einem bewaffneten Raubüberfall zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach 20 Monaten entließen ihn die US-Behörden im Zuge der Corona-Pandemie wegen seiner Asthmaerkrankung aus dem Gefängnis. Die restliche Haftzeit sitzt er nun im Hausarrest mit einem GPS-Tracker ab.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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