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"Tschüss, Schimanski" Reaktionen auf den Tod Götz Georges

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Götz George verstarb bereits am 19. Juni.

(Foto: imago stock&people)

Schauspielkollegen, Politiker und Sportler zeigen sich bestürzt über die Nachricht vom Tod Götz Georges. In den sozialen Netzwerken erinnern sie vor allem an seine Kultrolle als "Tatort"-Kommissar Schimanski.

Die Nachricht vom Tod Götz Georges löste Betroffenheit und Trauer aus. "Adieu, Schimmi. Mit Götz #George verliert unser Land einen unserer großen Charakterdarsteller", twitterte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). "Sehr traurig" war auch Frank-Walter Steinmeier (SPD) - der Bundesaußenminister bezeichnete George als einen "der größten deutschen Schauspieler". Die Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter schrieb: "Ein toller Schauspieler mit Ecken und Kanten. Er wird unvergessen bleiben!"

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"Mit Götz George verliert Deutschland einen seiner profiliertesten, anspruchsvollsten und vielseitigsten - einfach einen seiner besten Charakterschauspieler", erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. "Er hat mit seiner direkten, kantigen Art und seinem trockenem Humor in unzähligen Rollen Maßstäbe gesetzt." In seinen verschiedenen Rollen habe er "grandiose Kunst und sehr harte Arbeit" gezeigt. "Sein Tod ist ein unersetzlicher Verlust für die Fernseh- und Kinokunst im ganzen deutschsprachigen Raum."

Fußballnationalspieler Christoph Metzelder und der Schauspieler Matthias Schweighöfer beließen es bei ihren Abschiedsformeln recht kurz: "Tschüss, Schimanski", schrieb Metzelder auf Twitter, "R.I.P. Götz George" Schweighöfer auf Facebook.

Schauspielkollege Ralf Möller erinnert sich bei Facebook an seinen ersten Filmdreh mit George: "Gerade erfahren, dass einer unserer größten Schauspieler Götz George vor einigen Tagen verstorben ist. We will miss you, Götz! Das Foto ist von meinem ersten Film mit Götz als Kommissar Schimanski, Duisburg 1988."

Die Nachricht über Georges Tod am 19. Juni wurde erst mit siebentägiger Verzögerung an die Öffentlichkeit gegeben. "Götz George hat sich eine Verabschiedung im engsten Kreis gewünscht", hieß es in der Mitteilung der Agentin. Von weiteren Nachfragen solle aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Familie abgesehen werden. Die "Bild"-Zeitung berichtete, George sei in Hamburg im Kreis der Familie beigesetzt worden. Dazu wollte die Agentin keine Angaben machen.

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Quelle: n-tv.de, kbe/dpa