Unterhaltung

Wut der Fans artet aus Richterin im Fall Britney mit Tod bedroht

231875133.jpg

Erlitt letzte Woche einen Rückschlag vor Gericht: Britney Spears.

(Foto: picture alliance / gotpap/STAR MAX/IPx)

Weil sie dem Vater von Britney Spears in der vergangenen Woche nicht die Vormundschaft entzogen hat, erhält die zuständige Richterin im Prozess Morddrohungen. Im Internet wird Brenda Penny teilweise rassistisch angegangen und als "korrupt" verunglimpft.

Seit Jahren fordern die Fans von Britney Spears mit der Bewegung #FreeBritney, dass die Sängerin aus der Vormundschaft durch ihren Vater befreit wird. Einige tun dies inzwischen aber offenbar mit Mitteln, die die Polizei von Los Angeles auf den Plan gerufen haben. So soll die zuständige Richterin im Prozess, Brenda Penny, zahlreiche Morddrohungen von fanatischen Anhängern des Stars erhalten. Das berichtet das US-Promiportal "TMZ".

Penny hatte sich in der vergangenen Woche bei vielen Fans mit ihrer Entscheidung unbeliebt gemacht, wonach Vater Jamie Spears nicht so schnell wie möglich die Vormundschaft entzogen wird. Britney Spears' Anwalt Mathew Rosengart hatte einen entsprechenden Antrag eingereicht, mit dem er eine für den September geplante Anhörung vorverlegen wollte.

"Wird furchtbaren, mysteriösen Tod sterben"

Zur Begründung für diesen Schritt hieß es: "Obwohl eine zweimonatige Wartezeit auf eine Anhörung in dem Gesuch im Kontext von 13 Jahren nicht bedeutsam erscheinen mag, sollte Ms. Spears nicht dazu gezwungen werden, sich weiterhin traumatisiert zu fühlen, nicht schlafen zu können und weiter zu leiden." Die Richterin habe laut "TMZ" aber nicht genügend Beweise dafür gesehen, eine Vorverlegung und sofortige Entlassung zu veranlassen.

Im Internet waren daraufhin etliche wütende, teilweise rassistische Kommentare über die schwarze Richterin zu sehen. "Dass Richterin Penny Jamie nicht entlassen hat, hat mir gerade den scheiß Tag ruiniert. Ich hoffe, sie stirbt, ist mir egal", hieß es etwa von einem Nutzer auf Twitter. Ein anderer äußerte seine Vermutung, Penny werde "einen furchtbaren und mysteriösen Tod sterben". Auch der Hashtag "Brenda Penny ist korrupt" trendete auf Twitter.

Spears wurde 2008 entmündigt und ihr Vater Jamie wurde damals als Vormund eingesetzt. Gegen diese Vormundschaft kämpft die 39-Jährige schon seit geraumer Zeit an. Ihr war im Juli die Wahl eines neuen Anwalts genehmigt worden. Rosengart hatte daraufhin offiziell einen Antrag eingereicht, um den Vater der Sängerin als finanziellen Vormund zu ersetzen.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.