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Rückzug nach Vergewaltigung Sängerin Duffy gibt erschütternde Erklärung ab

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Duffy im November 2010 - wenige Wochen später zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

2008 surfte Sängerin Duffy im Windschatten von Amy Winehouse ganz oben auf der Soul-Pop-Welle. Ihren Hit "Mercy" haben viele ganz sicher immer noch im Ohr. Doch dann wurde es plötzlich still um die Britin. Jetzt verrät sie den dramatischen Grund dafür.

Zwölf Jahre ist es mittlerweile her, dass die Britin Duffy mit ihrem Song "Mercy" den Durchbruch feierte. Für ihre Soul-Performance im Stile einer Amy Winehouse wurde sie gefeiert und bejubelt.

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So räumte sie etwa mit ihrem Debütalbum "Rockferry" 2008 gleich mal den Grammy für das beste Album ab. Bei den Brit Awards im darauffolgenden Jahr ging sie mit drei Trophäen nach Hause.

Abruptes Karriereende

Auch das zweite Album "Endlessly" der Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Aimee Anne Duffy heißt, wurde ein Erfolg und schaffte Ende 2010 in Großbritannien den Sprung in die Top Ten. Mit anderen Worten: der gebürtigen Waliserin schien, eine strahlende Popstar-Karriere bevorzustehen. Doch nur wenig später verschwand Duffy plötzlich aus der Öffentlichkeit. Ein Rückzug, der beinahe zehn Jahre andauerte.

Nun hat die mittlerweile 35-Jährige den Grund dafür öffentlich gemacht. Und der ist nicht nur für ihre Fans erschütternd. Wie Duffy in einem ausführlichen Post auf ihrer Instagram-Seite erklärt, sei sie "vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und mehrere Tage lang gefangen gehalten" worden. "Bitte glaubt mir, ich bin jetzt wieder okay und in Sicherheit", beruhigt sie zugleich. Sie habe jedoch lange gebraucht, um sich von den Geschehnissen zu erholen.

"Jetzt scheint die Sonne"

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Duffy im Februar 2009.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Sie habe in den vergangenen zehn Jahren und zigtausend Tagen alles daran gesetzt, wieder Sonne in ihrem Herzen zu haben, schreibt Duffy. "Jetzt scheint die Sonne", fügt sie hinzu. "Ihr fragt euch, weshalb ich meine Stimme nicht benutzt habe, um meinem Schmerz Ausdruck zu verleihen? Ich wollte der Welt nicht die Traurigkeit in meinen Augen zeigen. Und ich fragte mich, wie ich von Herzen singen sollte, wenn es gebrochen ist", gibt die Britin einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben.

Im vergangenen Sommer habe sie sich einem Journalisten anvertraut, berichtet Duffy weiter. "Es tat so gut, endlich darüber sprechen zu können." In den kommenden Wochen solle ein Interview mit ihr veröffentlicht werden. Sie hoffe, offene Fragen an sie darin zu beantworten.

Quelle: ntv.de, vpr