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Neue Epstein-EnthüllungenSarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation schließt 

03.02.2026, 09:48 Uhr
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Sarah "Fergie" Ferguson soll Jeffrey Epstein als "Legende" bezeichnet haben. (Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Neue Enthüllungen über Sarah Fergusons Beziehung zu Jeffrey Epstein machen aktuell die Runde. Nun kündigt die Wohltätigkeitsorganisation der Ex-Herzogin an, ihre Pforten zu schließen.

"Sarah's Trust", eine Wohltätigkeitsorganisation, die Sarah "Fergie" Ferguson einst ins Leben rief, wird ihre Pforten "auf unbestimmte Zeit" schließen. Ein Sprecher der Organisation bestätigte dies gegenüber Sky News. Die Entscheidung hätten "die Vorsitzende" - also Ferguson - und der Vorstand gemeinsam "mit Bedauern" gefällt.

Die Schließung sei allerdings keine spontane Reaktion auf die jüngsten Schlagzeilen um Ferguson und Jeffrey Epstein. Sie sei vielmehr "seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet" worden, betonte der Sprecher. Man sei "nach wie vor äußerst stolz" auf die Arbeit der Organisation in den vergangenen Jahren, darunter Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie und Unterstützung für Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Doch der Zeitpunkt der Ankündigung lässt aufhorchen. Am vergangenen Freitag wurden weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, die das Ausmaß der Beziehung zwischen der Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor und Epstein offenlegen. Am Montag tauchten zusätzliche E-Mails auf, die von Accounts stammen sollen, die der früheren Herzogin von York zugeordnet werden.

"Fergie" schwärmte von Epstein

In einer dieser Nachrichten, datiert auf den Abend des 30. Januar 2010, beschreibt eine Absenderin namens "Sarah" Epstein als "Legende" und schwärmt: "Mir fehlen wirklich die Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Güte zu beschreiben." Die E-Mail endet mit den Worten: "Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach." Bei der Absenderin soll es sich um Sarah Ferguson handeln. Der Kontext der Nachricht bleibt unklar.

In einer weiteren Mail soll sich Ferguson einen vulgären Kommentar über ihre eigene Tochter Eugenie geleistet haben, die damals gerade mal 19 war. Laut "People"-Magazin datiert die fragliche Korrespondenz auf den März 2010. Epstein habe Ferguson nach einem möglichen New-York-Trip gefragt. Die Britin habe daraufhin geantwortet: "Ich bin mir noch nicht sicher. Ich warte nur darauf, dass Eugenie von ihrem Sex-Wochenende zurückkommt!"

Jeffrey Epstein wurde im August 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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