Unterhaltung
Mit 77 Jahren gestorben: John Mahoney.
Mit 77 Jahren gestorben: John Mahoney.(Foto: Star Max/IPx)
Dienstag, 06. Februar 2018

Von "Frantic" bis "Frasier": Schauspieler John Mahoney ist tot

Er spielte in Filmen von Roman Polanski, Clint Eastwood oder den Coen-Brüdern mit. Vor allem jedoch kennen ihn die Zuschauer als "Martin Crane" in der Sitcom "Frasier". Nun ist John Mahoney mit 77 Jahren gestorben.

John Mahoney ist tot. Der US-Schauspieler britischer Herkunft starb am Sonntag im Alter von 77 Jahren in einem Hospiz in Chicago. Das berichtet unter anderem das Portal "TMZ".

Seine wahrscheinlich bekannteste Rolle spielte Mahoney in "Frasier".
Seine wahrscheinlich bekannteste Rolle spielte Mahoney in "Frasier".(Foto: AP)

Mahoney war vor allem für seine Rolle als "Martin Crane" in der erfolgreichen US-Sitcom "Frasier" bekannt. Darin spielte er von 1993 bis 2004 den Vater der Titelfigur "Dr. Frasier Crane" (Kelsey Grammer).

Im Jahr 2000 gewann Mahoney für "Frasier" einen SAG Award. Außerdem war er für die Serie für zwei Emmys sowie zwei Golden Globes nominiert.

Von Malkovich zur Schauspielerei animiert

Doch auch wenn vor allem sein Seriencharakter beim Publikum in Erinnerung sein mag - der im britischen Blackpool geborene Schauspieler wirkte auch in einer Reihe von Filmen prominenter Regisseure mit. So drehte er mit den Brüdern Ethan und Joel Coen etwa die Streifen "Barton Fink" und "Hudsucker - Der große Sprung". In Roman Polanskis Thriller "Frantic" ist er ebenso zu sehen wie in "In The Line Of Fire - Die zweite Chance" von Clint Eastwood. Auch in der 90er-Jahre-Kultkomödie "Reality Bites - Voll das Leben" hatte er eine Rolle.

Bilderserie

Schließlich stand Mahoney nicht nur vor der Kamera, sondern auch auf der Theaterbühne. 1986 gewann er einen Tony Award, den wichtigsten US-amerikanischen Theaterpreis.

Mahoney war als junger Mann von England in die USA ausgewandert. Er arbeitete unter anderem für die US Army, als Lehrer und Journalist, ehe er sich erst im Alter von 37 Jahren einer Schauspielkarriere am "Steppenwolf Theater" in Chicago widmete. Ermuntert wurde er dazu nicht zuletzt von John Malkovich, mit dem er befreundet war.

Quelle: n-tv.de