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Trumps Ex-Sprecher in Giftgrün Sean Spicer blamiert sich auf der Tanzfläche

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Nahm es mit der Wahrheit nicht immer genau: Trumps Ex-Sprecher Sean Spicer.

(Foto: picture alliance / Niall Carson/)

Als Pressesprecher des US-Präsidenten machte Sean Spicer im Weißen Haus keine gute Figur - und auch auf der Tanzfläche scheint es ihm ähnlich zu ergehen. Mit seiner Salsa-Nummer und einem Bongo-Solo kann er die Juroren von "Dancing with the Stars" zumindest nicht beeindrucken.

Körperliche statt verbale Verrenkungen: Sean Spicer, der frühere Sprecher von US-Präsident Donald Trump, hat sich vor großem TV-Publikum auf der Tanzfläche versucht. Der 47-Jährige trat am Montagabend in der Show "Dancing with the Stars" des Senders ABC auf - in neongrünem Hemd und engsitzenden Hosen und mit einer Salsa-Nummer. Zudem legte Spicer eine Solo-Einlage auf Bongo-Trommeln hin.

Zusammen mit einer Profitänzerin tanzte Spicer zu dem Spice-Girls-Song "Spice Up Your Life" - der Song war natürlich eine Anspielung auf seinen Nachnamen, in dem das englische Wort für "Gewürz" (spice) steckt.

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Spicer bemühte sich um einen feurigen Auftritt, zu dessen Finale er auf den Knien über das Parkett rutschte und die Arme hochwarf - doch bei der Jury kam seinen ungelenken Bewegungen nicht gut an. "Sie sahen aus, als wären Sie von einem Wespenschwarm angegriffen worden", sagte einer der Juroren. Spicer und seine Tanzpartnerin Lindsay Arnold landeten immerhin aber nicht auf dem letzten, sondern dem vorletzten Platz.

"Mit viel Therapie" vergessen

Nach dem Auftritt ging Spott in den Medien und Online-Netzwerken auf den früheren Trump-Sprecher nieder. Spicer habe wie Big Bird aus der Sesamstraße ausgesehen, bemerkte die Website "Daily Beast". Der Kostümdesigner bei "Dancing with the Stars" müsse klar den oppositionellen Demokraten angehören, witzelte eine Twitter-Nutzerin.

Dass er keine gute Figur abgeben würde, war dem 47-Jährigen wohl schon im Vorfeld bewusst. Nicht einmal "mit viel Therapie" würden die Zuschauer seine Performance für lange Zeit nicht vergessen können, witzelte Spicer vor der TV-Ausstrahlung auf Twitter.

Spicers Auftritt in der Show war schon im Vorfeld auf Kritik gestoßen. Sogar der Moderator von "Dancing with the Stars", Tom Bergeron, distanzierte sich von dieser Entscheidung der Programmplaner, den früheren Trump-Sprecher einzuladen. Während seines kurzen Intermezzos als Pressesprecher des Weißen Hauses war Spicer wegen seines großzügigen Umgangs mit Fakten eine überaus kontroverse Figur.

Quelle: n-tv.de, lri/AFP

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