Unterhaltung

Technische Panne mit Nachrufen Sender erklärt Queen und viele Stars für tot

imago0106065150h.jpg

In Trauer, aber sie lebt: Die Queen am Remembrance Sunday vor einer Woche in London.

(Foto: imago images/i Images)

Um für den Sterbefall bekannter Persönlichkeiten gewappnet zu sein, bereiten Medienhäuser Nachrufe noch lebender Zeitgenossen vor. Schlimm allerdings, wenn der brisante Stehsatz durch eine Panne online geht. Einem französischen Sender ist dies Malheur gleich hundertfach passiert.

Peinliche Panne: Der französische Radiosender RFI hat versehentlich Hunderte Nachrufe von noch lebenden Persönlichkeiten veröffentlicht. Zu den auf der Website des Senders gewürdigten Berühmtheiten zählten unter anderem die britische Königin Elizabeth II., der brasilianische Fußball-König Pelé und die französische Schauspielerin Brigitte Bardot. Der Sender entschuldigte sich für den Fehler und verwies auf ein "technisches Problem".

"Wir arbeiten hart daran, diesen großen Bug zu beheben und entschuldigen uns bei den Betroffenen und bei Ihnen, die uns folgen und uns vertrauen", teilte der Radiosender auf Twitter mit. Die Nachrufe seien von Journalisten vorgeschrieben worden, um schnell auf einen tatsächlichen Todesfall reagieren zu können, erklärte der Sender weiter. Dies sei bei vielen Medien gängige Praxis.

Die Veröffentlichung der Nachrufe hatte im Netz zu zahlreichen Reaktionen geführt - von Verwirrung über Unverständnis bis hin zu Spott. Zu den von RFI versehentlich für tot erklärten Persönlichkeiten zählten auch der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der US-Schauspieler Clint Eastwood, die italienische Schauspielerin Sophia Loren und das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei.

Quelle: ntv.de, mau/AFP