Unterhaltung

Kaffeebecher im "GoT"-Set Serienmacher nehmen Panne mit Humor

119342630.jpg

Gelten eigentlich nicht als Kaffeeliebhaber: Jon Schnee und Daenerys Targaryen.

(Foto: dpa)

In der Fantasy-Serie "Game of Thrones" kämpfen Drachen gegen Zombies. Tote Helden werden wieder zum Leben erweckt und Holzscheite mit bloßer Handberührung in Brand gesetzt. Dass die Hauptfiguren Kaffeepappbecher nutzen, kommt vielen Fans dann aber doch komisch vor.

Coffee is coming: Ein im Set von "Game of Thrones" vergessener Coffee-to-go-Becher hat kreativen Spot im Internet ausgelöst. In der jüngst ausgestrahlten Folge der HBO-Serie fiel argusäugigen Fans schnell der "Starbucks"-Becher auf, der kurz auf einem Tisch vor "Drachenmutter" Daenerys Targaryen, gespielt von Emilia Clarke, zu sehen ist. Das Requisit passt nicht ganz in die Zeit der Sieben Königslande. Die Fantasy-Saga spielt in einer vom Mittelalter inspirierten Welt.

Manche kreativen Bildmonteure lieferten im Netz gleich den Pappbecher der US-amerikanischen Kette mit dem Namen der von Emilia Clarke gespielten Figur - der allerdings kaum auf einen Becher passt: "... Erste ihres Namens, Königin der Andalen und der Ersten Menschen, Khaleesi des Dothrakischen Meeres, Brecherin der Ketten ...".

Andere Nutzer hängten verschiedenen Darstellern via Bildbearbeitung die charakteristische grüne Barista-Schürze um. "Game of Thrones"-Produktionsleiterin Bernie Caulfield bestätigte am Montag in einem Radio-Interview, dass der Becher versehentlich mitgefilmt worden sei. Einigen Fans war deswegen weniger zum Lachen zumute. Sie zeigten sich empört. Bei so einem großen Budget dürfe so etwas nicht passieren.

Der offizielle Twitter-Account der Serie witzelte dagegen: "Der Latte, der in der Folge auftauchte, war ein Fehler. Daenerys hatte Kräutertee bestellt." Produzentin Caulfield stieg auf den Zug mit auf. In dem Radio-Interview sagte sie, dass Westeros der erste Standort gewesen sei, an dem das Unternehmen eine Filiale eröffnet hätte. Den vergessenen Kaffeebecher sieht sie nicht allzu eng. "Wenn das das Schlimmste ist, was die Leute finden, dann haben wir viel richtig gemacht."

 

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/spot