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Auf der Bühne gibt er auf jeden Fall stets den Bösewicht: Gene Simmons.
Auf der Bühne gibt er auf jeden Fall stets den Bösewicht: Gene Simmons.(Foto: REUTERS)
Mittwoch, 11. Juli 2018

Hat der Kiss-Bassist gegrapscht?: Simmons wendet Belästigungs-Prozess ab

Als Rocklegende fallen Gene Simmons Frauen reihenweise um den Hals. Doch gegenüber einer Reporterin soll der Kiss-Bassist übergriffig geworden sein. Sie verklagt ihn wegen sexueller Belästigung. Zum Prozess kommt es allerdings nicht.

Der Bassist der Rockband Kiss ("I Was Made For Lovin' You"), Gene Simmons, muss sich nun doch nicht wegen sexueller Belästigung vor Gericht verantworten. Er soll eine Frau unsittlich berührt und begrapscht haben. Wie das US-Portal "The Blast" berichtete, habe sich der 68-Jährige Anfang Juli aber nun mit der anonymen Klägerin außergerichtlich geeinigt.

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Bereits im Dezember 2017 reichte die Reporterin Klage gegen den Kiss-Musiker ein. Simmons soll ihr während eines Interviews zu nah gekommen sein. Er habe zunächst die Hand der Reporterin gegriffen und betont, wie weich sie sei. Danach soll er ihren Hals berührt und ihr bei einem späteren Gruppenfoto an den Po gefasst haben. Zudem habe Simmons, der nach eigenen Angaben mit Tausenden Frauen geschlafen hat, bei dem Interview die Fragen der Reporterin stets mit sexuellen Anspielungen beantwortet.

Simmons hatte die Anschuldigungen damals abgestritten. Bereits im April sprach die Rocklegende in einem Interview davon, dass der Fall erledigt sei und er sich wegen übler Nachrede verteidigen wolle. Er sei unschuldig und habe nichts Falsches getan.

Dank der außergerichtlichen Einigung wird es nun zu keinem Prozess kommen. Die beiden Parteien müssten nur noch offiziell die Einstellung des Verfahrens beantragen. Einzelheiten zu der Übereinkunft zwischen dem Rocker und der Klägerin sind jedoch unbekannt.

Quelle: n-tv.de