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Berühmt für seine Stones-Bilder Star-Fotograf Terry O'Neill ist tot

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O'Neill starb in seiner Heimatstadt London.

(Foto: picture alliance / dpa)

Als Chronist der "Swinging Sixties" macht Fotograf Terry O'Neill in London Karriere. Stars wie die Rolling Stones, Sean Connery und Elizabeth Taylor lassen sich von dem Briten porträtieren. Nun ist er 81-jährig an Krebs gestorben.

Er wurde mit Aufnahmen der Beatles oder der Rolling Stones aus den 1960er-Jahren berühmt: Im Alter von 81 Jahren ist der britische Fotograf Terry O'Neill am Samstag nach langer Krankheit gestorben. Dies teilte seine Agentur Iconic Images mit. Demzufolge litt O'Neill an Prostatakrebs. "Als eine der größten Fotografie-Ikonen der letzten 60 Jahre werden seine legendären Bilder für immer in unseren Erinnerungen, aber auch in unseren Herzen und Köpfen präsent bleiben", hieß es in der Mitteilung.

In den 60er-Jahren galt O'Neill als Chronist der "Swinging Sixties" in London, wo er sich in der Welt von Musikern, Models und anderen Berühmtheiten bewegte. Ab den 1970er-Jahren eroberte er auch den US-amerikanischen Markt und bekam viele Hollywood-Stars vor die Linse. Er porträtierte Schauspieler wie Michael Caine, Sean Connery, Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor und Brigitte Bardot und machte berühmte Aufnahmen von Frank Sinatra. Später arbeitete er mit Musikern wie Elton John, David Bowie und Amy Winehouse zusammen.

O'Neill war einige Jahre mit der Schauspielerin Faye Dunaway verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Eines seiner berühmtesten Fotos zeigt sie am Morgen nach ihrem Oscar-Gewinn für "Network" 1977 am Pool sitzend. Seine Werke seien heute in vielen Museen und Galerien weltweit zu sehen, hieß es in dem Nachruf. 2019 wurde O'Neill mit dem Orden "Commander of the British Empire" für Verdienste um die Fotografie ausgezeichnet. Bis zuletzt lebte O'Neill mit seiner dritten Frau, einer Modelagentin, in seiner Heimatstadt London.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa/spot

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