Unterhaltung

Ab Sommer 2022 Stefan Raab bringt Turmspringen zurück - bei RTL

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Selbst springen wird Stefan Raab wohl nicht mehr.

(Foto: imago/Plusphoto)

Vor die Kameras will Stefan Raab nicht zurückkehren. Doch dahinter ist er nach wie vor äußerst umtriebig. So soll nun ein von ihm erfundener Show-Klassiker ins Fernsehen zurückkehren: das Turmspringen. Geplant ist das Format fortan bei RTL.

Stefan Raab bringt sein legendäres Turmspringen zurück ins Fernsehen. Allerdings wird die Show nicht bei seinem einstigen Heimatsender ProSieben zu sehen sein, sondern bei RTL.

Die Show werde von Raab TV produziert, teilte RTL mit. Raab halte an ihr die Lizenz. Produziert werden soll das TV-Event demnach im Sommer 2022.

Das Konzept des "RTL-Turmspringens" lehne sich an die früheren Sendungen an, werde aber an den neuen Sender angepasst, heißt es. Details zur Sendung würden rechtzeitig bekannt geben, auch inwieweit Stefan Raab selbst in die Show involviert sei. Welche Promis teilnehmen werden und wer die Show moderiert, ist ebenfalls noch offen.

TV-Rückzug 2015

Die ursprüngliche Sendung "TV total Turmspringen" war von 2004 bis 2015 einmal jährlich abgehalten und auf ProSieben live ausgestrahlt worden. Die grundlegende Idee: Promis versuchen sich an der technisch anspruchsvollen Sportart des Turmspringens und werden für ihre Sprünge bewertet. Eingebettet wurden die teils witzigen und grotesken Versuche der Promis in musikalische Beiträge.

Stefan Raab begann seine TV-Karriere in den 90er-Jahren beim Musiksender Viva. Später wechselte er zu ProSieben, wo er viele unterschiedliche Formate entwickelte und zum Erfolg führte. 2015 gab er bekannt, seine Laufbahn vor der Kamera zu beenden. Tatsächlich ist er seither kaum noch öffentlich in Erscheinung getreten.

Hinter den Kulissen ist Raab jedoch weiterhin aktiv. So produzierte er etwa 2020 die Late-Night-Show "Täglich frisch geröstet" für die RTL-Gruppe. Vor Kurzem brachte sein Unternehmen eine Neuauflage seiner einstigen Show "TV total" mit Moderator Sebastian Pufpaff ins TV.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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