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Nach El Paso und Dayton Swanks Film wegen Blutbad verschoben

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Hilary Swank spielt eine der Hauptrollen in dem Film, Regisseur ist Craig Zobel.

(Foto: picture alliance / Daniel Naupol)

Die Jagd auf arme Menschen - davon handelt der Film "The Hunt" unter anderem. Nun reagiert das Filmstudio auf Kritik und verschiebt den Starttermin. Zuvor äußerte sich auch US-Präsident Trump dazu.

Das Filmstudio Universal hat nach den jüngsten Schusswaffenangriffen mit zahlreichen Toten in den USA den Kinostart von "The Hunt" , einer extrem brutalen Sozialsatire, abgesagt. "Wir verstehen, dass jetzt nicht die richtige Zeit ist, um diesen Film herauszubringen", erklärte Universal Pictures. Der Entscheidung, den Kinostart für unbestimmte Zeit abzusagen, sei "sorgfältige Überlegung" vorangegangen.

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Der Film mit Oscar-Preisträgerin Hilary Swank in einer der Hauptrollen sollte Ende September in den USA in die Kinos kommen. Er handelt von den tiefen Gräben zwischen den sozialen Schichten in den Vereinigten Staaten. Die böse Satire zeigt reiche Bürger, die aus purem Klassendünkel in ländlichen Gebieten mit Schusswaffen auf die Jagd nach Menschen aus armen Schichten gehen.

Konservative Kreise hatten den Film scharf kritisiert und dessen ursprünglich geplanten Kinostart mit Blick auf die jüngsten Schusswaffenangriffe in El Paso und Dayton mit insgesamt 31 Toten als unpassend bezeichnet.

US-Präsident Donald Trump schloss sich dieser Kritik an. Ohne "The Hunt" beim Namen zu nennen schrieb er bei Twitter, ein neuer Film zeige, dass "das liberale Hollywood im höchsten Maße rassistisch" sei. In Hollywood seien die "wahren Rassisten angesiedelt, "und sie sind sehr schlecht für unser Land".

Trump sieht sich seit den Blutbädern von El Paso und Dayton mit verschärfter Kritik an seiner oftmals aufwiegelnden und rassistischen Rhetorik konfrontiert. Der 21-jährige Angreifer in El Paso hatte offenbar aus rassistischen Motiven gehandelt. Nach seiner Festnahme sagte er, er habe gezielt auf Mexikaner geschossen.

Quelle: n-tv.de, joh/AFP

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