Unterhaltung

"Zu freizügig" Sylvie Meis verliert Job

Sylvie Meis zählt zu den ganz großen Moderationsstars des Landes. Doch der Dresdner Semperoper war das nicht genug. Man beendet die Zusammenarbeit. Die angegebenen Gründe dürften für Verwunderung sorgen.

Nach zwei Jahren in Folge wird Sylvie Meis künftig nicht mehr als Moderatorin durch den Semperopernball in Dresden führen. An sich keine ungewöhnliche Meldung, wechseln doch immer wieder mal die Gastgeber der berühmten Veranstaltung. Doch nun hat der Opernball-Chef Hans-Joachim Frey wohl den Grund für den Personalwechsel verkündet, der durchaus ungewöhnlich ist.

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Dieses Outfit war den Veranstaltern des Semperopernballs wohl zu freizügig.

(Foto: imago/Robert Michael)

Man sei zwar eigentlich stets sehr zufrieden mit Meis gewesen, so der 54-jährige Frey der "Bild"-Zeitung zufolge, "aber sie hat in diesem Jahr so tief ausgeschnittene Kleider getragen, dass das für unser konservatives Klientel zu freizügig war. Es gab sehr viel Kritik."

"Sylvie sah doch wunderschön aus!"

Einer, der das offenbar nicht nachvollziehen kann, ist Meis' damaliger Co-Moderator Roland Kaiser. Den 67-Jährigen zitiert die Zeitung mit den Worten: "Ich hatte nicht den Eindruck, dass Sylvie zu freizügig angezogen war. Die Entscheidung der Veranstalter kann ich daher nicht nachvollziehen. Sylvie sah doch wunderschön aus!"

Und auch die geschasste Moderatorin selbst hat sich zu dem Sachverhalt zu Wort gemeldet. "Natürlich bringe ich eine gewisse Sexyness mit, aber das weiß man, wenn man mich bucht", sagte Meis im Interview mit dem Sender RTL. Sie sei stolz auf ihr Engagement beim Opernball gewesen und daher enttäuscht, dass sie sich nun nicht würdig verabschieden könne.

Es ist nicht das erste Mal, dass jemand Anstoß am Meisschen Aufzug nimmt. Zuletzt echauffierte sich die Online-Community über eine angeblich zu auffällige Robe, die die 41-jährige Meis bei der Hochzeit ihrer Freundin Barbara Meier trug. Doch schon damals konnte die Mehrheit das Gemäkel kaum nachvollziehen - die Braut übrigens auch nicht. Dass sich im Nachgang zum Opernball-Rausschmiss noch jemand auf die Seite der Veranstalter schlägt, ist nicht besonders wahrscheinlich.

Quelle: n-tv.de, ame/spot

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