Unterhaltung

Konzertersatz bei Amtseinführung Tom Hanks plant Mega-Show für Biden

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Trommelt die Großen der Musikbranche zusammen: Tom Hanks.

(Foto: AP)

Joe Biden steht aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Corona-Pandemie eine Lightversion der Amtseinführung bevor. Für die Weltbevölkerung soll das Ereignis trotzdem Unterhaltung der Extraklasse bieten. Dafür will US-Schauspieler Tom Hanks sorgen.

Schauspieler Tom Hanks plant zur Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden laut Medienberichten eine Sondersendung mit Stars aus der Musikszene. Hanks will mit der Show am Abend des 20. Januar gleichzeitig im Fernsehen und im Internet auf Sendung gehen und so die abgesagten Feiern zur Amtsübernahme des neuen Präsidenten ersetzen. Auf dem Programm stehen den Berichten zufolge unter anderem Auftritte der Sänger Jon Bon Jovi und Justin Timberlake.

Die Show "Celebrating America" ("Amerika feiern") wurde demnach zusammen mit Bidens Team für die Amtseinsetzung erarbeitet. Sie ist auch den Helfern und Opfern der Corona-Pandemie gewidmet. Die meisten großen US-Sender haben bereits zugestimmt, die Show auszustrahlen, darunter ABC, NBC, CBS, MSNBC, und CNN.

Nach der Erstürmung des Kapitols durch militante Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump und angesichts hoher Corona-Infektionszahlen wurden die traditionellen Feiern in Washington vor der Amtseinführung Bidens abgesagt. Bei früheren Vereidigungszeremonien waren ebenfalls Stars und Prominente aufgetreten. Bei der Amtseinführung von Ex-Präsident Barack Obama etwa sang Soul-Legende Aretha Franklin.

Es wird weiterhin erwartet, dass Biden am Kapitol vereidigt wird, eher unwahrscheinlich ist, dass darauf die vollständige Parade der Autokolonne zum Weißen Haus folgt. Befürchtet wird neue Gewalt vor und während der Amtseinführung Bidens am kommenden Mittwoch. Deswegen werden drastische Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Washingtons Polizeichef Robert Contee sagte am Mittwoch, rund 20.000 Nationalgardisten würden eingesetzt. Bislang war von rund 15.000 Reservisten die Rede gewesen. Die Behörden befürchten Angriffe radikaler Trump-Anhänger nicht nur in Washington, sondern in allen 50 Bundesstaaten.

Quelle: ntv.de, mba/dpa