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Kanye macht Kim Vorwürfe Wollte Kardashian ihren Mann "einweisen"?

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Hängt im Hause Kardashian-West der Haussegen schief?

(Foto: picture alliance/dpa)

Sein verstörender Wahlkampfauftritt lässt Fans nicht nur in großer Sorge zurück - er handelt Kanye West auch jede Menge Ärger mit seiner Frau ein. Kim Kardashian soll sogar versucht haben, ihn mithilfe eines Arztes "wegsperren" zu lassen. Zumindest wirft der Rapper ihr das in einer Twitter-Tirade vor.

Kim Kardashian West soll angeblich mit allen Mitteln gegen die Präsidentschaftskandidatur ihres Ehemannes Kanye West kämpfen. Der Rapper verschickte am Montagabend mehrere Tweets, in denen er unter anderem behauptete, seine Ehefrau habe versucht, ihn nach seinem Wahlkampfauftritt in South Carolina einweisen zu lassen. Auf der Bühne in Charleston hatte West unter Tränen offenbart, bei Kardashian auf eine Abtreibung gedrungen zu haben, als sie mit North - der mit sieben Jahren ältesten Tochter des Paares - schwanger war.

"Kim hat versucht, einen Arzt nach Wyoming zu bringen, um mich wie im Film 'Get Out' wegzusperren, weil ich gestern darüber geweint habe, meine Tochter gerettet zu haben", twitterte der 43-Jährige. Demnach war der Rapper nach seinem Auftritt in Charleston wohl in den Bundesstaat Wyoming geflogen. Außerdem forderte er seine Frau und seine Schwiegermutter Kris Jenner auf, ihn "sofort anzurufen". Er schrieb: "Wenn ich wie Mandela weggesperrt werde, dann werdet ihr wissen, warum."

Mehrere der Tweets, die teils Screenshots seines Smartphones enthielten, löschte Kanye West wenig später wieder. Dazu zählte auch eine Kurznachricht, in der er erklärte, der Horrorfilm "Get Out" basiere auf seinem Leben. In dem Erfolgsstreifen von Regisseur Jordan Peele trifft ein schwarzer Mann zum ersten Mal die Eltern seiner weißen Freundin und findet heraus, dass diese mithilfe gruseliger Methoden - darunter Hirntransplantationen und Organraub - ihre Leben künstlich verlängern.

Die britische "Daily Mail" teilte weitere Screenshots der gelöschten Tweets. In diesen warnte West seine Schwiegermutter unter anderem, sie solle nicht mit ihm "spielen". "Du und Calmye (ein Wortspiel aus "calm", Englisch für "ruhig", und "Kanye", in Anspielung auf Jenners Freund, den eher wortkargen Afroamerikaner Corey Gamble, mit dem Kanye West des Öfteren optisch verglichen wird, Anm. der Red.) dürft nicht in die Nähe meiner Kinder, ihr habt versucht, mich einzuweisen."

In zwei weiteren Tweets machte er seiner Frau Vorwürfe wegen der Veröffentlichung ihres Sextapes im Jahr 2007 und ihrer Fotoaufnahmen für das Männermagazin "Playboy". Er versprach, dass er niemals zulassen werde, dass Kim so etwas mit seiner Tochter tun würde - und implizierte damit, dass Kris Jenner maßgeblich an den beiden Entscheidungen beteiligt war. Gerüchte darüber, dass es Jenner war, die Kims Sextape verkaufte, um die Karriere ihrer Tochter anzukurbeln, wurden von dem Kardashian-Jenner-Clan seither dementiert. Offiziell handelt es sich bei der Veröffentlichung um einen Leak.

Elon Musk gibt Entwarnung

Das Verhalten des Musikers löste große Besorgnis bei seinen Fans aus. Einige Nutzer mutmaßten, West leide an einer schlimmen psychischen Erkrankung. Der 43-Jährige hat in der Vergangenheit mehrfach erzählt, dass er an einer bipolaren Störung erkrankt ist. US-Unternehmer Elon Musk, der mit Kanye West befreundet ist, versicherte wenig später jedoch in einem Tweet: "Wir haben vor etwa einer Stunde gesprochen. Er scheint okay zu sein."

50 Cent meldete sich ebenfalls zu Wort. Der Rapper teilte einen der ominösen Posts seines Kollegen und twitterte: "Oh Scheiße, du Idiot hast gesagt, du hättest fast deine Tochter umgebracht. Deine Frau weiß es am besten, halt die Füße still."

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Kim Kardashian West soll ihrem Mann einer Quelle von "The Sun" zufolge bereits mit der Scheidung gedroht haben, sollte sich der Rapper seine Ambitionen, als US-Präsident zu kandidieren, nicht aus dem Kopf schlagen. Auslöser soll sein Auftritt in South Carolina gewesen sein, wie auch das US-Magazin "People" berichtet. "Kim ist geschockt, dass Kanye bei seiner Kundgebung über North gesprochen hat", verriet eine nicht näher benannte Quelle. Die 39-Jährige mache sich große Sorgen darüber, welchen Einfluss diese Enthüllung auf ihre vier Kinder North, Saint (4), Chicago (2) und Psalm (1) haben könnte.

Bei der Wahlkampfveranstaltung seiner selbsternannten "Birthday Party" hatte West gesagt: "Auch wenn meine Frau sich nach dieser Rede von mir scheiden lassen will, hat sie North auf die Welt gebracht, auch wenn ich es nicht wollte. Sie beschützte dieses Kind." Zudem sagte er: "Ich hätte fast meine Tochter getötet!", bevor er schrie: "Ich liebe meine Tochter!"

Quelle: ntv.de, lri/spot