Musik

"Ich bin gebenedeit" Der polyamoröse Farin Urlaub

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Ein "sehr wohlwollender Diktator": Farin Urlaub.

(Foto: Olaf Heine)

Rockstar und Weltenbummler - Farin Urlaub führt ein "gekonntes Leben". Das beweist er nun abermals mit einer DVD seines Racing Teams und einem Bildband zu Afrika. Mit n-tv.de spricht er über seine verschiedenen Liebschaften, Flüchtlinge und den Stil von Campino.

n-tv.de: In "Herz verlieren" singst du: "Ich bin polyamorös." Das trifft ja inzwischen auch auf deine Beschäftigungen zu - Die Ärzte, das Farin Urlaub Racing Team, das Reisen und Fotografieren …

Farin Urlaub: Wie würde man das dann formulieren? Multiindustriell? (lacht)

Ich kenne durchaus ein paar Leute, die auf die Frage, wen sie um sein Leben beneiden, Farin Urlaub antworten würden. Die Kombination aus Rockstar und Weltenbummler ist für viele schon eine Traumvorstellung. Blickst du auch so auf dein Leben?

Ja, total. Ich sage immer: Ich bin gebenedeit. Ich habe neulich in einer Fernsehsendung in Österreich ein super Kompliment bekommen. Der Interviewer hatte sich vorher durchgelesen, was ich so mache. Und als Fazit meinte er: Das klingt nach einem gekonnten Leben. Da dachte ich mir: Ja, geil. Das sehe ich selber auch so. Ich tue natürlich etwas dafür, so zu leben. Aber ich bin auch sehr dankbar dafür, dass es klappt. Es ist ja nicht selbstverständlich.

Du hast mal gesagt, auf der Couch zu sitzen und fernzusehen, sei gar nicht dein Ding. Bist du ein rastloser Mensch?

Nein, ich kann durchaus auch ruhig sein. Aber da brauche ich dann keinen Fernseher. Ich lese auch lieber als fernzusehen. Manchmal liege ich auch stundenlang auf meiner Couch und spiele Gitarre. Ich muss also nicht immer produktiv sein. Aber stumpf in den Fernseher zu glotzen, ist nicht meins.

Nie das Dschungelcamp oder so geguckt?

(Irritierter Blick) Nee, nie. Ich gucke einfach gar kein fern, weil es mich nicht interessiert. Wenn es mich interessieren würde, würde ich gucken.

Mit Die Ärzte habt ihr früher auf Konzerten sehr oft aktuelle Dinge in Songs verarbeitet. Wenn etwa die Rainbirds gerade in den Charts waren, habt ihr mal eben ein paar Takte ihres Liedes bei euch mit eingebaut. Heute macht ihr das weniger. Kapselst du dich von dem, was um dich herum vorgeht, heute mehr ab?

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So kennen Farin Urlaub die meisten: als Musiker bei Die Ärzte oder seinem Racing Team.

(Foto: imago/Becker&Bredel)

Nein, das ist nicht der Grund. Wir haben heute vielmehr ein so breitgefächertes Publikum, dass die Gefahr, Insider-Witze zu machen, einfach zu groß ist. Früher war der Altersabstand zwischen uns und den Rezipienten sehr gering. Wenn man da einen Witz machte, haben den alle automatisch verstanden. Das ist einfach nicht mehr so. Einen 17-Jährigen interessieren andere Sachen als mich mit 51. Und ich will jetzt nicht ankommen mit: "Ach, ich glaube, Facebook ist gerade bei euch echt angesagt …"

Wenn wir mal über das Reisen reden - es gibt zwei neue Bildbände von dir. Nach "Indien & Bhutan" sowie "Australien & Osttimor" hast du dich nun West- beziehungsweise Zentralafrika gewidmet, wo du große Rundreisen unternommen hast. Wie bereitest du dich auf solche Reisen vor?

Sehr, sehr gründlich. Bei der ersten Reise, die ich mit meiner Schwester unternommen habe, ging es noch - das war vielleicht ein halbes Jahr Vorbereitung. Die zweite Reise habe ich alleine unternommen. Bei ihr haben die Vorbereitungen etwa eineinhalb Jahre zuvor angefangen: Container, Spedition, Carnet de Passage und all das. Dann musste ich über die Routenoptionen nachdenken. Es gibt zum Beispiel Pisten, die vielleicht auf der Landkarte eingezeichnet, aber in Wirklichkeit nicht fahrbar sind, schon gar nicht während der Regenzeit.

Es gibt ja für viele Gebiete sicher auch keine Reiseführer oder dergleichen …

(lacht) Nein, es gibt gar nichts. Ich habe mir ein paar Informationen aus Reiseberichten oder Foren geholt. Zum Glück wurde die Dramatik, die dort gelegentlich geschildert wurde, in der Realität nicht erreicht. Doch bei aller Vorbereitung - irgendwann gibt es den Moment, in dem man einfach losfährt und sagt: Ab jetzt passiert eh was passiert.

Gerade in Afrika hätten viele Menschen sicher vor diversen Dingen Angst …

Ich auch!

Sei es das Klima, die Fauna oder die Tatsache, dass es in manchen Gebieten bestimmt Menschen gibt, die gern einen großen, blonden Westeuropäer in ihrer Gewalt hätten. Erst recht, wenn sie erfahren würden, dass das auch noch ein berühmter Rockstar in Deutschland ist …

Ja, stimmt. Aber das erfährt ja keiner. Ich laufe dort bestimmt nicht rum: "Übrigens! Wisst ihr schon?! Sprecht mir nach …" (lacht) Nein, das behalte ich alles schön für mich.

Trotzdem ist das, was du machst, doch gefährlich, oder?

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Der Bildband "Afrika" ist Anfang September erschienen.

(Foto: Farin Urlaub / Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH)

Na ja … Eher unbeabsichtigt. Durch Doofheit bin ich schon auch mal in komische Situationen geraten, aber ich suche nicht die Gefahr. Klar, ein Cluburlaub auf Mallorca ist etwas anderes. Man braucht schon etwas Selbstvertrauen und Eigenleistung. Mir ist auf Reisen bereits sehr viel passiert - zum Beispiel, dass ich mit dem Motorrad in einer Gegend liegengeblieben bin, in der einem das besser nicht passieren sollte. Aber irgendwie geht es immer weiter. Irgendwann kommt derjenige, der dir hilft.

Du schläfst meistens im Zelt, oder?

Außerhalb von Städten immer. In Städten nie. Da gehe ich lieber ins Hotel, wo jemand auf den Wagen aufpasst und ich mich um andere Sachen kümmern kann.

Dein erklärtes Ziel ist es, alle Länder der Welt wenigstens einmal zu bereisen. Weit über 100 hast du schon geschafft. Es gibt aber ja Länder, …

… in denen es gerade nicht geht.

Und nicht nur gerade, sondern vermutlich auf längere Zeit nicht.

Schauen wir mal. Ich habe ja schon vor, noch ein bisschen älter zu werden. Also: Irgendwann sind diese Länder auch dran. Hoffentlich. Und wenn nicht, mein Gott - dann muss ich halt sterben und es fehlen noch drei Länder.

Die Einnahmen aus deinen ersten beiden Bildbänden hast du gespendet. Machst du das nun wieder?

Ja. Mein Honorar geht wieder an Ärzte ohne Grenzen. Die Reisen waren Belohnung genug. Und ich bin Rockstar und kann es mir leisten. Außerdem möchte ich nicht, dass jemand den Eindruck bekommt, ich würde mich an Leuten bereichern, die ärmer sind als ich. In den Büchern sind ja auch jede Menge Porträtaufnahmen.

Beim Durchschauen der Bildbände hat mich ein Foto angesprungen. Es zeigt, wie ein Geier und ein, ähhh …

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Beeindruckender Schnappschuss aus Tansania.

(Foto: Farin Urlaub / Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH)

… ein Schakal …

… ah, okay, ein Schakal um ein Stück Fleisch kämpfen. So eine Szenerie begegnet einem ja vermutlich auch dort nicht aller Tage. Und so ein Foto zu schießen, ist auch technisch schwierig …

Ja, ist dir aufgefallen, was …? (lacht) Es ist schon so: Wenn ich etwas mache, versuche ich, es wirklich richtig zu machen. Und ich möchte auch ein technisch guter Fotograf werden. Ich habe gestern tatsächlich ein Lob von Jim Rakete gekriegt: "Was der Farin da den Landschaften abtrotzt, ist schon nicht so schlecht." Das bedeutet mir sehr viel, denn was Fotografie angeht, ist Jim Rakete knapp unter Gott.

Du hast die vielen Porträtfotos angesprochen. Gerade vor dem Hintergrund deiner persönlichen Erfahrungen mit den Menschen in Afrika muss man keinen allzu großen Bogen spannen, um zum Thema Flüchtlinge zu kommen. Du hast dich zu der Frage dezidiert geäußert …

Ja. Und zu meiner Meinung stehe ich auch.

Wenn Du dir den Umgang mit dem Thema anschaust, …

… macht mich das fassungslos. Das ist ja keine Diskussion. Dazu gehört Information. Aber da sagen Leute ihre Meinung, die keine Ahnung haben. Ich will nicht sagen, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte. Aber ich kenne zumindest einige Dörfer, aus denen die flüchtenden Menschen kommen. Und ich weiß, dass sie nicht zu uns kommen, um uns etwas wegzunehmen, sondern um zu überleben. Man könnte sie willkommen heißen und gemeinsam darüber reden, wie man diese Welt besser macht. Aber "Nein" zu schreien, ist keine Lösung - vor allem nicht von Leuten, die zum allgemeinen Wohlstand in Deutschland wahrscheinlich eher wenig beigetragen haben.

Macht dich dieser wieder offen zu Tage tretende Fremdenhass resigniert, traurig, wütend …?

Alles zusammen. Gerade auch, weil ich erlebe, wie auf mich in anderen Ländern zugegangen wird. Wenn ich dort "Ich brauche Hilfe" sage, sagt keiner als erstes: "Was willst du mir wegnehmen?" Sondern: "Wie kann ich dir denn helfen?" Das ist doch auch die natürliche Reaktion, verdammt nochmal.

Leider zeigt sich auch, dass sich 22 Jahre nach eurem Song "Schrei nach Liebe" scheinbar nur wenig  geändert hat …

Ich kann nur sagen: Spielt ihn wieder! (Das Interview wurde vor Einberufung der "Aktion Arschloch" geführt, die "Schrei nach Liebe" wieder in die Charts gebracht hat)

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Farin Urlaub 1985 - gab es da noch keine Farbfotos?

(Foto: imago stock&people)

Damit wären wir bei der Musik. Ich hätte da gewisse Schmerzensgeldansprüche an dich. Ich habe eine jüngere Schwester. Und ich weiß nicht, wie oft ich ihr, als sie so vier, fünf Jahre alt war, "Paul" vorspielen musste. Jedenfalls so oft, dass sogar mir die Ohren geblutet haben …

(Sinkt verschämt in sich zusammen) Oh Gott …

Ich gebe dir später mal meine Kontodaten …

(lacht) Ja, klar, mach mal …

Heute ist sie 32 und flucht gerade zu Hause, dass ich hier mit dir sitze und nicht sie. Das Phänomen, dass ihr mit Die Ärzte mittlerweile seit Jahrzehnten generationsübergreifend erfolgreich seid, wurde schon oft thematisiert …

Du fragst mich jetzt aber hoffentlich nicht nach einer Erklärung. Die kann ich dir auch nicht geben.

Nein, ich will auf etwas anderes hinaus. Als ihr in den 80er-Jahren angefangen habt, ging es um Subkultur, Punk, anders sein, sich abgrenzen. Und jetzt seid ihr …

… die Inklusionsband!

Mehr noch: Ihr seid ein gewichtiger Stein im Brett der deutschen Gegenwartskultur. Findest du das gut oder schlecht?

Ich ignoriere das völlig. Ich weiß, dass du recht hast, aber ich lasse das nicht an mich ran. Das ist so absurd. Ich sage immer: Da war irgendwo ein Fehler in der Matrix. Wie konnte das passieren? Alter, wir sind Punker. Wir sind gegen das alles. (lacht)

Das beantwortet noch nicht ganz die Frage …

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Die Ärzte-Konzerte sind längst Massenveranstaltungen.

(Foto: Imago)

Also: Ich freue mich schon darüber. Ich wehre mich nicht mit Händen und Füßen dagegen. Jan Delay singt ja auch nicht mehr: "Darum will ich nicht, dass ihr meine Lieder singt." (mit nasaler Stimme) Ich glaube, er hat sich auch überlegt: Eigentlich ist es doch ganz geil, wenn sie meine Lieder singen. (lacht) Wichtig ist mir, das Gefühl zu haben, dass sich alle auf uns zubewegt haben und nicht wir uns auf die Masse. Im Gegenteil: Als abzusehen war, dass "Männer sind Schweine" quasi auch im feindlichen Lager total einschlägt, haben wir den Song einfach nicht mehr gespielt.

Okay, das lief ja sogar auf dem Oktoberfest …

Ja, daraufhin sind wir mit ihm so umgegangen wie bei Orwell, "1984", so Neusprech: Das Lied gab es nicht, haben wir nie geschrieben, ich weiß nicht, wovon du redest, kenn ich nicht …

Mit dem Farin Urlaub Racing Team bringst du jetzt erstmals eine DVD raus. Eine DVD - wie oldschool …

Nun ja, es gibt sie auch als Blu Ray. Und man kann sie bestimmt auch irgendwo runterladen.

Und es ist eine sehr geradlinige DVD geworden - ein Konzert vom Intro bis zur letzten Zugabe. Punkt.

Stimmt, die DVD ist ein reiner Konzertfilm - anders als die DVDs, die wir mit Die Ärzte gemacht haben. Das hat auch etwas damit zu tun, dass wir bei Die Ärzte viel mehr Geld zur Verfügung haben, weil wir einfach viel mehr verkaufen. Jetzt zu versuchen, mit viel weniger Geld so viel Bonusmaterial wie möglich zusammenzukriegen, hätte keinen Sinn gemacht.

*Datenschutz

Warum habt ihr das Konzert in Düsseldorf aufgenommen?

Das war das Ergebnis einer Fachdiskussion von Regisseur, Lichtmann, Kameramann und Produktionsleitung über den Veranstaltungsort mit den besten Produktionsbedingungen auf dieser Tour.

Campino dürfte es gefreut haben …

Da muss ich eine tolle Geschichte erzählen: Als ich am Konzerttag ankomme, heißt es, es sei etwas für mich abgegeben worden. Ich mache es auf: ein riesiges Tablett mit Sushi drauf. Dabei ist ein Brief: "Willkommen in unserer Stadt, wir können leider heute nicht hier sein, weil wir woanders spielen, aber viel Spaß - die Toten Hosen." Wie geil sind die bitte?! Da war ich echt platt. Deswegen an dieser Stelle auch noch mal: Respekt und vielen Dank! Die Jungs haben wirklich Stil.

Im Abspann der DVD heißt es: "Farin Urlaub: Banddiktator". Ist das so?

Natürlich müsstest du jetzt die anderen fragen - aber nein, es ist nicht so. Wenn wir zum Beispiel Live-Arrangements machen, soll sich bitte jeder einbringen. Wir probieren dann alle Ideen aus und die beste wird genommen. Manchmal ist sie von mir, aber oft auch nicht. Grundsätzlich ist es schon so, dass ich das letzte Wort habe - es sind meine Songs. Aber wenn, dann bin ich ein sehr wohlwollender Diktator.

Mit dem Racing Team hast du dir ja noch einen weiteren Traum erfüllt. Mal abgesehen von den Bläsern stehst du nur mit Frauen auf der Bühne. Warum trittst du mit den beiden Die Ärzte-Typen überhaupt noch auf?

(lacht) Das frage ich mich auch! Nein, es ist schon schön, beides zu haben.

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Die DVD "Danger" vom Farin Urlaub Racing Team ist ab sofort im Handel.

(Foto: Hot Action Records)

Der Bläsersatz ist ja zur festen Größe beim Racing Team geworden. Und gerade live sorgt der auch wirklich für Wumms. Trotzdem hätte man dich früher nicht unbedingt mit Blechblasinstrumenten in Verbindung gebracht. Wie bist du auf die Bläser gekommen?

Sagen dir die Specials was?

Ja, die Ska-Band …

Genau. Außerdem hatten wir mit Die Ärzte schon ein paar Konzerte mit den Busters gemacht. Bei meinem ersten Soloalbum habe ich sie einfach gefragt, ob sie nicht meine Bläser spielen wollen. Und natürlich waren sie dann auch die erste Wahl, als wir auf Tour gegangen sind.

Du wirst im Oktober 52. Und du gehörst zu den Menschen, zu denen dieses Alter irgendwie nicht so richtig passen mag. Wie gehst du damit um?

Was soll ich tun? Es ist halt mein Alter. Ich verstecke es nicht. Aber ich wundere mich auch. Erstens, dass ich so alt geworden bin. Und zweitens, dass es sich so ganz anders anfühlt, als ich dachte, dass sich 50 oder 51 anfühlen würde. Ich dachte: Mit 51 wartet man eigentlich nur noch sehnsüchtig auf den Tod, dass er einen von diesem bitteren Dasein erlöst. (lacht) Jetzt stelle ich fest: Hey, ich bin fit, es geht mir gut, ich habe total Bock auf das, was ich mache. Vielleicht muss ich noch auf die Verfallserscheinungen warten, aber bisher hält sich das in erfreulich engen Grenzen.

Vor drei Jahren hast du gesagt, du gibst dir noch zehn Jahre auf der Bühne. Mit Die Ärzte kokettiert ihr schon länger mit der Sorge der Fans, ihr könntet euch auflösen. Muss man sich auf den Schock, dass ihr eure Karriere beendet, wirklich einstellen?

Irgendwann bestimmt. Wir werden es nicht ewig machen.

Du bist also nicht Udo Jürgens oder James Last?

Nee, ich bin auch nicht Johnny Cash.

Aber vielleicht irgendwann später nochmal Howard "Hello Again" Carpendale?

(Entsetzter Blick) Das Interview ist jetzt überraschenderweise zu Ende.

Mit Farin Urlaub sprach Volker Probst

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Quelle: n-tv.de

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