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"Sommerhaus der Stars" - Show 2 "Die sind mit 15 doch heute schon fertig!"

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Immer schön den Po tätscheln: Michael Wendler und seine Laura.

(Foto: TVNOW)

Der Wendler vergreift sich im guten Ton, Quentin an fremden Hintern und Menowin sieht beinahe Rot. Tränen, Wut und Hass dominieren die Stimmung im Haus. Die zweite Folge sorgt vor allem für eins: rapide ansteigenden Blutdruck.

"Schreist du?", fragt der Wendler Willis Frau Jasmin über deren Sexleben aus. Und was macht die Überrumpelte? Artig antworten. Leckofanni, was geht da bitte im Sommerhaus ab? Strafen uns unsere Augen Lügen? Leider nein! Wir müssen jetzt sehr stark sein, damit uns ob der alten, weißen Männer, die höchst lümmelhaft ihr Unwesen treiben, nicht das Klappmesser in der Hosentasche aufgeht.

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Willi Herren würde den Wendler vierteilen, wenn Laura seine Tochter wäre.

(Foto: TVNOW)

Die zweite Folge also. Aber schon zwei Männer, die es sich bis zum St. Nimmerleinstag verscherzen oder wie Johannes Haller sagen würde: "Charakter kann man sich nicht kaufen."

Beginnen wir beim ersten Stelzbock, dem Wendler. Der lässt sich von seiner Lolita anweisen, wo und wie er sie zu streicheln habe. Und immer schön den Po tätscheln und drauf klatschen, mmh, jaaa, "Schatzi", so is' fein! Willi findet das ganze Sex-Gequatsche inzwischen "grenzwertig". Sowieso: Wenn die Laura seine Tochter wäre, sagt er, "würde ich hinfahren zu dem Typen und den vierteilen".

Der schöne Michael kann derlei Vater-Tochter-Liebe schwer nachvollziehen. Mit triumphierendem Lächeln faselt der Laura-Flüsterer über den Reifezustand des weiblichen Geschlechts: "Die sind mit 15 doch heute schon fertig!" Außerdem habe er die Möglichkeit, "das Kind" finanziell zu versorgen.

"Boah, voll krass, wie dumm du bist!"

Es könnte alles so herrlich portugiesisch sein in Portugal, aber nix da! Im Sommerhaus wird am Sieg gebastelt, heißt: Spiele spielen und anderen "in den Rücken stechen", um zu gewinnen. Herrlich bekloppt das Spiel "Du blöder Mixer". Bei ihm liegt leider ausgerechnet der Dame, gleich einem frisch kastrierten Haustier, ein Trichter um den Hals, in den immer dann miefendes Essengedöns geschüttet wird, wenn der Partner eine Frage falsch beantwortet. Männer und Beziehungsfragen: Das kann ja nicht gutgehen!

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"Krass, wie dumm dieser Mensch ist!"

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Hier ein kleiner literarischer Kunstgriff zwischen Temperamentsbündel Elena und ihrem Mucki-Mike:

"Was ist meine schlechteste Angewohnheit?"
"Schnell ausrasten?"
"Boah, voll krass, wie dumm du bist!"
"Chill mal jetzt!"
"Wovor habe ich am meisten Angst?"
"Sturm?"
"Spinnen!!! Krass, wie dumm dieser Mensch ist!"
"Ey, Spaß, weißu?"
"Alter, be-hin-dert!"

Manche ziehen dieses Spiel knallhart durch, andere wie Don Menowin brechen ab, schließlich gehe es niemanden etwas an, wann, wie und wo der Pate mit Mausi zum letzten Mal Sex hatte. Es gewinnen abermals "Front-Runner" Johannes und seine Yeliz, vor allem auch, weil der Johannes weiß, dass die Yeliz errötet, wenn sie versehentlich "pupsen" muss.

"Meine Hände sind Arschmagneten"

Indes philosophiert Quentin, der andere alte, weiße Mann über seine innersten Antriebskräfte, seine Pranke ungefragt auf jedem Frauenhintern zu platzieren, der seinen Weg kreuzt. Er sei "sehr schlau" und habe "studiert" und einer fremden Frau an "den Arsch zu greifen", sei für ihn "keine Beleidigung" - im Gegenteil, er mag es sehr. Darum habe er sich selbst "die Erlaubnis gegeben, zu failen". Er erwarte von den Ladys immer eine Reaktion, gern in Form einer Schelle, aber die machen immer nix - die Frauen! Und deswegen befummelt und betatscht der dreiste Schürzenjäger fleißig weiter, wer ihm vor die Flinte läuft, denn "meine Hände sind Arschmagneten!"

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Der Beweis - Quentins Arschmagneten im Einsatz.

(Foto: TVNOW)

Nicht nur die Ladys, sondern auch ihre Partner bringt derlei Widerlichkeit auf die Palme. Quentin hat, wie schnell herauskommt, nicht nur Steffi "sexuell belästigt". Menowin will von dem Lustmolch wissen: "Wenn du so 'ne große Intelligenz hast, wieso greifst du dann fremden Frauen an den Arsch?" "Alles nur Show", meint Roland, der wie die anderen im Haus "richtig Gänsehaut" von dem "widerlichen Pimmel" kriegt: "Der erzählt immer von seinen tollen Affären, dabei hat der den (Penis) garantiert mit 25 zum ersten Mal versteckt. Und wenn 'wa dabei selber draufgehen: Der muss weg!"

"Du siehst 'n Ticken älter aus"

Geschmacklosigkeiten kann aber auch er, der Kindfrauen-Klarmacher Michael Wendler. Eines Morgens, die Sonne steht noch nicht im Zenit, palavert er mit den Bartschens über das Alter und haut gegenüber der 47-jährigen Steffi raus: "Du siehst 'n Ticken älter aus!" Die Beleidigte sieht dies - "das kann man doch sagen" - als Affront gegen ihr Ego. Und auch der Spruch: "Man ist immer so alt, wie man sich fühlt", taugt nicht als Pflaster für die wendlerische Verletzung. Selbst Rolands Beteuerungen: "Ich seh' dich nicht wie 49", trocknen ihre Tränen nicht.

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Age Bashing gegen Steffi.

(Foto: TVNOW)

Den Vogel aber schießt der Schwarzbartgewichste am Frühstückstisch ab. Sagt er doch glatt zu den Homies im Haus: "Ihr habt ja alle wunderschöne Frauen" - und mit Allmachtsdackelblick auf Roland: "Na, du nicht!" Der Auswanderer, entsetzt über das Age-Bashing gegen seine Frau, ist zu schockiert, um zu kontern. Auf Steffis Drängen erzählt er ihr von dem Vorfall. Zu viel! Die sensible Blondine bricht unter dem Druck zwischen all den jungen Fitness-Monis zusammen. Geschnittene Szenen hin oder her: Sie sind anmaßend und sexistisch, die Verbalrülpser dieses selbstverliebten Retortenheinos!

Jetzt erstmal bisschen runterkommen. Das gelingt am besten mit dem beliebten Hindernisparcours, bei dem sich die Herren - blind und in putzigen Tierkostümen - auf Piñata-Suche begeben und dabei stets vergessen, dass des einen Rechts des anderen Links ist. Das Spiel gewinnen das coole Ghetto-Slang-Pärchen Elena und Mike vor dem Wendler und seiner Müllerin.

Was sonst noch geschah

Benjamin sorgt in Strumpfhosen und Frauenschuhen für Stimmung am Abend. Dabei schwingen vor allem bei Menowin homophobe Tendenzen durch. Noch immer nagen Wendlers Worte an der armen Steffi, die zusätzlich die Angst vor Willi umtreibt. "Das geht nicht", findet Gelegenheitspichler Fröhlich: "Da muss man was sagen, gerade, wenn man dich als hässlich bezeichnet!"

Vertröstung beschert Quentins Entschuldigung "bei allen Frauen", inklusive froher Kunde, mit La Cardinahl freiwillig die Sommerhaus-Segel zu streichen. Es scheint, als sei es der Otto-Schauspielerin mehr als unangenehm, dass ihr Bärchen mit seinen "großen Händen alles berührt, was sich bewegt".

Die Abrissstimmung erfreut vor allem den sexuell unausgelasteten Michael, denn jetzt haben er und seine Laura die Chance auf das frei werdende Zimmer. Endlich, wo die Laura doch schon die ganze Zeit "so willig" ist!

"Das Sommerhaus der Stars" ist jederzeit auch bei TVNOW abrufbar

Weitere Infos zur Sendung gibt es auch bei RTL.de

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Quelle: n-tv.de

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