"Make Love, Fake Love" - Das FinaleElena Miras entgeht nur knapp der Vollkatastrophe

Der letzte "Make Love, Fake Love"-Vorhang fällt! Reality-Queen Elena Miras dreht auf der Suche nach ihrem Traumprinzen beinahe durch. Am Ende stehen tatsächlich zwei vergebene Männer im großen Finale.
Boom Boom Room, Paradise Suite, Exen am Strand und die verzweifelte Suche nach dem Perfect Match: Wer sich dieser Tage ins Reality-TV-Abenteuer stürzt, um einfach mal zu schauen, was denn hinter den Türen der vermeintlich verruchten Branche wirklich abgeht, der läuft Gefahr, ziemlich schnell den Überblick zu verlieren. Aktuell blicken alle Fans, Kenner und Experten nach Griechenland. Dort sucht die erfahrene Trash-TV-Queen Elena Miras ihr Liebesglück.
Unter dem "Make Love, Fake Love"-Banner tummeln sich aber nicht nur reine Herzen, sondern auch der eine oder andere Falschspieler, der gemeinsam mit seiner sich hinter verschlossenen Türen die Hände reibenden Lebenspartnerin nur aufs große Geld aus ist. Nach einem wochenlangen Drama-Trip stehen nun die letzten sechs Kandidaten zur Auswahl. Und Elenas Emotionen fahren Achterbahn: "Jemand verarscht mich hier grandios!", poltert die feurige Schweizerin mit spanischen Wurzeln.
Sechs Muckibrüder stapeln Maurersteine
Während die Zuschauer bereits wissen, dass von den sechs übriggeblieben Traumprinzen nur noch vier wahre Singles im Spiel sind, tappt die Hauptdarstellerin nervös und angespannt im Dunkeln. Die Frage nach dem größten Hochstapler soll in einem letzten Spiel geklärt werden. Unter der grellen Sommersonne stapeln die muskulösen Bros fleißig Maurersteine. Der pansexuelle Intensivpfleger Ray ist genauso dabei wie Fitnesstrainer Ferris, Hundefreund Leonidas, Partylöwe Andreas, Profi-Kicker Patrick und Tattoo-Checker Johannes. Die beiden Letztgenannten stehen auf Elenas Herzensliste ganz weit oben.
Nach dem schweißtreibenden Spiel ist niemand wirklich schlauer. Die beiden Vergebenen (Johannes und Ferris) und die vier Singles schieben sich verbal gegenseitig den schwarzen Peter zu. So richtig aus der Reserve locken lässt sich aber keiner. Am Abend steht dann der Einzug ins Finale an. Die sichtlich aufgewühlte Elena hat bei ihren Entscheidungen kein gutes Händchen. Mit Ray, Andreas und Leo schmeißt die junge Mutter gleich drei Singles aus der Sendung. Während sich die Freundinnen von Johannes (Christina) und Ferris (Mia) in sicherer Abgeschiedenheit ins Fäustchen lachen, brodelt es in Elena wie in einem Vulkan. "Ich hasse diese Sendung! Wir sind alle so dumm!", keift die 33-Jährige.
"Ich fühl mich gut und sehe geil aus!"
Alles Jammern hilft nicht weiter. Nach ein paar rührenden Grußbotschaften aus der Heimat und einer unruhigen Nacht steht schließlich die finale Entscheidung an. "Ich fühl mich gut und sehe geil aus!", tönt Johannes, der scheinbar jeden Morgen vor dem Spiegel erst einmal drei Freudensprünge macht. Während der letzten drei Mini-Dates fasst sich Ferris dann plötzlich ein Herz und schenkt der zwar erstaunten, aber dann auch erleichterten Elena reinen Wein ein. "Ich schätze es sehr, dass er die Größe dazu hatte", adelt Elena den gelernten Physiotherapeuten.
Im Finale ist Ferris dann auch der erste, der seine Freundin wieder in die Arme schließen kann. Nun sind nur noch Patrick und Johannes im Spiel. Die Spannung ist kaum noch auszuhalten. Dann holt Elena tief Luft und entscheidet sich für… Patrick. Auch der Zuschauer daheim atmet tief durch, wissend, dass die gute Elena gerade nur haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt ist. Zwei Minuten später wird sich auch die Schweizerin dessen bewusst als Johannes seine Freundin Christina empfängt.
Nun wird es hässlich. Elena und Johannes schmeißen sich gegenseitig unschöne Dinge an den Kopf. Vor allem Johannes kann sein Testosteron kaum zügeln. Der Hobby-Herkules blockt Elenas Vorwürfe immer wieder mit aggressiver Haltung ab. Unschön. Man will sich gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn sich Elena für Johannes entschieden hätte. Der Konjunktiv greift zum Glück nicht. Und so liegen sich am Ende zwei Turteltauben (Elena und Patrick) in den Armen, die sich nicht nur über die gefundene Liebe, sondern auch über eine Gewinnsumme in Höhe von 50.000 Euro freuen können.