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Der Schnellcheck zum "Tatort" Hochdramatisch ins neue Jahr

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Schillernder Chef einer Sicherheitsfirma: John Geist (Ronald Zehrfeld).

(Foto: MDR/MadeFor/Steffen Junghans)

Der erste "Tatort" des neuen Jahres legt die Spannungs-Latte enorm hoch: Ein vermeintlicher Raubmord entpuppt sich als etwas ungleich Größeres, Dorn erlebt einen Rückblick à la "Fight Club" - und die Zukunft des Weimarer "Tatorts" ist mehr als offen.

Was passiert?

Am hellichten Tag überfällt ein Vermummter mitten in der Weimarer Innenstadt ein Juweliergeschäft, schießt einem Geldboten aus nächster Nähe in den Kopf und flüchtet anschließend mit den Tageseinnahmen. Just in dem Moment kommen die Kommissare Lessing (Christian Ulmen) und Dorn (Nora Tschirner) am Tatort vorbei, nehmen die Verfolgung des Flüchtigen auf und stellen ihn schließlich in der sogenannten Parkhöhle, einem riesigen unterirdischen Stollensystem. Ein Schuss fällt - und im Anschluss muss Dorn alleine weiterermitteln.

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Die vier Hauptdarsteller des Weimarer "Tatorts", von links nach rechts: Stich (Thorsten Merten), Dorn (Nora Tschirner), Lessing (Christian Ulmen), Lupo (Arndt Schwering-Sohnrey).

(Foto: MDR/MadeFor/Steffen Junghans)

Die Kommissarin glaubt ob der zur Schau gestellten Brutalität nicht an einen schnöden Raubmord, zumal der Täter gerade mal 3450 Euro erbeuten konnte. Als sich kurz darauf ein zweiter Geldbote einen Kopfschuss einfängt, nimmt Dorn zusammen mit ihrem scheidenden Chef Stich (Thorsten Merten) die Sicherheitsfirma aufs Korn, bei der die beiden Kuriere angestellt waren. Bald stellt sich heraus, dass es bei "Geist Security" alles andere als koscher zugeht - was allerdings schlagartig in den Hintergrund rückt, als sich herausstellt, dass es auch abseits des Firmennamens um Gespenster geht.

Worum geht es wirklich?

Ohne an dieser Stelle zu viel verraten zu wollen: Um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft des Weimarer "Tatorts". Neugierige werden zwar auch jetzt schon im Internet fündig, für alle anderen möchten wir die Spannung aber bis zum Sendetermin aufrechterhalten.

Wegzapp-Moment?

Gibt es im Grunde genommen nicht so wirklich. Ein bisschen drüber ist allerhöchstens die Szene, in der Kommissar Stich von der Verwaltungsbeamtin vernascht wird, die Vögel und vögeln liebt - aber auch das dürfte am Ende Geschmackssache sein.

Wow-Faktor?

Mehr zum Thema

Der Rückblick, mit dem der gewaltige Story-Twist rund um Christian Ulmens "Tatort"-Figur Lessing erklärt wird - und die direkt aus "Fight Club" stammen könnte.

Wie ist es?

8,5 von 10 Punkten. "Der feine Geist" ist ein krachender Auftakt ins "Tatort"-Jahr 2021.

Quelle: ntv.de