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"Die Höhle der Löwen" Rattenfänger und Schnullerspender

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Der Rattenstopper kommt bei Tierschützerin Wöhrl nicht gut an.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Ausgewählte Vertreter der Erfinder-Branche stürmen diesmal mit Problemlösern für Bootsfahrer, junge Eltern und Mundhygiene-Fetischisten in die Löwenhöhle.

In der Löwenhöhle wollen alle Investoren das "große Geschäft" abwickeln. Der "Deal" steht im Fokus. Es geht um den ultimativen Kollabo-Traum, der im Idealfall auch noch in zehn Jahren für Gesprächsstoff und dicke Konten sorgt. Aber ist das alles? Dreht sich in den Köpfen der Damen und Herren Wöhrl, Williams, Maschmeyer und Co wirklich alles nur um den Erfolg? Nein, natürlich nicht.

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Vom Rattenstopper ist Frank Thelen nicht so begeistert. Dafür aber von der Löwenhöhle. Es gebe immer Neues zu entdecken, sagt er.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Frank Thelen bringt es stellvertretend für alle auf den Punkt: "Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Der eigene Horizont wird permanent erweitert", adelt der Technik-Experte das große DHdL-Ganze. Und in der Tat: Auch nach mehr als sechzig abgedrehten Löwenhöhle-Folgen sorgen Deutschlands unermüdlich tüftelnde Düsentriebs immer noch für weit aufgerissene Investoren-Augen.

Diesmal im Kampf um die Geht-nicht-gibt's-nicht-Meisterschale ganz vorne mit dabei ist Sebastian Stahl. Der zweifache Vater kommt mit einem stylischen Schnullerspender ("binky box") in die Löwenhöhle, der jungen Eltern ruhige Nächte garantieren soll.

Kein Deal für Schnuller-Guru Sebastian

Satte 250.000 Euro hat der 39-jährige Erfinder bereits in sein Produkt gesteckt. So richtig begeistert sind die Investoren aber nicht. "Total süß", aber schlussendlich dann doch "zu kleinteilig", urteilt Carsten Maschmeyer. Tieftraurig und mit glasigen Augen zieht der Schnuller-Guru wieder von dannen. Kein Deal.

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Ein Schnullerspender soll müden Eltern helfen.

(Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer)

Ebenfalls für viel Aufsehen sorgt das aus der Schweiz stammende Geschwisterpaar Jaqueline und Simon Burkhardt. Mit ihrem "no rats on board"-Rattenstopper wollen die beiden Gründer für mehr "Ruhe und Sicherheit" an Bord von Schiffen, Booten und Yachten sorgen.

Das Dumme ist nur: Lässt sich die Ratte auf eine Konfrontation mit dem Stopper ein, plumpst sie ins Wasser und … genau: ertrinkt. Tierschützerin Dagmar Wöhrl ist empört, und auch der Rest der Löwen zeigt kein Deal-Interesse. Und so gehen die beiden Rattenfänger aus dem schönen Wädenswill heute leider leer aus.

Gekeimte Lebensmittel, schmackhafte Öle und feinster Rohrzucker

Im Hier und Jetzt ziehen außergewöhnliche Erfinder mit ihren aus der Reihe tanzenden Produkten den Kürzeren. Statt Schnullerspender und Rattenstopper stehen heute gekeimte Lebensmittel ("Keimster"), schmackhafte Öle ("Elixr") und feinster Rohrzucker aus Kolumbien ("DE CANA - Panela) auf der Deal-Liste der Investoren. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass auch andersrum ein Schuh draus werden kann.

Wir erinnern uns: Erst vor Kurzem schrieben die beiden Kneipenkumpels Jürgen Schade und Thorsten Schäfer mit ihrer Miniatur-Zapfanlage "Taste Hero" eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Freunde der skurrilen Erfindungskunst sollten die Köpfe nach der heutigen Folge also keineswegs hängen lassen. Einfach dranbleiben und weiter tüfteln. Ein breites Grinsen aus dem Hause Thelen ist definitiv immer drin. Und wer weiß? Vielleicht auch mehr …

Die Folge wird am Freitag, den 8. November, um 20.15 Uhr auf n-tv wiederholt

"Die Höhle der Löwen" ist jederzeit auch bei TVNOW abrufbar

Weitere Informationen zur Sendung gibt es auch bei vox.de

Quelle: n-tv.de

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