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"Das ist ein Knaller" WWM-Kandidat erwischt Jauch eiskalt

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Brachte Moderator Jauch zum Staunen: Cedric Ernst Johannes Sven Browatzki.

(Foto: RTL)

Was hat der Bundesgesundheitsminister mit Mozart zu tun? Jauch ist geplättet, als bei seinem Kandidaten bei "Wer wird Millionär?" noch vor den Antworten der Groschen fällt: "Der Wahnsinn." Der ehemalige Gewinner WWM-Eckhard Freise hingegen fühlt sich unterfordert.

Cedric Ernst Johannes Sven Browatzki hat 2013 einen Weltrekord im Dauerfernsehen aufgestellt. 87 Stunden hielt er zappend mit Mitstreitern durch, erzählte der 32-Jährige bei "Wer wird Millionär?". "RTL hält wach?", fischte Günther Jauch auf seinem Haussender nach Komplimenten. "Ja, tagsüber", folgte die Retourkutsche. Zum Glück hatte der Bankberater den Gastgeber schon gleich am Anfang derart beeindruckt, dass dieser ihm den Affront durchgehen ließ und auch keinen Besserwisser-Malus vergab - dem Bundesgesundheitsminister sei Dank.

Die Antwortmöglichkeiten waren bei der 500-Euro-Frage noch gar nicht eingeblendet, da schallte bereits der Name des Sozialdemokraten durch das WWM-Studio. Jauch hatte zunächst keine Ahnung, was das sollte. Denn die Frage hatte so gar nichts mit Pandemie oder Ampelkoalition zu tun. Der Kandidat sollte ergänzen: "Der Klassikliebhaber hörte erst relativ leise Mozart und dann deutlich ...?" Browatzki sieht online offenbar dieselben Memes wie die Fragenredaktion und wusste deshalb sofort: Die Antwort kann nur "lauter Bach" sein.

Jauch zollt Kandidat Respekt

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Kandidatin Luisa Flath kommt nächsten Montag wieder.

(Foto: RTL)

Der Moderator zeigte sich beeindruckt. "Gibt's nicht. Das ist ja der Wahnsinn. Da muss ich sagen: Das ist ein Knaller", lobte er den Kandidaten. Leider hat ihm dessen Mutter, die mit im Studio war, als Kind keine "Max und Moritz"-Geschichten vorgelesen. So brauchte Browatzki schon bei der 2000-Euro-Frage den Publikumsjoker. In jeder der folgenden drei Runden gingen die übrigen Joker drauf. Der ehemalige WWM-Gewinner Eckhard Freise musste bereits bei 4000 Euro ran und dem Kandidaten bei der Erkenntnis helfen, dass Sonnenhüte sowohl von Menschen (als Sonnenschutz) als auch von Bienen (in Form von Blumen) geschätzt werden.

Für Browatzki war deshalb bei 16.000 Euro Schluss. Mit dem Geld würde er sich gern eine Reise zum stillsten Raum der Welt in den USA finanzieren und vielleicht einen neuen Rekord für den längsten Aufenthalt aufstellen. Die Stille in dem schalltoten Raum sei derart absolut, dass man seinen eigenen Herzschlag höre, berichtete der Kandidat aus Witten: "Da werden alle Leute drin verrückt." Jauch meldete ebenfalls Interesse an, wenn auch nicht für sich selbst: "Ich kenne viele Leute, die ich gern dahin verfrachten würde."

Kandidaten versagen

Nicht gerade begeistert war der Moderator auch zum Auftakt der Folge von seinen Auswahlkandidaten. Alle fünf leisteten sich nach der langen WWM-Pause gleich bei der ersten Auswahlfrage einen Aussetzer. Sie sollten die Elbs-Städte Hamburg, Dresden, Magdeburg, Cuxhaven flussabwärts ordnen. Die meisten fingen aber an der Mündung an. "Erleichtertes Lächeln - wenn alle ein bisschen blöd sind, geht's", stellte Jauch fest. Er bot dann eine der vermutlich simpelsten Auswahlfragen in der Geschichte der Quizshow an. Denn die Bewerber sollten dieselben Städte einfach flussaufwärts ordnen. Aber auch hier loggten nur drei die korrekte Reihenfolge ein.

Am schnellsten war Christin Sengstacken aus Geestland. Mit Avocados der Sorte "Hass" kennt sich die Wirtschaftsjuristin mit Jagdschein zwar nicht aus. Dafür hatte sie den richtigen Riecher, dass sich auch Fliesenleger mit einem Ellenbogen-Verband auskennen sollten. Die Kandidatin traute dem Bauchgefühl nicht, ging aber auch so dank 64.000 Euro mit dem höchsten Gewinn des Abends nach Hause.

Die dritte Kandidatin des Abends, Luisa Flath aus dem hessischen Dieburg, kehrt nächsten Montag zurück. Die Vegetarierin schaffte es mit einer Frikadellen-Frage auf den heißen Stuhl und kam bis zur 16.000-Euro-Frage. Die Runde zuvor hatte sie dank ihrer beiden Großmütter problemlos überstanden. Sie sollte wissen, welchen Designklassiker man in unzählige deutschen Küchen findet? Antwort: Glasschale im Blattdesign. Auch hier lag die WWM-Fragenredaktion voll auf der Wellenlänge von Instagram & Co. Die Vietnamesin Uyen Ninh, die dort Anekdoten aus ihrem Alltag in Deutschland teilt, hatte der nahezu omnipräsenten Glasschale am selben Tag in einem kurzen Video die Ehre erwiesen.

Quelle: ntv.de

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