Bei Edeka gibt's Mett-Minions "WWM"-Siegerin kauft sich Auto für 250 Euro

Sabrina Heinicke gewinnt bei Günther Jauch 64.000 Euro. Und was gönnt sich die Ikea-Hot-Dog-Verkäuferin? Ihr Traumauto für 250 Euro. Die Gynäkologin erzählt von "unglücklich gefallenen" Frauen und der Fleischer von Fantasien in Mett.
Manchmal sind die schönsten Träume bei "Wer wird Millionär?" ganz bescheiden. Sabrina Heinicke hat keinen Schulabschluss, keine Ausbildung und ist jetzt um 64.000 Euro reicher. Die Hot-Dog-Verkäuferin bei Ikea musste zwar am Montagabend immer wieder einräumen: "Ich hab keine Ahnung." Dafür war der Überhangkandidatin Glück mit ihren verbliebenen drei Jokern beschieden. Die retteten die sympathische Wuppertalerin über zwei Runden, bis sie bei der 125.000-Euro-Frage zwar den richtigen Riecher hatte, aber lieber vorsichtshalber ausstieg. Die junge Mutter kauft jetzt für 250 Euro ihr erstes Auto vom Vorbesitzer zurück und gönnt sich den Citroën Saxo, Jahrgang 1999, als Zweitwagen. Mit ihrer besten Freundin geht es dann noch für ein Wochenende gen Hamburg.
Nach der Würstchenverkäuferin war Schlachtermeister Michael Gumpert an der Reihe. "Gibt es wirklich eine Renaissance des Mettigels?", wollte Günther Jauch wissen. Das konnte der 42-Jährige aus Brüggen an der niederländischen Grenze bestätigen. "Wir haben da wirklich Künstler", würdigte er seine Kollegen aus dem Edeka-Markt. Die zaubern aus Mett und Zwiebelstücken nicht nur Igel, auch Schweine oder sogar Minions, inklusive blauer Hose aus lebensmittelechter Folie. "Können Sie bestellen", versprach Gumpert. Nur das Mett-Einhorn muss wegen des Arbeitsaufwands ein Prototyp bleiben: "Das hat zwei Stunden gedauert."
Gynäkologin plaudert bei Jauch aus dem Nähkästchen
Hackfleisch war aber nicht schuld daran, dass Gumpert an der linken Hand der halbe Zeigefinger fehlt. Er hatte bei der Reparatur der heimischen Waschmaschine das Gleichgewicht verloren und war mit der Hand in die laufende Trommel geraten. Von Haushaltsunfällen der anderen Art konnte anschließend Gynäkologin Kerstin Schöfferle berichten. Nach einer ganzen Reihe von Urologen freute sich Jauch über die erste Frauenärztin in der Sendung und wollte wissen, ob Frauen wohl ebenfalls so oft unglücklich auf Gegenstände "fallen" wie Männer.
"Wir haben auch interessante Erlebnisse", erfreute Schöfferle den Moderator. Eine Patientin hatte mal einen Unfall mit einem Handrührgerät gehabt, bei dem sich ein Draht des Quirls gelöst und in ihrem Körper verhakt hatte. Die genaue Stelle ließ die Medizinerin unerwähnt. Das Ganze sei überhaupt nicht peinlich gewesen - bis die Patientin unbedingt erklären wollte, dass sie auf einem Hocker stehend in eine offene Schublade gestürzt sei. "Finde ich rührend", meinte Jauch spontan ohne gewollten Wortwitz. Schöfferle empfahl Menschen in ähnlicher Lage: "Klappe halten, ganz ehrlich. Nur so als Tipp."
Die Gynäkologin kehrt am nächsten Montag mit der Frage für 500.000 Euro zurück. Für Fleischermeister Gumpert wurden es leider nur 500 Euro. Er vertraute in der 64.000-Euro-Runde seinem Telefonjoker. Der hatte gemeint, dass Tschechien nicht nur an EU-Mitgliedsstaaten grenzt. Das war leider falsch. Gesucht wurde die Schweiz mit ihrem Nachbarn Liechtenstein. Jauch hatte sich redlich bemüht, den Kandidaten auf die richtige Fährte zu bringen. Der aber vertraute seinem Kollegen blind. Vielleicht lässt der ja zum Trost einen Mett-Jauch springen.