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Stolpern beim "Brüste-Test" Weihnachtspulli-Student macht Jauch sprachlos

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Moderator Jauch begutachtet das weihnachtliche Outfit seines Kandidaten zunächst skeptisch.

Der bimmelnde Pulli bringt Jauch auf die falsche Fährte. Dieses Muttersöhnchen hat es faustdick hinter den Ohren. Der 34-jährige Student zockt sich im Weihnachts-Spezial zum Riesengewinn. Dabei drohte die 500-Euro-Frage schon zur unüberwindbaren Hürde zu werden.

Auch Günther Jauch lernt nie aus. Seine Lektion im Weihnachts-Spezial von "Wer wird Millionär?" lautete: Bewerte nie einen Kandidaten nach dem Weihnachtspullover. "Ist das super oder super peinlich?", fragte der Moderator am Freitagabend zu Beginn noch. Dem Kandidaten Andreas Segl aus Saarbrücken prangte ein Weihnachtsbaum auf der Brust. Der war mit echten Glöckchen geschmückt. Die schlugen Jauch aber bald die Stunde. Irgendwann konnte er nur noch stumm die Unterlippe vorschieben und leicht dösig gucken. Der 34-jährige Student zockte sich eiskalt zum sechsstelligen Gewinn. Vorher aber hieß es für Segl: Brüstetest du noch oder feierst du schon?

Es war die oft vermaledeite 500-Euro-Frage. Der Kandidat sollte sagen: Wobei handelt es sich um ein konjugiertes Verb? Jauch las die Antworten folgendermaßen vor: oberweiten-check, brüste-test, vorbau-kontrolle, busen-probe. Für manch einen Zuschauer war die Antwort so unübersehbar wie das Holz vor der Hütte. Der Kandidat und Jauch aber standen auf dem Schlauch. "Für 500 Euro? Das ist eine Frechheit", meinte der RTL-Moderator, als er den Wortwitz kapierte. Mit Engelsgeduld und korrekter Aussprache führte er den Kandidaten zur korrekten Antwort.

Superhirne unter Weihnachtsmützen

"Wir suchen noch irgendwas mit brüstetest", meinte Jauch einige Runden später. Denn der Student marschierte ohne Joker von Runde zu Runde. Erst bei der 32.000-Euro-Frage war die erste Hilfestellung nötig. Auch bei Segl zeigte sich das Publikum im festlich geschmückten Studio übrigens von der besonders klugen Seite. "Sind sie heute mal IQ-mäßig durchgecheckt worden?", fragte Jauch beeindruckt.

Als geradezu genial erwies sich der Zusatzjoker bei der 125.000-Euro-Frage. Er wusste, dass von Martin Luther, Johann Wolfgang von Goethe, Otto von Bismarck und Karl dem Großen nur Bismarck keine Jahrhundertwende erlebt hat. "Ich vertrau dem Herrn", verkündete der Kandidat ganz weihnachtlich und ohne Zaudern unter Jauchs zweifelndem Blick.

Oh, Plastiktannenbaum

Der 34-Jährige war dann klug genug, um bei der 500.000-Euro-Frage auszusteigen. Seine Mutter, die ihm seit 16 Jahre die Haare schneiden muss, bekommt nun einen Urlaub und ein neues Auto. Für die erste Kandidatin, Sandra Sperlinger aus Meerbusch, geht es sogar ein halbes Jahr mit der Familie auf Weltreise. Ihr Mann und die zwei Söhne drückten hinter der Fotografin auf dem Sofa die Daumen, während der weiße Plastiktannenbaum der Familie Jauch einen Schauder nach dem nächsten über den Rücken jagte. Die Kandidaten des zweiten Weihnachts-Specials dieser Woche durften Familie und den geschmückten Tannenbaum mitbringen.

Der Anhang der dritten Kandidatin Doris Vollkommer aus Sehnde eröffnete erst mal eine kleine Minibar auf dem Sofa. Jauch war der im Marmeladenglas servierten Mixtur aus Prosecco und Grenadine nicht so gewogen. Dafür lernte er von der Kandidatin, was eine Work-Life-Balance ist. Wer weiß, wozu das mal gut ist.

Vollkommer kehrt am nächsten Freitag zurück. Dann verabschiedet sich "Wer wird Millionär?" mit dem Silvester-Special von 2018. Eingeladen sind Kandidaten aus verschiedenen Kulturkreisen, die ihre ganz eigenen Silvesterbräuche mitbringen. Bis dahin: Fröhliche Weihnachten!

Quelle: ntv.de