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Vierte Staffel von "The Crown" Das britische Königshaus, ein goldener Käfig

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Plötzlich berühmt - und gefangen? Emma Corrin als "Lady Di" in der vierten Staffel von "The Crown".

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Es ist eine geschichtsträchtige Begegnung, als sich Elisabeth II. und Margaret Thatcher, die "Eiserne Lady", zum ersten Mal gegenüberstehen. Zwei Frauen führen in den 80er Jahren plötzlich das Vereinigte Königreich und damit eine führende Weltmacht an. In der Serie "The Crown" geben Olivia Colman und Gillian Anderson diesem Treffen eine menschliche Note. Und machen das exzellent, befinden die beiden Filmexperten Ronny Rüsch und Axel Max in der neuen Folge von "Oscars & Himbeeren - ntv", in der sie über die kürzlich gestartete vierte Staffel der Netflix-Serie sprechen.

Anderson wird vielen Serienfans aus "Akte X" bekannt vorkommen. In der Kultserie wurde sie als Agent Scully weltberühmt. "Sie ist irgendwie im Fernsehen hängengeblieben, hat nie so die große Hollywood-Karriere hingelegt. Dennoch ist sie eine hervorragende Schauspielerin", meinen die TV-Experten.

Und "The Crown" ist eine hevorragende Serie, denn "es geht hier nicht nur um die Geschichte des englischen Königshauses und Königin Elisabeth II., sondern auch darum, was es für Menschen bedeutet, wenn sie in Rollen gepresst werden, in die sie gar nicht wollen".

Das trifft am allermeisten vermutlich auf Prinzessin Diana zu, die von Emma Corrin gespielt erstmals in Erscheinung tritt. Die Dreiecksbeziehung zwischen "Lady Di", ihrem Mann Prinz Charles (Josh O'Connor) und seiner damaligen Affäre Camilla (Emerald Fennell) steht im Mittelpunkt in der vierten Staffel. Die Serie präsentiere das Königshaus als eine Art goldener Käfig. "Wunderbar eingebettet in eine gute Geschichte mit tollen Charakteren, mit historischen politischen Ereignissen, insgesamt eine tolle Reise durch die Zeit."

Darüber hinaus sprechen die Filmexperten über eine weitere Netflix-Serie. In "Das Damengambit" lehrt ein Mädchen Schachgroßmeistern das Fürchten. Außerdem wird der französische Thriller "Les Misérables" vorgestellt, der in der deutschen Fassung den etwas unpassenden Namen "Die Wütenden" bekommen hat. Und es geht um "Deadly Class" - eine Serie, in der eine Schule das Töten unterrichtet.

Quelle: ntv.de, chr