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Wieder was gelernt Darum gehen so viele Airlines pleite

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(Foto: picture alliance/dpa)

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Air Berlin, Wow Air, Germania und zuletzt auch noch der traditionsreiche Reisekonzern Thomas Cook. Warum gehen so viele Airlines und Reiseunternehmen pleite? Wie stellt sich der europäische Airline-Markt nach den vielen Pleiten in den nächsten Jahren auf - auch vor dem Hintergrund der Klimadebatte?

Darum geht es in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Ob in London Heathrow, Amsterdam Schiphol oder in Frankfurt am Main - an jedem der großen europäischen Flughäfen hat man sie in großer Zahl gesehen: Flugzeuge von Thomas Cook. Trotzdem ist das große britische Traditionsunternehmen pleite gegangen. Immerhin konnte die deutsche Fluggesellschaft und Thomas-Cook-Tochter Condor durch einen staatlichen Überbrückungskredit über 380 Millionen Euro gerettet werden.

"Wenn man mit Airline-Vertretern spricht, kommt immer das Argument: Schön, dass Condor gerettet wurde, aber wir haben immer noch so viele Überkapazitäten im Markt. So viele, dass die Airlines weiter darum kämpfen müssen, dass ihre Tickets gekauft werden. Und dieser Kampf führt dazu, dass man unter den Betriebskosten anbieten muss. Wenn man das zu lange macht, wird es dann eben manchmal eng. Es gibt in Europa immer noch mehr Airlines, als auf Dauer überleben könnten. Das ist immer noch eine Art Verdrängungswettbewerb", erklärt n-tv-Reiseexperte Ralf Benkö.

Doch dieser Verdrängungswettbewerb ist nicht das einzige Problem von Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern. Der Klimaschutz ist die nächste große Herausforderung. Wie die europäischen Airlines damit umgehen und warum es zumindest mittelfristig weiter Flugtickets zu Ramschpreisen geben wird, hören Sie im Podcast.

Wieder was gelernt

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Quelle: n-tv.de

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