Technik

Betreff: Raubkopien Wurm tarnt sich als BKA-Mail

Das Bundeskriminalamt (BKA) und die US-Bundespolizei FBI warnen vor gefälschten, virenverseuchten E-Mails. Vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz kursieren zurzeit Mails, in denen das BKA als Absender genannt wird.

Mit der Betreffzeile "Sie besitzen Raubkopien" wird dem Empfänger mitgeteilt, der Inhalt des Rechners sei als Beweismittel sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Diese Mitteilungen stammen nicht vom BKA, teilte das Amt mit. Die E-Mail und der Anhang sollten nicht geöffnet und auf jeden Fall gelöscht werden. Im Anhang der Mail verstecke sich ein Schädling, wahrscheinlich eine Variante des Sober-Wurms.

Das FBI hingegen warnte vor Mails, die im Namen der US-Bundespolizei verschickt werden. Dem Empfänger werde darin mitgeteilt, das FBI überwache seinen Internet-Zugang und habe den Besuch illegaler Internet-Seiten festgestellt. Dem Empfänger werde zudem angewiesen, einen Anhang zu öffnen und Fragen zu beantworten. Auch diese Mails stammen nicht vom vorgeblichen Absender und sollten nicht geöffnet werden, teilte das FBI mit.

Wie immer in solchen Fällen gilt die Empfehlung der Redaktion: Halten Sie Ihr Windows auf dem neuesten Stand und spielen Sie regelmäßig die notwendigen Sicherheitsupdates ein. Außerdem unbedingt ein Anti-Virus-Programm installieren und täglich aktualisieren. Daneben kann auch eine Software- (oder besser eine Hardware-Firewall) die Sicherheit erhöhen. Dubiose Emails unbekannter Herkunft sollten grundsätzlich ungelesen gelöscht werden.

Quelle: ntv.de