Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:46 Weidel fehlt wegen Lungenentzündung im Bundestag +++

Die Co-Vorsitzende der AfD-Fraktion, Alice Weidel, wird aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Bundestagssitzung zur Verabschiedung des Corona-Hilfspakets an diesem Mittwoch teilnehmen. "Bei mir wurde Lungenentzündung diagnostiziert, weshalb ich diese Woche zum Schutz meiner eigenen, wie auch der Gesundheit der Kollegen und Mitarbeiter nicht an den Sitzungen des Bundestages teilnehmen werde", sagte Weidel. Auf das Coronavirus wurde sie nach Angaben ihres Sprechers bisher nicht getestet.

+++ 23:30 Franzosen müssen sich auf längere Ausgangssperre einstellen +++
In Frankreich sind inzwischen 1100 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, 240 von ihnen innerhalb der letzten 24 Stunden. 2.516 Patienten liegen auf Intensivstationen - 434 mehr Menschen als am Vortag. Am Montag hatte Frankreich seine Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie verschärft. Die vor einer Woche verhängte Ausgangssperre wurde ausgeweitet, körperliche Betätigung im Freien ist nur noch unter strengen Auflagen gestattet. Außerdem müssen sich die Franzosen darauf einstellten, dass die zunächst bis Ende März geltende Ausgangssperre verlängert wird. Ein wissenschaftliches Beratergremium sprach sich dafür aus, die Beschränkungen noch mindestens vier weitere Wochen aufrecht zu erhalten.

*Datenschutz

 

+++ 22:26 Großbritannien sucht 250.000 Freiwillige +++
Im Kampf gegen das Coronavirus hofft die britische Regierung auf die Unterstützung freiwilliger Helfer. Auf einer Pressekonferenz kündigte Gesundheitsminister Matt Hancock an, dass 250.000 Menschen in guter Gesundheit gesucht werden, um die Gesundheitsbehörden zu unterstützen. Knapp 12.000 frühere Mitarbeiter seien bereits aus dem Ruhestand in den aktiven Dienst zurückgekehrt.

Die Zahl der Toten stieg in Großbritannien unterdessen um 87 auf 422. Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt inzwischen bei 8077.

*Datenschutz

+++ 21:59 Spanische Patienten fliehen aus Krankenhäusern +++
In Spanien sind zahlreiche Corona-Patienten aus Krankenhäusern geflohen. Es habe bereits mehrere Fälle in verschiedenen Krankenhäusern gegeben, sagte der Direktor der Nationalpolizei, Jose Ángel González, auf einer Pressekonferenz in Madrid. Das bereite den Sicherheitsbehörden unnötigerweise eine "Riesenarbeit", um diese Patienten ausfindig zu machen und wieder in die Krankenhäuser zu bringen.

Allein in den vergangenen 24 Stunden musste die Polizei zudem 80 "verantwortungslose und unsolidarische" Personen festnehmen. Die knapp 47 Millionen Einwohner Spaniens dürfen seit dem 15. März nur noch in Ausnahmefällen das Haus verlassen.

*Datenschutz

+++ 21:32 Neuer Test soll Corona-Immunität aufdecken +++
Forscher am Universitätsspital Zürich haben einen neuen Covid-19-Test entwickelt, der zeigen soll, wer bereits immun gegen das Coronavirus ist. Schweizer Medien berichten, dass es sich um ein noch rein experimentelles Verfahren handele. Im Gegensatz zu bisher gängigen Tests werde kein Rachenabstrich auf Viruspartikel gemacht, sondern das Blut auf Antikörper untersucht. Diese werden erst gebildet, wenn Personen das Coronavirus in sich tragen - auch dann, wenn die Infektion mit wenigen oder gar keinen Symptomen abläuft.

Funktioniert der neue Test wie gewünscht, könnten die Forscher feststellen, wie hoch die Durchseuchung ist, also wie viele Personen die Krankheit bereits hatten. Ebenso kommt ans Licht, wie hoch die Dunkelziffer ist, weil die Patienten keine Symptome haben.

+++ 21:08 Spanien bittet Nato um medizinische Hilfe +++
Das spanische Militär hat die Nato wegen der Corona-Krise um Hilfe gebeten. Spanien brauche Unterstützung bei der medizinischen Versorgung, erklärte das Militärbündnis. Demnach bat Madrid um 500.000 Test-Kits, 500 Beatmungsgeräte sowie 1,5 Millionen OP-Masken und 450.000 Atemschutzmasken.

Spanien ist in Europa nach Italien das am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Trotz einer strengen Ausgangssperre, die vor zehn Tagen verhängt wurde, steigt die Zahl der Neuansteckungen und der Todesopfer weiter an. Am Dienstag meldete das Land insgesamt fast 2700 Todesfälle - 514 mehr als am Montag.

Hier lesen Sie mehr.

 

 

+++ 20:52 Weltweit mehr als 400.000 Infektionen +++
Nach Angaben der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität sind weltweit inzwischen mehr als 400.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Den Wissenschaftlern zufolge eine rasante Verbreitung: Die Zahl hatte erst am Samstag die Marke von 300.000 Infektionen durchbrochen. Zwei Drittel der gemeldeten 409.000 Fälle entfielen demnach auf sechs Länder: China, Italien, die USA, Spanien, Deutschland und den Iran. Mehr als 18.000 Menschen sind bisher an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

*Datenschutz

+++ 20:29 Hamburger Polizeipräsident erwartet Katastrophenfall +++
Der Hamburger Polizeipräsident Ralf Martin Meyer rechnet wegen der Corona-Krise mit dem Katastrophenfall in der Hansestadt. "Davon muss man ausgehen", sagte Meyer dem "Spiegel". Für die Polizei wäre das aber "keine Herausforderung". Er sei davon überzeugt, "dass das kein großer Unterschied mehr wäre zum jetzigen Zustand".

Meyer sagte, in Hamburg seien zurzeit zahlreiche Kräfte der Bereitschaftspolizei unterwegs, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu überwachen. Am Montag seien etwa 600 Beamte aus mehreren Hundertschaften im Einsatz gewesen, zusätzlich zum regulären Streifendienst. Die Bereitschaftspolizei hat Kapazitäten frei, weil es zurzeit keine Versammlungen gibt.

+++ 20:08 Italiens Conte: keine Ausgangssperre bis Ende Juli +++
Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hofft, dass er die drastische Einschränkung des öffentlichen Lebens bald lockern kann. Berichte, seine Regierung wolle die Ausgangssperre bis Ende Juli verlängern, wies er zurück. Die Maßnahmen würden "weit vorher" aufgehoben. Zugleich kündigt Conte Strafen von 400 bis 3000 Euro für diejenigen an, die sich nicht an die Ausgangssperren halten.

Hier lesen Sie mehr.

+++ 19:41 Trump will Einschränkungen noch vor Ostern lockern +++
US-Präsident Donald Trump hat vor einer Zerstörung der US-Wirtschaft durch die strikten Coronavirus-Maßnahmen gewarnt. "Man kann ein Land zerstören, indem man es dichtmacht", sagte Trump in einem Interview mit dem konservativen Nachrichtensender Fox News. Durch eine "massive Rezession oder Depression" drohten "mehr" Menschen zu sterben als durch die "Grippe". Trump kündigte an, die strikten Maßnahmen gegen eine Ausbreitung des Coronavirus möglichst bald lockern zu wollen. Er würde eine Lockerung vor Ostern "lieben", sagte der US-Präsident.

Hier lesen Sie mehr.

*Datenschutz

+++ 19:36 Deutschland: knapp 33.000 Infizierte +++
In Deutschland ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus nach Berechnungen von ntv.de auf 32.773 gestiegen - 154 Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben. Das geht aus den Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Gesundheitsbehörden der Länder hervor. In den Berechnungen fehlen noch die jüngsten Zahlen aus Berlin, wo zuletzt 1220 Menschen mit dem Coronavirus infiziert waren. Besonders betroffen sind weiterhin die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Sterblichkeitsrate liegt derzeit bei 0,5 Prozent.

Hier lesen Sie mehr.

*Datenschutz

 

+++ 19:09 WHO: USA könnten Europa als Epizentrum ablösen +++
Das Coronavirus breitet sich auch in den USA rapide aus. In dem Land wurden bereits mehr als 46.000 Infektionen und mehr als 590 Todesfälle bestätigt. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt deshalb, die USA könnten Europa bald als neues Epizentrum der Pandemie ablösen. "Wir sehen jetzt eine sehr starke Beschleunigung der Fallzahlen, also hat es dieses Potenzial", sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris. "Die USA haben einen sehr großen Ausbruch und einen Ausbruch, der an Intensität zunimmt."

Hier lesen Sie mehr.

+++ 18:42 Italien meldet erneut mehr als 700 Tote +++
In Italien ist die Zahl der Todesopfer binnen eines Tages um 743 auf 6820 angestiegen. Das teilt die Zivilschutzbehörde mit. Damit ist die Zahl nach einem geringeren Anstieg am Montag (602 Tote) und Sonntag (650) wieder deutlich nach oben gesprungen. Am Samstag war mit 793 Todesfällen die höchste Zahl an einem einzigen Tag vermeldet worden. Mittlerweile wurde bei 69.176 Menschen das Coronavirus nachgewiesen. Am Montag lag die Zahl der bestätigten Infektionen noch bei 63.927.

*Datenschutz

+++ 18:34 EU fürchtet Ausbruch in überfüllten Flüchtlingslagern +++
In Brüssel herrscht Sorge über einen möglichen Ausbruch des Coronavirus in überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln. Die EU-Kommission unterstütze die griechischen Behörden derzeit bei der Ausarbeitung eines Notfallplans, heißt es. Griechenland sei bemüht, gesonderte Bereiche in den Lagern einzurichten, um Verdachtsfälle zu untersuchen und Menschen unter Quarantäne zu stellen.

Die Unterkünfte auf den Inseln Lesbos, Samos, Chios, Leros und Kos sind für 6000 Menschen ausgelegt, derzeit sind rund 42.000 Menschen dort untergebracht. Die Zustände gelten seit Langem als untragbar. EU-Abgeordnete fordern, Risikogruppen präventiv aus den Lagern zu holen.

+++ 18:14 Frankreich rüstet Schnellzug zu Krankentransport um +++
Frankreich will erstmals einen Hochgeschwindigkeitszug zum Abtransport von Corona-Infizierten aus dem Elsass einsetzen. Der medizinisch umgerüstete TGV der Staatsbahn werde am Mittwoch 30 Kranke aus überlasteten Kliniken in Straßburg und Mülhausen wegbringen, sagte der französische Gesundheitsminister Olivier Véran. Dies sei eine "Premiere in Europa". Wohin die Menschen verlegt werden, sagte er nicht.

Zuvor waren bereits mehrere schwer kranke Patienten aus dem Grenzgebiet nach Deutschland und in die Schweiz gebracht worden. Zudem wurden 18 Kranke mit Flugzeugen aus dem Elsass in französische Landesteile verlegt, wo mehr Betten bereitstehen.

*Datenschutz

+++ 17:51 Palmer will Ältere und Risikogruppen isolieren +++
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer von den Grünen fordert, bereits jetzt Ausstiegsmöglichkeiten aus den geltenden Sicherheitsverordnungen zu diskutieren. Für den Erhalt des gesellschaftlichen Friedens und der öffentlichen Ordnung sei es notwendig, "dass wir uns Gedanken über Exit-Strategien machen. Wie kommen wir kontrolliert und organisiert aus diesem totalen Lockdown wieder heraus in drei bis vier Wochen?", sagte er der "Welt". Für den Tübinger OB ist demnach auch eine "vertikale Öffnung" denkbar: "Menschen, die über 65 Jahre alt sind, und Risikogruppen werden aus dem Alltag herausgenommen und vermeiden weiter Kontakte."

Hier lesen Sie mehr.

+++ 17:42 Niederlande: 63 neue Todesfälle in 24 Stunden +++
In den Niederlanden sind in den letzten 24 Stunden 63 Menschen an dem Coronavirus gestorben. Insgesamt gebe es damit 276 Todesfälle, schreibt das Gesundheitsministerium des Landes auf seiner Webseite. Die Verstorbenen seien zwischen 55 und 97 Jahre alt gewesen. Derzeit zählen die Niederlande 5560 Infektionen. Das sind 811 mehr als gestern.

*Datenschutz

+++ 17:19 Greta Thunberg "sehr wahrscheinlich" infiziert +++
Umweltaktivistin Greta Thunberg geht davon aus, dass sie "sehr wahrscheinlich" mit dem Coronavirus infiziert war. Sie habe die letzten zwei Wochen nach ihrer Rückkehr aus Mitteleuropa in häuslicher Quarantäne verbracht, schreibt sie auf Instagram. Vor etwa zehn Tagen hätten sie und ihr Vater, der sie auf ihrer Reise begleitet habe, gleichzeitig einige Symptome wie Müdigkeit, Schüttelfrost und Husten festgestellt. Einen Covid-19-Test habe Thunberg dennoch nicht gemacht: "In Schweden wird niemand getestet, der nicht dringend medizinische Hilfe benötigt", schreibt sie. "Jeder, der sich krank fühlt, wird angewiesen, zu Hause zu bleiben."

Ihre Botschaft: Sie habe ihre Erkältung beinahe nicht bemerkt, ihre letzte normale Erkrankung sei viel schlimmer gewesen, schreibt Thunberg. Deshalb hätten diejenigen, die nicht zur Risikogruppe gehören, eine große Verantwortung denjenigen gegenüber, die am Coronavirus sterben könnten. "Bitte denkt daran und bleibt zu Hause."

+++ 17:10 Von der Leyen warnt vor Corona-Betrügern +++
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen warnt vor Internet-Betrügern und angeblichen Wundermitteln gegen das Coronavirus. Kriminelle nutzten die Sorge vor der Pandemie aus, erklärte von der Leyen. "Unsere Angst wird ihre Geschäftsidee." Die Zahl von Internet-Delikten habe zugenommen, ebenso die Zahl von falschen Arzneien, Sprays und Ähnlichem. Bürger sollten sich immer vergewissern, ob Betreiber einer Webseite wirklich seriös seien, riet von der Leyen. Sollte einmal ein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar sein, würden Regierungen und öffentliche Institutionen dies offiziell mitteilen.

+++ 16:54 Indien verhängt Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Menschen +++
Für Indiens 1,3 Milliarden Einwohner gilt wegen der Corona-Krise für die kommenden 21 Tage eine Ausgangssperre. Die Sperre werde ab Mitternacht gelten, sagte Premierminister Narendra Modi in einer Fernsehansprache. Er forderte seine Landsleute auf, zu vergessen, wie es sich anfühlt, das Haus zu verlassen, und weitete damit eine seit Montag in vielen Regionen und großen Städten geltende Sperre auf das ganze Land aus. Das sei die einzige Option im Kampf gegen das Virus, sagte Modi.

Bisher wurden nach offiziellen Angaben 508 Menschen in Indien positiv auf das Coronavirus getestet. Zehn Menschen sind an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

+++ 16:30 Trump ruft Amerikaner zur Arbeitsrückkehr auf +++
US-Präsident Donald Trump hat sich dafür ausgesprochen, dass die US-Bevölkerung zurück an die Arbeit geht. "Sie werden sich an die Abstandsregelungen halten, ältere Menschen werden weiterhin liebevoll geschützt", schrieb er auf Twitter. "Wir können beides gleichzeitig tun." Trump hatte das Coronavirus lange Zeit als ungefährlich und als chinesisches Problem abgetan. Seit es in den USA großflächig ausgebrochen ist, argumentiert er, dass die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus nicht schlimmer sein dürften als die Krankheit selbst. Fast ein Viertel der US-Bevölkerung, etwa 80 Millionen Einwohner, sind inzwischen mehr oder weniger von Ausgangssperren betroffen.

*Datenschutz

+++ 16:19 Sachsen schnürt Hilfspaket für tschechische Pflegekräfte +++
Sachsen versucht angesichts der neuen Einschränkungen für tschechische Berufspendler, vor allem Pflegekräfte im Freistaat zu halten. Allen Tschechen, die im Bereich Medizin und Pflege arbeiten und in Deutschland bleiben, werde ein Zuschuss zum Lebensunterhalt gezahlt, erklärte Ministerpräsident Michael Kretschmer. Dies gelte für Berufspendler in Kliniken und Pflegeheimen, aber auch für Bereiche wie Krankenhausküchen oder -wäschereien. Pro Person und Tag sollen tschechische Pflegekräfte demnach 40 Euro erhalten. Partner und Kinder, die mit nach Sachsen kommen, sollen 20 Euro pro Tag bekommen. Die tschechische Regierung hatte am Montag beschlossen, die Grenzen auch für Berufspendler zu schließen, die zum Arbeiten in die Nachbarländer fahren.

Hier lesen Sie mehr.

*Datenschutz

 

+++ 16:17 Unternehmen dürfen Sozialbeiträge später zahlen +++
Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Die Deutsche Presse-Agentur hat aus Kreisen der Sozialversicherungsträger erfahren, dass die Beiträge auf Antrag des Arbeitgebers stattdessen bis Mai gestundet werden können.

Hier lesen Sie mehr.

+++ 16:13 Brandenburger Koalition verdoppelt Corona-Hilfen +++
Brandenburg will seinen Rettungsschirm in der Corona-Krise auf eine Milliarde Euro verdoppeln. Darauf haben sich die Koalitionsfraktionen von SPD, CDU und Grünen geeinigt. Der Haushaltsausschuss soll am morgigen Mittwoch zustimmen, der Landtag entscheidet am 1. April. Das Geld soll an Unternehmen gehen, für die Anschaffungen von medizinischem Material und für die Mitfinanzierung der Lohnentschädigung für Eltern, die derzeit ihre Kinder betreuen müssen, eingesetzt werden.

+++ 15:59 VW schickt 80.000 Beschäftigte in Kurzarbeit +++
Bei Volkswagen sollen wegen der Lieferprobleme und Absatzschwäche in der Corona-Krise rund 80.000 Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit gehen. Dies verlautete aus Konzernkreisen. Das Unternehmen hat die deutschen und europäischen Werke sowie weitere Standorte in Amerika und Russland derzeit vorübergehend geschlossen. Als Grund für die beantragte Kurzarbeit hatten die Wolfsburger bereits in der vergangenen Woche die beträchtlichen Arbeitsausfälle in der Produktion sowie in den angrenzenden Bereichen genannt.

+++ 15:48 Rheinland-Pfalz stellt 3,3 Milliarden für Corona-Kampf bereit +++
Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat einen Nachtragshaushalt über 3,3 Milliarden Euro beschlossen. In dem Entwurf für das Ausgabengesetz seien 800 Millionen Euro für die aktuelle Krisenbewältigung enthalten, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit. Das Land nehme für das Paket auch eine Neuverschuldung in Kauf. Zunächst war für den Nachtragshaushalt ein Volumen von 650 Millionen Euro genannt worden.

+++ 15:41 Norwegen: Arbeitslosigkeit in einem Monat verfünffacht +++
In Norwegen hat sich die Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Krise binnen kurzer Zeit fast verfünffacht. Die Arbeitslosenquote kletterte im März auf 10,9 Prozent, wie aus neuen Daten der norwegischen Arbeitsagentur hervorgeht. Ende Februar lag sie noch bei 2,3 Prozent, vor einer Woche bei 5,3 Prozent. "Die Entwicklung in den vergangenen zwei Wochen ist beispiellos", sagte die Leiterin der Arbeits- und Wohlfahrtsverwaltung, Sigrun Vaageng.

Auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt sorgt das Coronavirus für Verwerfungen, die die "Zustände auf dem Höhepunkt der Finanzkrise in den Schatten stellen": Laut dem Ifo-Institut könnten bis zu 1,4 Millionen Vollzeitjobs abgebaut werden und mehr als 6 Millionen Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen sein.

+++ 15:24 Schleswig-Holsteins Bildungsministerin will Abiturprüfungen absagen +++
Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien hat sich wegen der Corona-Pandemie für eine Absage der Abiturprüfungen ausgesprochen. Sie werde dem Kabinett am Mittwoch einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorlegen, sagte Prien. Auch die Prüfungen zum ersten allgemeinbildenden und zum mittleren Schulabschluss sollen in diesem Schuljahr nicht abgenommen werden. Zuvor hatte die Vorsitzende des Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, ein Abitur ohne Abschlussprüfungen nicht ausgeschlossen.

+++ 15:07 Italienische Autobahn-Tankstellen schließen +++
In Italien schließen demnächst die ersten Tankstellen. Ab Mittwochabend machten zuerst die Zapfstellen an Autobahnen dicht, anschließend sollten nach und nach andere Tankstellen folgen, kündigen die Betreiberverbände an. Es sei unmöglich geworden, den Betrieb aufrechtzuerhalten, ohne die Gesundheit zu gefährden. In Italien wie in Deutschland gehören Tankstellen eigentlich zu den systemrelevanten Arbeitsstätten, die trotz der Corona-Krise geöffnet bleiben dürfen.

+++ 14:44 Klosterfrau und Jägermeister liefern Desinfektionsmittel +++
Das Kölner Unternehmen Klosterfrau spendet in der Corona-Krise Desinfektionsmittel. Das kündigte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Sondersitzung des Landtags an. Schon kommende Woche wolle das Unternehmen 150.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel bereitstellen. Insgesamt gebe Klosterfrau 500.000 Flaschen. Auch Jägermeister beteiligt sich: Der Spirituosenhersteller aus Wolfenbüttel stellt dem Klinikum Braunschweig 50.000 Liter Ethanol zur Herstellung von Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Hier lesen Sie mehr.

+++ 14:25 Handelsverband schlägt steuerfreie Supermarkt-Prämien vor +++
Auch in Deutschland wollen Supermärkte und Discounter anscheinend das Engagement ihrer Beschäftigten würdigen und ihnen Prämien zahlen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) schlug Sonderzahlungen "auf freiwilliger Basis" vor. In einem Brief appellierte er außerdem an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Prämie von der Steuer zu befreien. In der Coronakrise sind derzeit vor allem Lebensmittelgeschäfte und Drogerien geöffnet. In Frankreich haben erste Handelsketten ihren Mitarbeitern deshalb steuerfreie Prämien von bis zu 1000 Euro gezahlt.

+++ 13:47 Ermittlungen wegen Covid-19-Ausbreitung in Ischgl +++
Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen zur Ausbreitung des Coronavirus im beliebten Wintersportort Ischgl aufgenommen. Wie die Behörde mitteilte, geht sie dem Verdacht nach, dass ein Gastronomiebetrieb Ende Februar einen positiven Test einer Mitarbeiterin nicht den Gesundheitsbehörden gemeldet habe. "Es ist unbekannt, um welchen Betrieb es sich dabei handeln soll und ob tatsächlich Meldepflichten verletzt wurden", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Daher werde nun ermittelt. Das Land Tirol und die Tourismusbranche vor Ort waren in den vergangenen Tagen scharf kritisiert worden, weil der Skitourismus mit seinen Après-Ski-Partys die internationale Ausbreitung des Coronavirus verstärkt haben könnte.

+++ 13:14 Corona-Patienten aus Italien in kritischem Zustand +++
Die beiden in der Nacht aus Italien eingeflogenen Coronavirus-Patienten werden am Universitätsklinikum Leipzig intensivmedizinisch betreut. "Sie sind in einem kritischen Zustand", sagte Klinikumssprecher Markus Bien. Neben den beiden Patienten aus Italien habe die Klinik aktuell keine weiteren Coronavirus-Patienten unter Beatmung. Am Nachmittag sollten weitere Patienten aus Italien nach Sachsen geflogen werden. Auch das Herzzentrum und das Helios Park-Klinikum Leipzig werden zwei Patienten auf der interdisziplinär geführten Intensivstation aufnehmen, sagte der Pressesprecher des Lehrkrankenhauses, Stefan Möslein. Die Aufnahme sei "ein solidarischer Akt". Auch das Universitätsklinikum Dresden bereitet sich nach Angaben der Pressestelle auf die Aufnahme zweier Patienten aus Italien vor.

+++ 12:54 Bayern stockt Hilfspaket massiv auf +++
Bayern stockt sein Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft wegen der Corona-Krise noch einmal massiv auf. Im Haushalt sollen nun 20 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung in München an.

+++ 12:40 Infektionen in Italien womöglich zehn Mal höher +++
Die Zahl der Fälle von Infektionen in Italien ist nach Ansicht eines Experten wahrscheinlich zehnmal höher als die offizielle Zahl von fast 64.000. Grund für die Diskrepanz sei, dass allein die Personen getestet wurden, die im Krankenhaus vorstellig wurden. Ein Verhältnis von eins zu zehn sei glaubwürdig, zitiert die Zeitung "La Repubblica" den Leiter der Katastrophenschutzbehörde Angelo Borrelli. Damit könnten 640.000 Menschen in dem Land infiziert sein.

+++ 12:20 Linke fordert Extra-Gehalt für Supermarktmitarbeiter +++
Mitarbeitern in Discountern und Supermärkten sollten nach Ansicht der Linken wegen der aktuellen Lage Extra-Gehälter ausgezahlt werden. "Die großen Lebensmittel-Discounter machen gerade sehr hohe Umsätze", sagte Linke-Chefin Katja Kipping. Sie "sollten jetzt ihren Beschäftigten, die gerade an den Kassen und Regalen ihre Läden am Laufen halten und einen extrem anstrengenden und gesundheitlich riskanten Job machen, ein sofortiges 13. und 14. Monatsgehalt zahlen", forderte sie.

+++ 11:59 Spanien meldet 500 Tote innerhalb eines Tages +++
In Spanien wächst die Zahl der Virustoten innerhalb eines Tages um über 500. Es seien 2696 Tote gezählt worden, teilen die Behörden mit. Am Montag wurden 2182 Todesfälle angegeben. Die Zahl der Infizierten stieg demnach von 33.089 auf 39.673.

*Datenschutz

+++ 11:21 DB-Chef Lutz in häuslicher Quarantäne +++
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz, hat sich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben, das geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. In dem beruflichen Umfeld sei eine Person positiv auf Covid-19 getestet worden. Anders als sonst üblich werde das Unternehmen am Donnerstag, den 26. März, schriftlich über die Bilanz 2019 informieren. Die geplante Pressekonferenz finde nicht statt.

+++ 10:55 Mehr als 30.000 Infizierte in Deutschland +++
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Deutschland steigt über 30.000. Aktuell weisen die Gesundheitsbehörden der Länder insgesamt 30.174 Infizierte aus. Im Laufe des Tages kann die Zahl noch steigen.

*Datenschutz

+++ 10:27 Mehr als die Hälfte der US-Infizierten in NYC nachgewiesen +++
Im größten Ballungsraum der Vereinigten Staaten droht der Coronavirus-Ausbruch außer Kontrolle zu geraten. Landesweit steigen die Fallzahlen an. Doch mehr als die Hälfte aller nachgewiesenen Infektionen wird aus dem Großraum New York City gemeldet. Dort, in den beiden benachbarten Bundesstaaten New Jersey und New York State gibt es derzeit zusammengenommen bereits mehr als 32.700 Fälle. Landesweit verzeichneten die US-Behörden zuletzt mehr als 43.200 bestätigte Ansteckungen. Die Zahl der Todesopfer liegt bei 537.

Steigende Fallzahlen melden unterdessen auch Staaten aus der Region an den Großen Seen: In Michigan und Illinois gibt es jeweils bereits mehr als 1000 Infizierte. Stärker betroffen sind auch Louisiana im Süden sowie Florida, wo aufgrund des milden Klimas besonders viele Rentner leben.

*Datenschutz

+++ 09:57 Corona-Patienten aus Italien werden in Sachsen behandelt +++
In der Nacht ist eine zu behandelnde Gruppe von Corona-Patienten aus Italien am Flughafen Leipzig-Halle gelandet. Zwei Rettungsfahrzeuge standen auf dem Flugplatz für den Transport der Patienten ins Krankenhaus bereit. Am Montag hatte Ministerpräsident Michael Kretschmer angekündigt, dass Sachsen Corona-Patienten aus Italien in seinen Krankenhäusern aufnehmen will. Man komme damit einer Bitte der italienischen Regierung nach. Die Krankenhäuser im Freistaat hätten signalisiert, dafür die Kapazitäten zu haben. Zudem könne man durch die Behandlung der italienischen Patienten lernen, mit dem Virus umzugehen.

+++ 09:42 US-Finanzminister ringt um Hilfspaket +++
US-Finanzminister Steven Mnuchin ist zuversichtlich, das zwei Billionen Dollar schwere Corona-Hilfspaket durch den Senat zu bringen. Es seien zwar noch ein paar Punkte offen, heute könnten diese aber geklärt werden. Die oppositionellen Demokraten hatten unter anderem kritisiert, dass das Paket zu wenig die Bundesstaaten und Krankenhäuser unterstütze und die Auflagen für Hilfen für die großen Konzerne zu lasch seien.

+++ 09:16 Großbritannien droht mit härteren Strafen +++
Der britische Minister Michael Gove droht mit höheren Strafen bei Verstößen gegen die Beschränkungen in der Öffentlichkeit. "Wenn sich Personen fortdauernd anti-sozial verhalten, gibt es stärkere Maßnahmen", sagt Gove im Fernsehen. Die gesetzlichen Regelungen dafür würden vorhanden sein. Damit werde sichergestellt, dass es angemessene Strafen gebe.

+++ 08:45 Mehr als 1500 Coronavirus-Fälle in Türkei +++
Die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 ist in der Türkei auf 37 gestiegen. An einem Tag seien sieben Menschen verstorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca auf Twitter mit. Zudem seien 293 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, damit steigt die Gesamtzahl der erfassten Infizierten auf 1529. In 24 Stunden seien rund 3700 Tests durchgeführt worden, schrieb Koca. Die türkische Regierung teilt nicht mit, in welchen Städten oder Provinzen Menschen positiv getestet wurden.

+++ 08:18 US-Fluggesellschaften denken über Inlandsflugstopp nach +++
Die großen US-Fluggesellschaften sollen offenbar an Plänen arbeiten, den Flugverkehr innerhalb der Vereinigten Staaten freiwillig auszusetzen. Aber die Airlines und das Weiße Haus hätten in der Sache noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sagten US-Regierungsbeamte und Branchenteilnehmer. Weil die Fluglinien mit einer minimalen Auslastung den Flugverkehr aufrechterhalten, werden nun verschiedene Optionen in Betracht gezogen.

Angesichts der sich schnell ausbreitenden Coronavirus-Pandemie und der Ausgangssperren, die mittlerweile an die 80 Millionen US-Bürger betreffen, halten es die Chefs der Airlines, die Pilotengewerkschaft sowie Regierungsbeamte für unvermeidlich, dass die bereits zusammengestrichenen Flugpläne weiter gestutzt werden. Die US-Fluggesellschaften haben bereits die überwiegende Mehrheit ihrer internationalen Flüge gestrichen und erklärt, 40 Prozent weniger Inlandsflüge durchzuführen.

+++ 07:42 Mehrheit der Deutschen steht hinter Krisenmanagement +++
Die übergroße Mehrheit der Deutschen befürwortet laut einer Umfrage die wegen des Coronavirus verhängten Beschränkungen von Versammlungen. Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend stellen sich 95 Prozent der Befragten hinter die Regelung, die Treffen von mehr als zwei Personen außerhalb der eigenen häuslichen Gemeinschaft verbietet. Nur drei Prozent der Deutschen lehnen diese Maßnahme ab. 75 Prozent der Bundesbürger sind der Umfrage zufolge zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung. Nur fünf Prozent sind damit gar nicht, 18 Prozent sind weniger zufrieden. Bei 64 Prozent aller Befragten ist die Sorge um die persönliche wirtschaftliche Entwicklung wegen des Coronavirus weniger groß bis klein. Bei der berufsaktiven Gruppe der 18- bis 64-Jährigen zeigten sich 42 Prozent der Befragten besorgt um die eigene wirtschaftliche Entwicklung.

+++ 06:50 Kubaner dürfen nicht mehr ausreisen +++
Kuba untersagt in der Coronavirus-Krise vorerst seinen Bürgern die Ausreise. Das teilte der Ministerpräsident des sozialistischen Karibikstaates, Manuel Marrero, im Staatsfernsehen mit. Er begründete dies damit, dass zuletzt viele Kubaner in Länder gereist seien, die vom Coronavirus besonders betroffen seien, um dort Waren für den Verkauf in Kuba einzukaufen. Es gehe darum, die Gesundheit des Volkes zu schützen. Marrero gab auch eine einmonatige Schließung der Schulen bekannt. Er verkündete zudem, dass die rund 32.000 in Kuba verbliebenen Touristen ihre Hotels nicht mehr verlassen dürften, während sie auf ihre Rückflüge warteten. Ausländer können die Insel weiter verlassen, ab Dienstag aber nicht mehr einreisen.

+++ 06:15 China hebt Abriegelung von Provinz Hubei weitgehend auf +++
In China wird die nach Ausbreitung des Coronavirus verhängte Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend aufgehoben. Gesunden Bürgern ist es erlaubt, die Provinz zu verlassen, wie die örtlichen Behörden ankündigten. Hubei gilt als Ausgangspunkt der Pandemie, die Provinz war zwei Monate lang von der Außenwelt abgeschottet.

+++ 05:33 Strände in Kalifornien werden geschlossen +++
In Kalifornien werden erstmals Strände geschlossen, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Der Bürgermeister von San Diego ordnet die Schließung städtischer Strände, Parks und Wanderwege an. Zu viele Menschen hätten am Wochenende die zuvor verhängten Auflagen missachtet, voneinander Abstand zu halten, klagt Bürgermeister Kevin Faulconer. Auch in dem beliebten Küstenort Laguna Beach bleiben die Strände ab sofort zu.

+++ 05:19 Erste Coronavirus-Fälle in Myanmar +++
Myanmar bestätigt seine ersten beiden Fälle des Coronavirus. Es ist eines letzten Länder in Asien, das offiziell von der Pandemie erreicht wird. Wie das Gesundheitsministerium erklärt, handelt es sich bei den 36 und 26 Jahre alten Patienten um Staatsbürger des Landes, die aus den USA und Großbritannien zurückgekehrt waren.

Die deutsche Botschaft hat vergangene Woche Touristen geraten, das südostasiatische Land (früher Birma) zu verlassen. "Im Falle eines Ausbruchs der Pandemie ist damit zu rechnen, dass das myanmarische Gesundheitssystem nicht in der Lage sein wird, die medizinische Versorgung in ausreichendem Maße sicherzustellen", erklärt sie.

+++ 05:07 Kinderärzte warnen vor Lockerung der Regeln für die Notbetreuung +++
Kinderärzte in NRW warnen vor einer Lockerung der Regeln für die Notbetreuung in Schulen und Kindergärten. "Wenn wir die Kinder wieder vermehrt in Kitas und Schulen betreuen lassen, riskieren wir neue Infektionsketten", sagt die Landesvorsitzende des Berufsverbandes Kinder und Jugendärzte, Christiane Thiele, der "Rheinischen Post". Einerseits würden die Regeln für die Allgemeinheit gerade durch ein Kontaktverbot deutlich verschärft. Auf der anderen Seite aber kämen durch die am Freitag erlassenen neuen Regeln zur Kinderbetreuung jetzt wieder mehr Kinder in Gruppen zusammen. "Wenn wir das so aufweichen, bekommen wir ein großes Problem", gibt Thiele zu bedenken. Die NRW-Landesregierung hat am Freitag angeordnet, dass künftig nur noch ein Elternteil in einer kritischen Infrastruktur wie etwa einem medizinischen, pflegerischen oder anderen systemrelevanten Beruf tätig sein müsse, um die eigenen Kinder in einer Notbetreuung unterzubringen. Zuvor galt dies für beide Elternteile.

+++ 04:54 Südkorea meldet leichten Anstieg bei Infektionen +++
Die Zahl der erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea steigt wieder leicht. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilen, wurden am Montag 76 neue Fälle festgestellt - nach 64 am Sonntag. Die Gesamtzahl steigt damit auf nunmehr über 9000. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Sars-CoV-2-Erreger in Verbindung gebracht werden, klettert um 9 auf 120.

*Datenschutz

+++ 04:41 Pharmafirma Anges startet Impfstoff-Tests an Tieren +++
Das japanische Biopharmaunternehmen Anges erklärt, dass es mit der Universität Osaka die Entwicklung eines DNA-Impfstoffs gegen das neue Coronavirus abgeschlossen habe und bald mit den Tests an Tieren beginne. DNA-Impfstoffe werden mit einem inaktivierten Virus hergestellt und können schneller produziert werden als proteinbasierte Impfstoffe, so die Unternehmensmitteilung. Takara Bio sei verantwortlich für die Produktion des Impfstoffs und Daicel Gen-Transfer-Technologie würde ebenfalls Anwendung finden, erklärte das Pharmaunternehmen. Die Aktien von Anges stiegen im Vormittagshandel in Tokio um bis zu 17 Prozent.

+++ 04:27 Bahn schließt betriebsbedingte Kündigungen aus +++
Die Beschäftigten der Deutschen Bahn müssen keine betriebsbedingten Kündigungen aus Anlass der Corona-Krise fürchten. Der Konzern und die Gewerkschaften schließen das jetzt in einer Vereinbarung aus, wie dpa berichtet. Die Vereinbarung regelt auch zusätzliche Arbeitsbefreiungen für Beschäftigte mit Kindern, Entgeltfortzahlungen, flexiblen Ausgleich versäumter Arbeitszeiten und sichert die Mitsprache der Betriebsräte bei Kurzarbeit. Das Bundesunternehmen hat in Deutschland rund 200.000 Mitarbeiter. "Die Bahn ist Teil der Lebensadern dieses Landes", heißt es in der Vereinbarung.

+++ 04:10 Iranischer Kleriker spielt "Medizinmann": Corona-Patient stirbt +++
Ein missglückter Heilungsversuch mit einem angeblichen Wundermittel an einem mit dem Coronavirus infizierten Mann durch einen vermeintlichen islamischen Medizinmann im Iran nimmt für den Patienten ein tödliches Ende. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hat sich ein Kleriker am Wochenende illegal Zutritt ins Beheschti Krankenhaus der Hafenstadt Ansali verschafft und in der Intensivstation einen mit dem Sars-CoV-2 Virus infizierten Patienten besucht. Dem laut Irna relativ jungen Mann soll der Kleriker gesagt haben, dass die Ärzte ihm nicht mehr helfen könnten, er aber ein "islamisches Wundermittel" habe, das ihn heilen werde. Mit dem Einverständnis des Patienten entfernte der Kleriker dessen Schutzmaske und rieb sein Gesicht mit einer parfümartigen Flüssigkeit ein. Der Patient starb laut Irna drei Tage nach dem Besuch des Klerikers.

+++ 03:57 Deliveroo bietet kostenfreien Lieferdienst +++
Der britischen Online-Lieferservice Deliveroo kündigt einen neuen Dienst an. In Cambridge können Personen, die infolge des Coronavirus-Ausbruchs zu Hause bleiben, bereits wichtige Produkte wie Konserven, Nudeln und Haushaltsgegenstände geliefert bekommen. Die Städte Reading, Brighton, Nottingham, Manchester, Leeds und London sollen in den kommenden zwei Wochen folgen. Auch in den Vereinigten Emiraten, Frankreich, Spanien und Australien soll der neue Service ausgerollt werden. Um Familien und Gemeinden während der Coronavirus-Krise zu helfen, sei die Lieferung kostenlos, so das Unternehmen.

Bombardier
Bombardier ,28

+++ 03:41 Insider: Bombardier setzt Produktion aus +++
Der kanadische Flugzeug- und Bahntechnikhersteller Bombardier setzt nach Insiderinformationen die Produktion seiner Geschäftsflugzeuge aus. Die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec, wo Bombardiers Flaggschiff Global 7500 und andere Modell-Business-Jets montiert und fertiggestellt werden, haben angeordnet, dass alle nicht wesentlichen Arbeitsplätze am späten Dienstag geschlossen werden. Bombardier-Sprecherin Anna Cristofaro sagt, das Unternehmen prüfe "derzeit, was die heutigen Ankündigungen der Regierungen von Quebec und Ontario für unsere Aktivitäten bedeuten". In einem internen Brief an die Mitarbeiter von Bombardier Aviation, der von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde, heißt es jedoch, das Unternehmen würde "alle nicht wesentlichen Operationen" in Quebec und Ontario bis zum 13. April oder bis auf Weiteres stilllegen, um die Ankündigungen der Regierung zu unterstützen.

+++ 03:23 US-Bundesstaat Washington verkündet Ausgangsbeschränkungen +++
Auch der US-Bundesstaat Washington erlässt Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Gouverneur Jay Inslee gibt den "Bleib zuhause, bleib gesund"-Erlass bekannt. Für den nächsten zwei Wochen werden die über sieben Millionen Einwohner des Westküstenstaates angewiesen, nur für wichtige Erledigungen, etwa um Lebensmittel einzukaufen oder Ärzte aufzusuchen, ihre Häuser zu verlassen. Auch Spaziergänge sind noch erlaubt, aber dabei müssen die Menschen Abstand voneinander halten.

+++ 03:08 Corona-Patienten aus Italien in Sachsen gelandet +++
Eine Gruppe von in Sachsen zu behandelnden Corona-Patienten aus Italien ist am Flughafen Leipzig-Halle gelandet. Zwei Rettungsfahrzeuge stehen auf dem Flugplatz für den Transport der Patienten ins Krankenhaus bereit. Am Montag hat Ministerpräsident Michael Kretschmer von der CDU angekündigt, dass Sachsen Corona-Patienten aus Italien in seinen Krankenhäusern aufnehmen will. In Sachsen gibt es bislang 865 bestätigte Corona-Infektionen und drei Todesfälle.

*Datenschutz

+++ 02:54 Zahl "importierter Fälle" in China steigt deutlich +++
In China steigt die Zahl der so genannten importierten Erkrankungen mit dem Coronavirus deutlich. Wie die Pekinger Gesundheitskommission mitteilt, wurde das Virus bei 74 weiteren Menschen nachgewiesen, die kürzlich in die Volksrepublik eingereist sind. Erstmals seit Tagen werden auch wieder einige lokale Fälle gemeldet. Wie aus den offiziellen Zahlen hervorgeht, gibt es demnach vier Fälle, die nicht bei Eingereisten festgestellt wurden.

*Datenschutz

+++ 02:37 Kalifornien braucht 50.000 weitere Krankenbetten +++
Der US-Staat Kalifornien benötigt 50.000 zusätzliche Krankenhausbetten zur Versorgung der prognostizierten Corona-Fälle. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sagt, dass einige dieser Betten von Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden könnten, aber dass Tausende weitere gefunden werden müssten, wenn sich Vorhersagen über die Ausbreitung des Virus bewahrheiteten.

+++ 02:08 Blatt: NRW stellt Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Regeln auf +++

*Datenschutz

Als erstes Bundesland plant Nordrhein-Westfalen einem Zeitungsbericht zufolge, Verstöße gegen die am Sonntag erlassene "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus" mit einem Bußgeldkatalog zu ahnden. , der teils hohe Geldbußen vorsieht. Das berichtet die "Bild" unter Berufung auf eine Auflistung entsprechender Ordnungswidrigkeiten.

Die von der Landesregierung abgestimmte Fassung, sehe unter anderem vor, dass Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern oder Altenheimen mit 200 Euro bestraft werden. Wer eine Bar, eine Disco oder ein Fitnessstudio trotz verlangter Schließung weiter betreibe, muss demnach sogar 5000 Euro zahlen. Wer sein Restaurant weiter betreibt, hat 4000 Euro zu entrichten. Öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die durch keine Ausnahme gedeckt sind, werden mit 200 Euro bestraft, Picknick und Grillen mit 250 Euro.

NRW-Innenminister Herbert Reul von der CDU will demnach deutlich machen, dass es sich bei Corona-Verstößen nicht um "Kavaliersdelikte" handele: "Die Strafen tun weh, und das müssen sie auch. Dieser Katalog soll ja der Wichtigkeit der Kontaktsperre und Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Nachdruck verleihen. Auf der anderen Seite ermöglichen sie aber auch, die Unbelehrbaren, die die Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger wissentlich aufs Spiel setzen, aus dem Verkehr zu ziehen."

*Datenschutz

+++ 01:46 Trump: Asiatischstämmige können nichts für Coronavirus +++
Nachdem er selbst mehrfach vom "chinesischen Virus" gesprochen hat, ruft US-Präsident Donald Trump dazu auf, asiatischstämmige Menschen nicht für die Coronavirus- Krise verantwortlich zu machen. Es sei wichtig, Amerikaner mit asiatischen Wurzeln in den USA zu schützen, sagt Trump. "Das sind großartige Leute", betont er. Die Ausbreitung des Coronavirus sei in keiner Weise ihre Schuld.

Auf die Frage, warum er sich zu einer solchen Mahnung veranlasst sehe, sagt Trump, es könne sein, das Amerikaner mit asiatischen Wurzeln mit "etwas gemeiner Sprache" konfrontiert würden. "Das lasse ich nicht zu."

+++ 01:29 Erster Corona-Fall in einem Gefängnis in Hamburg +++
Die Justizbehörde in Hamburg meldet einem Medienbericht zufolge den ersten Fall eines mit dem Corona-Virus infizierten Gefangenen. Der Inhaftierte sei nach einem Vorabbericht der Zeitungen der "Funke Mediengruppe" in der Haftanstalt isoliert worden und die Kontaktpersonen der vergangenen Tage bereits ermittelt. Es ist laut Umfrage der Funke-Zeitungen in den Bundesländern der bisher erste Corona-Fall in einer deutschen Justizvollzugsanstalt. Einige Bundesländer verweigern jedoch die Auskunft über mögliche Corona-Fällen in Gefängnissen.

+++ 01:12 Trump: USA bald wieder offen für Geschäfte +++
US-Präsident Donald Trump stellt der amerikanischen Bevölkerung eine baldige Erholung von der Coronavirus-Krise in Aussicht. "Die Beschwernisse werden enden, sie werden bald enden", sagt er im Weißen Haus. "Amerika wird bald wieder offen sein für Geschäfte", versichert Trump. Und dies werde früher sein als erst in drei oder vier Monaten. Das normale Leben werde zurückkehren und die Wirtschaft werde sich erholen.

+++ 00:49 Spanische Armee findet Tote in Altenheimen +++
In Spanien finden zum Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eingesetzte Soldaten in Altenheimen völlig sich selbst überlassene Bewohner und in manchen Fällen sogar Leichname. Bei einigen ihrer Besuche hätten die Soldaten verstorbene Menschen in ihren Betten entdeckt, berichtet Verteidigungsministerin Margarita Robles im Fernsehsender Telecinco. Die spanische Generalstaatsanwaltschaft leitet nach eigenen Angaben eine Untersuchung zu den Zuständen in den Heimen ein.

*Datenschutz

Die Regierung werde "strikt und unnachgiebig" sein, wenn es um die Vernachlässigung von Bewohnern von Seniorenheimen gehe, sagt Robles. Die spanische Armee ist damit beauftragt, die Heime zu desinfizieren. In Altersheimen in Spanien sind bereits dutzende Menschen an der von dem neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

+++ 00:23 Zeitung: Japan in Verhandlungen mit IOC +++
Japan verhandelt einem Medienbericht zufolge mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über die Verlegung der Olympischen Sommerspiele um maximal ein Jahr. Japan als Ausrichter der Spiele von Tokio sei derzeit dazu in Verhandlungen mit dem IOC, berichtet die Zeitung "Sankei". Japans Regierungschef Shinzo Abe werde mit IOC-Chef Thomas Bach am (morgigen) Dienstag telefonieren. Das IOC hatte zuletzt erklärt, binnen vier Wochen zu entscheiden, ob die Spiele verschoben werden oder nicht.

+++ 00:07 Linke fordern Steuersenkungen +++
Die Linkspartei fordert eine Entlastung für eine Mehrheit der Arbeitnehmer. "Pflegerinnen und Pfleger, Verkäuferinnen und Verkäufer, Busfahrer und Lokführer, andere Leistungsträger mit viel zu niedrigen Löhnen sollten in diesem Jahr von der Lohnsteuer ganz oder teilweise befreit werden", schreibt der Fraktionsvorsitzende von Die Linke im Bundestag, Dietmar Bartsch, in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Als Lehre aus der Corona-Krise solle "unser System aus Löhnen, Steuern und Abgaben die wahren Leistungsträger dieses Landes besserstellen". Dabei denkt der Fraktionschef nicht an eine einmalige Aktion: "Zur Finanzierung der Hilfspakete für Realwirtschaft, Unternehmen und Soloselbständige braucht es mittelfristig eine große Steuerreform."

+++ 23:47 Trump erlässt Dekret gegen Hamsterkäufe und Wucher +++
US-Präsident Donald Trump erlässt ein Dekret gegen das Horten von Produkten, die im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie notwendig sind. Zudem solle mit der Anordnung verhindert werden, dass es bei solchen Waren zu Preistreiberei komme, erklärt eine Sprecherin Trumps.

+++ 23:28 IOC-Mitglied: Verschiebung Olympischer Spiele unvermeidlich +++
Ein langjähriges Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hält die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Krise für unvermeidlich. Er gehe davon aus, dass das IOC eine Verschiebung vorbereitet, sagt der Kanadier Dick Pound der Nachrichtenagentur AFP. "Ich interpretiere die Mitteilungen des IOC so, dass sie nicht absagen wollen, und sie denken nicht, dass sie an dem Datum 24. Juli festhalten können", so Pound. Also laufe es wohl auf eine Verschiebung der vom 24. Juli bis 9. August geplanten Sommerspiele hinaus.

+++ 23:11 Leichtathletik-WM könnte für Olympische Spiele verschoben werden +++
Der internationale Leichtathletik-Dachverband, World Athletics, erklärt sich zu einer Verschiebung der für August 2021 im US-Bundesstaat Oregon geplanten Leichtathletik-Weltmeisterschaft bereit. Damit könne dazu beigetragen werden, dass die eigentlich für 2020 geplanten Olympischen Sommerspiele ein Jahr später stattfinden, teilt World Athletics mit. Auf das Internationale Olympische Komitee wächst der Druck, wegen der Coronavirus-Pandemie die für Ende Juli und Anfang August olygeplanten Sommerspiele in Tokio zu verschieben.

Twitter
Twitter 23,40

+++ 22:55 Twitter erwartet mehr Nutzer, aber auch Verlust +++
Twitter zieht wegen der wirtschaftlichen Belastungen durch die globale Ausbreitung des Coronavirus die Geschäftsprognose für das laufende Quartal zurück. Es sei nun mit einem Verlust und einem leichten Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu rechnen, teilt das Unternehmen mit. Der rege Austausch im Internet über das Coronavirus dürfte sich jedoch in einem deutlichen Anstieg der Nutzerzahlen niederschlagen, so Twitter weiter. Einen ausführlichen Quartalsbericht will der Konzern am 30. April vorlegen.

+++ 22:34 Altmaier: Nicht alle Probleme sind mit Geld zu lösen +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier von der CDU geht nach eigenen Worten nach dem 750 Milliarden Euro schweren Hilfspaket nicht davon aus, dass weitere Maßnahmen in dieser Größenordnung noch nötig werden. Es seien mit Geld auch nicht alle Probleme zu lösen, sagt er im ZDF. "Ich glaube auch, dass es falsch wäre, die gesamte finanzielle Solidität und Stabilität der letzten Jahre einfach über den Haufen zu werfen."

+++ 22:12 Virus erreicht Armenviertel in Brasilien +++
Das Coronavirus ist in den Armenvierteln Rio de Janeiros angekommen. Die Stadtverwaltung bestätigte am Montag den ersten Fall aus einer der Favelas. Er versetzte die Behörden in Alarmbereitschaft, auch weil die Hygienebedingungen in den Favelas nicht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen. Die betroffene Favela Cidade de Deus (City of God) ist bekannt durch den gleichnamigen Film, der auch in den deutschen Kinos lief.

Die Eindämmung des Virus in Rios 763 Armenvierteln mit zwei Millionen Bewohnern in kleinen, oftmals unverputzten Häusern stellt eine enorme Herausforderung dar. Oftmals fehlt es den Bewohnern am Nötigsten wie Wasser und Seife, zugleich leben sie auf engstem Raum zusammen. "Die Auswirkungen für diese Bevölkerung kann sehr viel schlimmer sein, die Tragödie kann groß sein", warnte der Medizin-Professor Mário Roberto Dal Poz von der Universität des Bundesstaates Rio de Janeiro auf dem Portal "G1".

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, chr/jki/bad/dpa/AFP/rts/sid